Andreas Winkmann. Quelle: Caroline Pitzke
Andreas Winkmann verstärkt zum 1. Oktober die Geschäftsführung des Infrastrukturdienstleisters Infrest. Er folgt auf Jürgen Besler.
Die Berliner „Infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH“ stellt ihre Geschäftsführung neu auf. Zum 1. Oktober übernimmt Andreas Winkmann gemeinsam mit Andrea Pieper die Leitung des Unternehmens. Pieper gehört der Geschäftsführung seit 2025 an. Infrest entwickelt Software für die Planung und Koordination von Tiefbau- und Leitungsarbeiten, etwa für Strom-, Gas-, Wasser- und Telekommunikationsnetze. Winkmann kommt von der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg. Dort leitet er bislang das Konzessionsmanagement und ist für den Austausch mit Städten, Gemeinden und zahlreichen Infrastrukturpartnern zuständig.
Mit der erweiterten Geschäftsführung reagiert Infrest auf den wachsenden Abstimmungsbedarf bei Infrastrukturprojekten. Energie- und Wärmewende sowie der Netzausbau erforderten eine engere Koordination von Tiefbau- und Leitungsarbeiten, so das Unternehmen. Damit Investitionen planmäßig umgesetzt werden könnten, müssten Informationen und Genehmigungen schneller verfügbar sein und die beteiligten Akteure enger digital zusammenarbeiten.
Mit dem Wechsel scheidet Jürgen Besler nach 15 Jahren aus der Geschäftsführung aus. Er führte Infrest seit 2011 und baute nach Unternehmensangaben unter anderem die digitalen Plattformen und Dienstleistungen des Unternehmens mit auf.
Infrest wurde 2010 gegründet und ist ein Gemeinschaftsunternehmen der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, der BEN Berliner Energie und Netzholding sowie der BEW Berliner Energie und Wärme. Nach eigenen Angaben nutzen bundesweit mehr als 15.000 Bau- und Planungsunternehmen, Netzbetreiber und Kommunen die IT-Lösungen des Unternehmens. (ds)
Montag, 28.09.2026, 15:32 Uhr
Davina Spohn
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