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Energie & Management > Personalie - Stadtwerke-Chef in Bad Oeynhausen muss gehen
Für Andreas Schwarze ist nach spätestens zehn Jahren Schluss. Quelle: Stadtwerke Bad Oeynhausen
Personalie

Stadtwerke-Chef in Bad Oeynhausen muss gehen

Zehn Jahre sind genug: Die Entscheidungsträger in Bad Oeynhausen sehen den Zeitpunkt für einen Wechsel an der Spitze des kommunalen Versorgungsunternehmens gekommen.
Die berufliche Zukunft von Andreas Schwarze wird nicht in Bad Oeynhausen liegen, zumindest nicht beim lokalen Versorger. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Oeynhausen AöR (SBO) muss spätestens mit Ablauf des März 2027 eine neue Tätigkeit aufnehmen.

Die offizielle Mitteilung des Verwaltungsrates der Stadtwerke vom 24. März fällt in der Würdigung von Schwarzes Wirken überschaubar aus. Lars Bökenkröger (CDU), Bürgermeister der ostwestfälischen Stadt und Verwaltungsratschef beim Versorger, bedankt sich „für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren“.

Herauslesen lässt sich, dass das Kontrollgremium mehrheitlich eine neue Ausrichtung und Strategie des Versorgers forderte, sich dies aber offenbar mit Andreas Schwarze nicht vorstellen konnte. Zu den offenen Geheimnissen in Bad Oeynhausen gehört, dass die jüngeren Jahre der Stadtwerke nicht konfliktfrei waren. 

So kommt der Fernwärmeausbau nicht recht voran, ein Bad in der Stadt macht kontinuierlich Schulden, die inzwischen im Millionen-Euro-Bereich liegen, und anstehende Investitionen drücken ebenfalls auf die Stimmung. Der aktuelle Wirtschaftsplan der Stadtwerke hat die Gemüter ebenfalls zuletzt erregt. Die Lokalpolitik steht nicht außerhalb der Kritik, versucht nun aber offenbar über einen Personalwechsel bei den Stadtwerken einen Befreiungsschlag.

Der Blick sei nun in die Zukunft gerichtet, so Bürgermeister Bökenkröger, dabei geht es natürlich auch um die Nachfolgesuche. Ob Andreas Schwarze angesichts dieser Entwicklung seinen Vertrag erfüllen und über den Jahreswechsel in Bad Oeynhausen bleiben wird, ist offen. Auf eine Anfrage dieser Redaktion ließ eine Sprecherin des Versorgers ausrichten, er werde sich nicht weiter äußern.

Die Stadtwerke sind auch Anteilseigner diverser Gesellschaften, die das Gas- und Stromnetz in der Kommune betreiben, Nahwärme liefern und die E-Ladeinfrastruktur in Bad Oeynhausen ausbauen.

Donnerstag, 26.03.2026, 16:48 Uhr
Volker Stephan
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Für Andreas Schwarze ist nach spätestens zehn Jahren Schluss. Quelle: Stadtwerke Bad Oeynhausen
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Stadtwerke-Chef in Bad Oeynhausen muss gehen
Zehn Jahre sind genug: Die Entscheidungsträger in Bad Oeynhausen sehen den Zeitpunkt für einen Wechsel an der Spitze des kommunalen Versorgungsunternehmens gekommen.
Die berufliche Zukunft von Andreas Schwarze wird nicht in Bad Oeynhausen liegen, zumindest nicht beim lokalen Versorger. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Oeynhausen AöR (SBO) muss spätestens mit Ablauf des März 2027 eine neue Tätigkeit aufnehmen.

Die offizielle Mitteilung des Verwaltungsrates der Stadtwerke vom 24. März fällt in der Würdigung von Schwarzes Wirken überschaubar aus. Lars Bökenkröger (CDU), Bürgermeister der ostwestfälischen Stadt und Verwaltungsratschef beim Versorger, bedankt sich „für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren“.

Herauslesen lässt sich, dass das Kontrollgremium mehrheitlich eine neue Ausrichtung und Strategie des Versorgers forderte, sich dies aber offenbar mit Andreas Schwarze nicht vorstellen konnte. Zu den offenen Geheimnissen in Bad Oeynhausen gehört, dass die jüngeren Jahre der Stadtwerke nicht konfliktfrei waren. 

So kommt der Fernwärmeausbau nicht recht voran, ein Bad in der Stadt macht kontinuierlich Schulden, die inzwischen im Millionen-Euro-Bereich liegen, und anstehende Investitionen drücken ebenfalls auf die Stimmung. Der aktuelle Wirtschaftsplan der Stadtwerke hat die Gemüter ebenfalls zuletzt erregt. Die Lokalpolitik steht nicht außerhalb der Kritik, versucht nun aber offenbar über einen Personalwechsel bei den Stadtwerken einen Befreiungsschlag.

Der Blick sei nun in die Zukunft gerichtet, so Bürgermeister Bökenkröger, dabei geht es natürlich auch um die Nachfolgesuche. Ob Andreas Schwarze angesichts dieser Entwicklung seinen Vertrag erfüllen und über den Jahreswechsel in Bad Oeynhausen bleiben wird, ist offen. Auf eine Anfrage dieser Redaktion ließ eine Sprecherin des Versorgers ausrichten, er werde sich nicht weiter äußern.

Die Stadtwerke sind auch Anteilseigner diverser Gesellschaften, die das Gas- und Stromnetz in der Kommune betreiben, Nahwärme liefern und die E-Ladeinfrastruktur in Bad Oeynhausen ausbauen.

Donnerstag, 26.03.2026, 16:48 Uhr
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