525-kV-Erdkabel für Südlink. Quelle: Tennet
Ein Abschnitt der Südlink-Trasse ruht vorerst: Welche Herausforderungen das Salzbergwerk in Bad Friedrichshall für die Energiewende bedeutet, will Transnet BW bald erläutern.
Der Bau der Stromtrasse Südlink ist ins Stocken geraten. Die Arbeiten beim Salzbergwerk in Bad Friedrichshall im Kreis Heilbronn im Norden Baden-Württembergs wurden wegen neuer geologischer Erkenntnisse unterbrochen, wie Transnet BW mitteilte. Nähere Angaben machte eine Sprecherin auf Nachfrage zunächst nicht. Gemeinsam mit dem Bergwerksbetreiber habe man einen alternativen Lösungsweg entwickelt, den man derzeit weiter ausarbeite.
Ein zentraler Abschnitt von Südlink führt durch den Raum Heilbronn. Auf den letzten rund 16 Kilometern werden die Kabel in den Grubenbauen der Südwestdeutsche Salzwerke AG unter Tage verlegt. Die Bauarbeiten hatten 2023 begonnen. Über den Fortgang der Arbeiten soll am 29. September informiert werden.
Südlink soll auf rund 700 Kilometern Strom zwischen dem Norden und dem Süden Deutschlands transportieren. Es ist eines der größten Infrastrukturvorhaben der Energiewende. Transnet BW betreut rund 80 Kilometer der Strecke und rechnet eigenen Angaben zufolge für seinen Anteil mit Kosten zwischen 8 bis 10 Milliarden Euro.
Montag, 28.09.2026, 12:14 Uhr
dpa
© 2026 Energie & Management GmbH