Die Stadtwerke Herten setzen mehr Ladestrom ab. Quelle: Hertener Stadtwerke/Jan Ahlers
Der Absatz von Autostrom bei einem Stadtwerk im Ruhrgebiet nimmt Fahrt auf. Fast 40 Prozent mehr Energie gegenüber 2024 ging an den Ladesäulen des Versorgers durch die Leitungen.
Die Elektromobilität spült mehr Geld in die Kassen der Hertener Stadtwerke (HSW). Der Versorger aus dem Ruhrgebiet spricht von einem um mehr als ein Drittel gestiegenen Absatz von Ladestrom an den öffentlichen Säulen des Unternehmens.
In Summe setzten die HSW im vergangenen Jahr 427.000 kWh Strom ab, das sei ein Plus von nahezu 38 Prozent. Damit verzeichne der Versorger „ein weiteres Jahr mit deutlich gewachsener Nachfrage“, so Michael Lobert, Ladeinfrastruktur-Experte bei den HSW, laut einer Mitteilung.
Auch die Anzahl an Ladevorgängen selbst nahm um 5.000 zu: Das ist ebenfalls etwa ein Drittel mehr als 2024, mit insgesamt nahezu 21.300 Ladungen.
Am häufigsten gefragt in Herten sind die Schnellladestationen. An den drei Säulen mit einer Leistung von 300 kW bzw. 160 kW hielten Stromer mehr als 2.600 Mal zum Laden. Die einzige 300-kW-Anlage kommt dabei auf eine abgegebene Menge von 69.000 kWh.
Im Durchschnitt flossen rund 20 kWh in die Batterien. Die HSW kommen nach dem Zubau einer weiteren Säule Ende 2025 nun auf 43 Ladepunkte an 19 Standorten.
Dienstag, 24.02.2026, 13:27 Uhr
Volker Stephan
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