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Energie & Management > Bilanz - Eon erreicht seine Ziele
Quelle: Eon
Bilanz

Eon erreicht seine Ziele

Der Eon-Konzern hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz ging leicht zurück, der Gewinn stieg. Die Investitionen werden nochmals erhöht.
„Vollumfänglich“ habe der Eon-Konzern seine Ziele für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 erreicht. Das teilte das Unternehmen bei der Vorlage seiner Bilanz am 25. Februar mit. Oder wie der Eon-Vorstandsvorsitzende Leonhard Birnbaum es formulierte: „Eon hat 2025 operativ auf ganzer Linie geliefert.“

In Zahlen ausgedrückt heißt das: Der Eon-Konzern hat 2025 einen rückläufigen Umsatz von 78,71 Milliarden Euro erwirtschaftet, nach 80,12 Milliarden Euro im Jahr 2024. Beim bereinigten Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibung (Ebitda) erreichte der Essener Energieversorger 2025 einen Wert von 9,8 Milliarden Euro nach 9,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Der bereinigte Konzernüberschuss belief sich 2025 auf 3,0 Milliarden Euro nach 2,9 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Eon ist Deutschlands größter Stromverteilnetzbetreiber. Dem Unternehmen gehört rund ein Drittel des Stromnetzes unterhalb des Übertragungsnetzes. Eon ist zudem Deutschlands größter Versorger mit rund zwölf Millionen Strom- und zwei Millionen Gaskunden. Wichtige Auslandsmärkte befinden sich in Skandinavien und Osteuropa sowie im Vereinigten Königreich.

Der Eon-Vorstand führt das Unternehmen über drei Bereiche: „Energy Networks“ als reguliertes Netzgeschäft, „Energy Retail“ als Energievertrieb mit Produkten und Kundenlösungen sowie „Energy Infrastructure Solutions“ als Anbieter von Lösungen für Industrie, zum Beispiel Rechenzentren, und Kommunen, häufig im Bereich Wärmelösungen.

Im Netzbereich, dem Geschäftsfeld Energy Networks, stieg das bereinigte Ebitda um 12 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro nach 6,9 Milliarden Euro im Vorjahr. Parallel dazu erhöhte Eon die Investitionen um 20 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Die Mittel flossen vor allem in Neuanschlüsse und die Modernisierung der Netzinfrastruktur. Unterstützt wurde die Ergebnisentwicklung durch höhere Durchleitungsmengen im deutschen Markt sowie in Südosteuropa.

Gesetzliche ​Smart-Meter-Quote übererfüllt 

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, sind inzwischen rund zwei Millionen Anlagen für erneuerbare Energien an das deutsche Eon-Netz angeschlossen. Die installierte Leistung liegt bei rund 110.000 MW. Gleichzeitig lag die Smart-Meter-Quote zum Jahresende 2025 bei 30 Prozent und damit über der gesetzlichen Vorgabe von 20 Prozent.

Der Vertrieb, das Geschäftsfeld Energy Retail, erzielte 2025 ein bereinigtes Ebitda von 1,7 Milliarden Euro nach 1,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Rückgang um 6 Prozent ist vor allem auf Portfolioeffekte in Großbritannien zurückzuführen. Dort stieg der Anteil „von Kunden mit Festpreisverträgen“. In Deutschland entwickelte sich das Ergebnis leicht positiv, unter anderem aufgrund von Preiseffekten. Belastend wirkten zusätzliche Aufwendungen für Digitalisierung und Kundenmanagement.

Im Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions erhöhte sich das bereinigte Ebitda um 5 Prozent auf rund 590 Millionen Euro nach rund 560 Millionen Euro im Jahr 2024. Treiber waren eine höhere Anlagenverfügbarkeit in Skandinavien und Großbritannien sowie „witterungsbedingt höhere Volumina im deutschen Wärmegeschäft“.

„Unser Geschäftsmodell hat sich in einem volatilen Umfeld erneut als robust und für unsere Aktionäre als attraktiv erwiesen“, sagte CEO Birnbaum. „Diese Dynamik ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis klarer Prioritäten.“

Für 2026 erwartet Eon im Netzgeschäft ein bereinigtes Ebitda zwischen 7,2 und 7,4 Milliarden Euro. Im Vertrieb soll das Ergebnis zwischen 1,6 und 1,8 Milliarden Euro liegen. Für Energy Infrastructure Solutions wird ein Anstieg auf 600 bis 750 Millionen Euro prognostiziert.

