Quelle: E&M / Jonas Rosenberger
Die Verträge sind unter Dach und Fach: Tochterunternehmen des westfälischen Regionalversorgers Enervie pachten das operative Geschäft der Stadtwerke Plettenberg und Werdohl.
Die Aufsichtsgremien und Räte hatten den Deal bereits im Mai dieses Jahres abgenickt, jetzt ist er besiegelt. Wie die Südwestfalen Energie und Wasser AG, Enervie, mitteilt sind die Vertragswerke für das Betriebspachtmodell der Stadtwerke Plettenberg und Werdohl unter Dach und Fach. Die Pacht startet zum 1. Januar 2023 und erstreckt sich auf „alle wesentlichen Teile des operativen Geschäftsbetriebs der beiden Stadtwerke“, heißt es.
Pächter sind die Tochterunternehmen des Regionalversorgers „Mark-E“ und „Enervie Vernetzt“. Sie übernehmen die Kunden der Stadtwerke sowie den Großteil deren Mitarbeiter. Die Stadtwerke Plettenberg und Werdohl sollen jeweils als Eigentumsgesellschaft erhalten bleiben. Sie sollen weiterhin das im Eigentum verbleibende Anlagevermögen rund um die Gas- und Wasserversorgung in den beiden Kommunen verwalten.
Die Vertragswerke sehen laut Enervie eine Erstlaufzeit von zehn Jahren vor. Das fixierte Pachtentgelt sichere beiden Stadtwerken einen konstanten Pachterlös über die gesamte Erstlaufzeit zu.
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Unterzeichnung der Vertragswerke zwischen den Stadtwerken Plettenberg und Werdohl sowie der Enervie- Gruppe im Rathaus Werdohl Quelle: Enervie |
Montag, 7.11.2022, 16:26 Uhr
Manfred Fischer
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