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Energie & Management > Elektrofahrzeuge - Berliner Karte für öffentliche E-Ladepunkte online
Quelle: Senat Berlin
Elektrofahrzeuge

Berliner Karte für öffentliche E-Ladepunkte online

Die Senatsverwaltung für Mobilität in Berlin hat eine digitale Karte gestartet, die öffentliche Ladepunkte für E-Autos samt Verfügbarkeit und Direktladepreisen anzeigt.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) stellt in Berlin eine neue digitale Übersichtskarte für öffentliche Ladepunkte bereit. Das Angebot richtet sich an die Nutzerinnen und Nutzer von rund 100.000 zugelassenen Elektroautos in der Hauptstadt und soll den Zugang zu anbieterunabhängigen Informationen erleichtern. Die Karte ist Teil der neuen E-Informationsplattform Berlin und zeigt Ladepunkte im öffentlichen Raum, deren aktuelle Verfügbarkeit sowie die jeweils geltenden Preise für das sogenannte Direktladen ohne Vertragsbindung.

Laut der Behörde bildet die Karte zum Start die Ladepunkte der drei größten Betreiber im öffentlichen Raum ab. Damit seien rund 80 Prozent der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Berlin erfasst. Weitere Anbieter sollen im Laufe des Jahres folgen. Die Daten lassen sich nach Angaben der Verwaltung auch von externen Kartendiensten nutzen. Dazu gehören neben Standort- und Verfügbarkeitsinformationen auch Angaben zu den Ladepreisen.

Preise für Ad-hoc-Laden angezeigt

Für den Aufbau und den Betrieb der öffentlichen Ladeinfrastruktur koordiniert das Ladeinfrastrukturbüro des Senats die Aktivitäten von inzwischen 15 Betreibern auf Berlins Straßen. Nach Darstellung der Senatsverwaltung war es bislang aufwendig, sich einen Überblick über Eigenschaften und Auslastung der mehr als 6.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkte in der Stadt zu verschaffen. Zudem fehlte eine transparente Vergleichsmöglichkeit für Direktladepreise, da die Informationen auf unterschiedliche Plattformen und Anbieter verteilt waren. 

Die digitale Karte stellt erstmals anbieterübergreifend dar, welche Preise an einzelnen Standorten für das Ad-hoc-Laden gelten. Das soll die Planung von Ladevorgängen erleichtern und die Transparenz im öffentlichen Ladenetz erhöhen. Grundlage für das neue Angebot sind Daten, die die Senatsverwaltung in den vergangenen drei Jahren zusammengeführt hat. Das Berliner Ladenetz umfasst laut Verwaltung inzwischen mehr als 3.500 Ladepunkte im öffentlichen Raum. Knapp 3.000 dieser Ladepunkte sind nun auf die Digitale Plattform Stadtverkehr (DPS) der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) aufgeschaltet worden.

Laufende Aktualisierung geplant

Die DPS dient als zentrale technische Infrastruktur für Verkehrsdaten in Berlin. Über sie stellt die Stadt bereits Informationen zu Verkehrslage, Baustellen oder Störungen bereit. Mit der Integration der Ladeinfrastruktur erweitert die Plattform ihr Angebot um einen weiteren Baustein der Elektromobilität. Nach Angaben der SenMVKU aktualisiert die Verwaltung die Daten kontinuierlich und möchte den Funktionsumfang schrittweise ausbauen.

Künftig sollen auf der Plattform zusätzliche Informationen verfügbar sein. Dazu zählen laut Senatsverwaltung Angaben zur Barrierefreiheit einzelner Ladepunkte sowie zu den Stellplatzgrößen. Diese Informationen könnten insbesondere für Nutzerinnen und Nutzer mit besonderen Anforderungen oder größeren Fahrzeugen relevant sein. Die Verwaltung kündigt an, das Angebot fortlaufend an die Bedürfnisse der Anwender anzupassen. Gleichzeitig soll die bessere Datenverfügbarkeit dazu beitragen, den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur effizienter zu planen und transparenter zu gestalten.

