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Energie & Management > Personalie - Chefwechsel bei Stadtwerken Brilon erfolgt fast unbemerkt
Frank Benz (2.v.r.) ist neuer Vorstand der Stadtwerke Brilon. Quelle: Stadt Brilon
Personalie

Chefwechsel bei Stadtwerken Brilon erfolgt fast unbemerkt

Stadtwerke-Chef dies- und jenseits der Landesgrenze: Frank Benz führt neben der hessischen Energie Waldeck-Frankenberg nun auch die Stadtwerke Brilon Energie in Nordrhein-Westfalen.
Nahezu geräuschlos hat sich ein Führungswechsel bei den Stadtwerken Brilon vollzogen. Der bisherige Geschäftsführer Axel Reuber ist bereits nicht mehr im Amt, zum 23. März ist Frank Benz an dessen Stelle getreten. Der Nachfolger kommt von jenseits der Landesgrenze: Benz ist und bleibt Chef der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF).

Die Geschäftsführung im Sauerland übernimmt Benz zunächst übergangsweise, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der Stadt Brilon. Im Vorstand des Versorgers soll er demnach allerdings langfristig bleiben.

Der Schritt ist nötig geworden, weil Axel Reuber zuvor in Brilon seine Kündigung fristgerecht zum Jahresende 2026 eingereicht hatte. Daraufhin habe es eine gütliche Einigung zwischen den Parteien über eine unmittelbare Freistellung gegeben, so Brilons Bürgermeister und Stadtwerke-Verwaltungsratschef Christof Bartsch (SPD) auf Anfrage dieser Redaktion.

Der Abgang Reubers ist in der offiziellen Mitteilung nur eine Randnotiz. In der schriftlichen Antwort auf unsere Anfrage wird Bartsch etwas ausführlicher. Er spricht von Wertschätzung für Reubers Arbeit, der die Stadtwerke über 13 Jahren entwickelt und erfolgreich in neue Geschäftsfelder geführt habe. Der Versorger sei heute ein „starkes Unternehmen mit guten und stabilen Ergebnissen“.

Die Stadtwerke Brilon sind ein klassischer Versorger (Wasser etc.) in der 26.000-Einwohner-Kommune und auch in den Bereichen Erdgas, Strom und Wärme aktiv. Das Querverbundunternehmen ist als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) organisiert, die Tochtergesellschaft Stadtwerke Brilon Energie ist eine GmbH. In deren Aufsichtsrat war Frank Benz bereits seit einigen Jahren Mitglied.

Das wiederum ist eine Folge der engen Zusammenarbeit, die die Sauerländer und die Nordhessen seit geraumer Zeit praktizieren. Die EWF unterstützt laut Mitteilung die Briloner Stadtwerke bei der Betriebsführung des Gasnetzes und beim Gas-Entstörungsmanagement. Zudem kooperieren die Unternehmen beim Windpark Brilon I.

Frank Benz sieht seine Doppelfunktion als „einmalige Chance“ und „mutigen Schritt für uns als kommunale Häuser“. Die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg könne Modellcharakter für regionale Energieversorger haben. Die EWF hat nach eigenen Angaben mehr als 400 Beschäftigte und versorgt über 90.000 Haushalte mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Auch finden sich Ladestationen für Elektroautos, Stromspeicher und Dach-Solaranlagen im Angebot.

Donnerstag, 26.03.2026, 16:15 Uhr
Volker Stephan
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Frank Benz (2.v.r.) ist neuer Vorstand der Stadtwerke Brilon. Quelle: Stadt Brilon
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Chefwechsel bei Stadtwerken Brilon erfolgt fast unbemerkt
Stadtwerke-Chef dies- und jenseits der Landesgrenze: Frank Benz führt neben der hessischen Energie Waldeck-Frankenberg nun auch die Stadtwerke Brilon Energie in Nordrhein-Westfalen.
Nahezu geräuschlos hat sich ein Führungswechsel bei den Stadtwerken Brilon vollzogen. Der bisherige Geschäftsführer Axel Reuber ist bereits nicht mehr im Amt, zum 23. März ist Frank Benz an dessen Stelle getreten. Der Nachfolger kommt von jenseits der Landesgrenze: Benz ist und bleibt Chef der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF).

Die Geschäftsführung im Sauerland übernimmt Benz zunächst übergangsweise, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der Stadt Brilon. Im Vorstand des Versorgers soll er demnach allerdings langfristig bleiben.

Der Schritt ist nötig geworden, weil Axel Reuber zuvor in Brilon seine Kündigung fristgerecht zum Jahresende 2026 eingereicht hatte. Daraufhin habe es eine gütliche Einigung zwischen den Parteien über eine unmittelbare Freistellung gegeben, so Brilons Bürgermeister und Stadtwerke-Verwaltungsratschef Christof Bartsch (SPD) auf Anfrage dieser Redaktion.

Der Abgang Reubers ist in der offiziellen Mitteilung nur eine Randnotiz. In der schriftlichen Antwort auf unsere Anfrage wird Bartsch etwas ausführlicher. Er spricht von Wertschätzung für Reubers Arbeit, der die Stadtwerke über 13 Jahren entwickelt und erfolgreich in neue Geschäftsfelder geführt habe. Der Versorger sei heute ein „starkes Unternehmen mit guten und stabilen Ergebnissen“.

Die Stadtwerke Brilon sind ein klassischer Versorger (Wasser etc.) in der 26.000-Einwohner-Kommune und auch in den Bereichen Erdgas, Strom und Wärme aktiv. Das Querverbundunternehmen ist als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) organisiert, die Tochtergesellschaft Stadtwerke Brilon Energie ist eine GmbH. In deren Aufsichtsrat war Frank Benz bereits seit einigen Jahren Mitglied.

Das wiederum ist eine Folge der engen Zusammenarbeit, die die Sauerländer und die Nordhessen seit geraumer Zeit praktizieren. Die EWF unterstützt laut Mitteilung die Briloner Stadtwerke bei der Betriebsführung des Gasnetzes und beim Gas-Entstörungsmanagement. Zudem kooperieren die Unternehmen beim Windpark Brilon I.

Frank Benz sieht seine Doppelfunktion als „einmalige Chance“ und „mutigen Schritt für uns als kommunale Häuser“. Die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg könne Modellcharakter für regionale Energieversorger haben. Die EWF hat nach eigenen Angaben mehr als 400 Beschäftigte und versorgt über 90.000 Haushalte mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Auch finden sich Ladestationen für Elektroautos, Stromspeicher und Dach-Solaranlagen im Angebot.

Donnerstag, 26.03.2026, 16:15 Uhr
Volker Stephan

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