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Energie & Management > Photovoltaik - Export macht PV-Maschinenbauern Freude
Quelle: Jonas Rosenberger
Photovoltaik

Export macht PV-Maschinenbauern Freude

Die Photovoltaik-Maschinenbauer verzeichnete 2022 rückläufige Auftragseingänge. Allerdings gibt es auch positive Trends.
Wie aus einer Veröffentlichung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hervorgeht, ist der Umsatz der Unternehmen, die für die Solarbranche tätig sind, im Jahr 2022 um rund 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Umsätze sanken um 7 Prozent. Allerdings, so heißt es weiter, liege das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz derzeit bei 1,5, was auf eine Erholung hindeute.

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie seien zwar 2022 weniger deutlich spürbar gewesen als im Jahr zuvor, bei elektronischen Bauteilen habe es allerdings immer noch geringfügige Angebotsunterbrechungen gegeben.

Die Analyse zeigt weiter, dass der Anteil der Komponenten für Maschinen am Gesamtumsatz leicht über dem der verkauften Anlagen liegt. Der Großteil des Umsatzes stammt aus den Segmenten Herstellung von Silizium-Solarzellen und Dünnschichttechnologie. Zusammen decken sie rund 85 Prozent des Gesamtumsatzes ab. Der Rest stammt aus Silizium-Modulintegrationsanlagen.

Wichtigster Markt bleibt Asien

Auch 2022 blieb Asien der wichtigste Exportmarkt für die europäische Photovoltaik-Ausrüstungsindustrie: Der Gesamtexportanteil der Branche erreichte 78 Prozent, wovon 57 Prozent an asiatische Kunden gingen.

Jutta Trube, Leiterin VDMA Photovoltaik Produktionsmittel: „Der asiatische Solarmarkt liefert für den Maschinenbau nach wie vor den größten Umsatz, gerade Indien ist zurzeit recht attraktiv.“ Es hätten sich auch erste Tendenzen gezeigt, dass die Märkte Amerika und Europa attraktiver werden. Durch neue Projekte in Amerika erhöhte sich der Exportanteil hier auf 18 Prozent, in Europa inklusive Deutschland wurden insgesamt 22 Prozent des Branchenumsatzes erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von jeweils 7 Prozent im europäischen und amerikanischen Markt.

Peter Fath, Geschäftsführer der RCT Solutions GmbH und Vorsitzender des Vorstands von VDMA Photovoltaik Produktionsmittel, erklärte dazu: „Es ist ganz klar, dass die Solar-Photovoltaik-Produktion in Regionen mit hohen Produktionsanreizen wächst. Die Vereinigten Staaten mit dem Inflation Reduction Act haben einen klaren Rahmen für die Unterstützung der Produktion vor Ort geschaffen, von dem die europäischen Maschinen- und Anlagenhersteller profitieren.“

Auch auf europäischer Ebene sehe man eine Verbesserung, die durch wirksame industriepolitische Maßnahmen noch weiter vorangetrieben werden könne. Schließlich seien die Herstellungskosten ein Schlüsselfaktor für die Entscheidungsfindung bei Investitionen in Solarproduktionslinien.

Donnerstag, 8.06.2023, 09:17 Uhr
Gnter Drewnitzky
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Quelle: Jonas Rosenberger
Photovoltaik
Export macht PV-Maschinenbauern Freude
Die Photovoltaik-Maschinenbauer verzeichnete 2022 rückläufige Auftragseingänge. Allerdings gibt es auch positive Trends.
Wie aus einer Veröffentlichung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hervorgeht, ist der Umsatz der Unternehmen, die für die Solarbranche tätig sind, im Jahr 2022 um rund 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Umsätze sanken um 7 Prozent. Allerdings, so heißt es weiter, liege das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz derzeit bei 1,5, was auf eine Erholung hindeute.

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie seien zwar 2022 weniger deutlich spürbar gewesen als im Jahr zuvor, bei elektronischen Bauteilen habe es allerdings immer noch geringfügige Angebotsunterbrechungen gegeben.

Die Analyse zeigt weiter, dass der Anteil der Komponenten für Maschinen am Gesamtumsatz leicht über dem der verkauften Anlagen liegt. Der Großteil des Umsatzes stammt aus den Segmenten Herstellung von Silizium-Solarzellen und Dünnschichttechnologie. Zusammen decken sie rund 85 Prozent des Gesamtumsatzes ab. Der Rest stammt aus Silizium-Modulintegrationsanlagen.

Wichtigster Markt bleibt Asien

Auch 2022 blieb Asien der wichtigste Exportmarkt für die europäische Photovoltaik-Ausrüstungsindustrie: Der Gesamtexportanteil der Branche erreichte 78 Prozent, wovon 57 Prozent an asiatische Kunden gingen.

Jutta Trube, Leiterin VDMA Photovoltaik Produktionsmittel: „Der asiatische Solarmarkt liefert für den Maschinenbau nach wie vor den größten Umsatz, gerade Indien ist zurzeit recht attraktiv.“ Es hätten sich auch erste Tendenzen gezeigt, dass die Märkte Amerika und Europa attraktiver werden. Durch neue Projekte in Amerika erhöhte sich der Exportanteil hier auf 18 Prozent, in Europa inklusive Deutschland wurden insgesamt 22 Prozent des Branchenumsatzes erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von jeweils 7 Prozent im europäischen und amerikanischen Markt.

Peter Fath, Geschäftsführer der RCT Solutions GmbH und Vorsitzender des Vorstands von VDMA Photovoltaik Produktionsmittel, erklärte dazu: „Es ist ganz klar, dass die Solar-Photovoltaik-Produktion in Regionen mit hohen Produktionsanreizen wächst. Die Vereinigten Staaten mit dem Inflation Reduction Act haben einen klaren Rahmen für die Unterstützung der Produktion vor Ort geschaffen, von dem die europäischen Maschinen- und Anlagenhersteller profitieren.“

Auch auf europäischer Ebene sehe man eine Verbesserung, die durch wirksame industriepolitische Maßnahmen noch weiter vorangetrieben werden könne. Schließlich seien die Herstellungskosten ein Schlüsselfaktor für die Entscheidungsfindung bei Investitionen in Solarproduktionslinien.

Donnerstag, 8.06.2023, 09:17 Uhr
Gnter Drewnitzky

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