Die Übersichtskarte für E-Ladepunkte Berlin steht im Internet bereit.

Dienstag, 20.01.2026, 14:36 Uhr
Susanne Harmsen
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Die Senatsverwaltung für Mobilität in Berlin hat eine digitale Karte gestartet, die öffentliche Ladepunkte für E-Autos samt Verfügbarkeit und Direktladepreisen anzeigt.
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) stellt in Berlin eine neue digitale Übersichtskarte für öffentliche Ladepunkte bereit. Das Angebot richtet sich an die Nutzerinnen und Nutzer von rund 100.000 zugelassenen Elektroautos in der Hauptstadt und soll den Zugang zu anbieterunabhängigen Informationen erleichtern. Die Karte ist Teil der neuen E-Informationsplattform Berlin und zeigt Ladepunkte im öffentlichen Raum, deren aktuelle Verfügbarkeit sowie die jeweils geltenden Preise für das sogenannte Direktladen ohne Vertragsbindung.

Laut der Behörde bildet die Karte zum Start die Ladepunkte der drei größten Betreiber im öffentlichen Raum ab. Damit seien rund 80 Prozent der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Berlin erfasst. Weitere Anbieter sollen im Laufe des Jahres folgen. Die Daten lassen sich nach Angaben der Verwaltung auch von externen Kartendiensten nutzen. Dazu gehören neben Standort- und Verfügbarkeitsinformationen auch Angaben zu den Ladepreisen.

Preise für Ad-hoc-Laden angezeigt

Für den Aufbau und den Betrieb der öffentlichen Ladeinfrastruktur koordiniert das Ladeinfrastrukturbüro des Senats die Aktivitäten von inzwischen 15 Betreibern auf Berlins Straßen. Nach Darstellung der Senatsverwaltung war es bislang aufwendig, sich einen Überblick über Eigenschaften und Auslastung der mehr als 6.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkte in der Stadt zu verschaffen. Zudem fehlte eine transparente Vergleichsmöglichkeit für Direktladepreise, da die Informationen auf unterschiedliche Plattformen und Anbieter verteilt waren. 

Die digitale Karte stellt erstmals anbieterübergreifend dar, welche Preise an einzelnen Standorten für das Ad-hoc-Laden gelten. Das soll die Planung von Ladevorgängen erleichtern und die Transparenz im öffentlichen Ladenetz erhöhen. Grundlage für das neue Angebot sind Daten, die die Senatsverwaltung in den vergangenen drei Jahren zusammengeführt hat. Das Berliner Ladenetz umfasst laut Verwaltung inzwischen mehr als 3.500 Ladepunkte im öffentlichen Raum. Knapp 3.000 dieser Ladepunkte sind nun auf die Digitale Plattform Stadtverkehr (DPS) der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) aufgeschaltet worden.

Laufende Aktualisierung geplant

Die DPS dient als zentrale technische Infrastruktur für Verkehrsdaten in Berlin. Über sie stellt die Stadt bereits Informationen zu Verkehrslage, Baustellen oder Störungen bereit. Mit der Integration der Ladeinfrastruktur erweitert die Plattform ihr Angebot um einen weiteren Baustein der Elektromobilität. Nach Angaben der SenMVKU aktualisiert die Verwaltung die Daten kontinuierlich und möchte den Funktionsumfang schrittweise ausbauen.

Künftig sollen auf der Plattform zusätzliche Informationen verfügbar sein. Dazu zählen laut Senatsverwaltung Angaben zur Barrierefreiheit einzelner Ladepunkte sowie zu den Stellplatzgrößen. Diese Informationen könnten insbesondere für Nutzerinnen und Nutzer mit besonderen Anforderungen oder größeren Fahrzeugen relevant sein. Die Verwaltung kündigt an, das Angebot fortlaufend an die Bedürfnisse der Anwender anzupassen. Gleichzeitig soll die bessere Datenverfügbarkeit dazu beitragen, den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur effizienter zu planen und transparenter zu gestalten.

Die Übersichtskarte für E-Ladepunkte Berlin steht im Internet bereit.

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