Eon weitet nach eigenen Angaben sein Investitionsprogramm für die nächsten Jahre erneut aus. Für den Zeitraum 2026 bis 2030 plant das Unternehmen insgesamt 48 Milliarden Euro. Zuvor waren für 2024 bis 2028 noch 43 Milliarden Euro vorgesehen. Mittelfristig soll das bereinigte Konzern-Ebitda bis 2030 auf rund 13 Milliarden Euro steigen, der bereinigte Konzernüberschuss auf rund 3,8 Milliarden Euro.

Geschäftszahlen von Eon (in Milliarden Euro)
 20252024
Umsatz78,7180,12
Bereinigtes Ebitda9,89,0
Konzernüberschuss3,02,9
Investitionen8,56,3

Mittwoch, 25.02.2026, 16:04 Uhr
Stefan Sagmeister
Energie & Management > Bilanz - Eon erreicht seine Ziele
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Eon erreicht seine Ziele
Der Eon-Konzern hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz ging leicht zurück, der Gewinn stieg. Die Investitionen werden nochmals erhöht.
„Vollumfänglich“ habe der Eon-Konzern seine Ziele für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 erreicht. Das teilte das Unternehmen bei der Vorlage seiner Bilanz am 25. Februar mit. Oder wie der Eon-Vorstandsvorsitzende Leonhard Birnbaum es formulierte: „Eon hat 2025 operativ auf ganzer Linie geliefert.“

In Zahlen ausgedrückt heißt das: Der Eon-Konzern hat 2025 einen rückläufigen Umsatz von 78,71 Milliarden Euro erwirtschaftet, nach 80,12 Milliarden Euro im Jahr 2024. Beim bereinigten Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibung (Ebitda) erreichte der Essener Energieversorger 2025 einen Wert von 9,8 Milliarden Euro nach 9,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Der bereinigte Konzernüberschuss belief sich 2025 auf 3,0 Milliarden Euro nach 2,9 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Eon ist Deutschlands größter Stromverteilnetzbetreiber. Dem Unternehmen gehört rund ein Drittel des Stromnetzes unterhalb des Übertragungsnetzes. Eon ist zudem Deutschlands größter Versorger mit rund zwölf Millionen Strom- und zwei Millionen Gaskunden. Wichtige Auslandsmärkte befinden sich in Skandinavien und Osteuropa sowie im Vereinigten Königreich.

Der Eon-Vorstand führt das Unternehmen über drei Bereiche: „Energy Networks“ als reguliertes Netzgeschäft, „Energy Retail“ als Energievertrieb mit Produkten und Kundenlösungen sowie „Energy Infrastructure Solutions“ als Anbieter von Lösungen für Industrie, zum Beispiel Rechenzentren, und Kommunen, häufig im Bereich Wärmelösungen.

Im Netzbereich, dem Geschäftsfeld Energy Networks, stieg das bereinigte Ebitda um 12 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro nach 6,9 Milliarden Euro im Vorjahr. Parallel dazu erhöhte Eon die Investitionen um 20 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Die Mittel flossen vor allem in Neuanschlüsse und die Modernisierung der Netzinfrastruktur. Unterstützt wurde die Ergebnisentwicklung durch höhere Durchleitungsmengen im deutschen Markt sowie in Südosteuropa.

Gesetzliche ​Smart-Meter-Quote übererfüllt 

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, sind inzwischen rund zwei Millionen Anlagen für erneuerbare Energien an das deutsche Eon-Netz angeschlossen. Die installierte Leistung liegt bei rund 110.000 MW. Gleichzeitig lag die Smart-Meter-Quote zum Jahresende 2025 bei 30 Prozent und damit über der gesetzlichen Vorgabe von 20 Prozent.

Der Vertrieb, das Geschäftsfeld Energy Retail, erzielte 2025 ein bereinigtes Ebitda von 1,7 Milliarden Euro nach 1,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Rückgang um 6 Prozent ist vor allem auf Portfolioeffekte in Großbritannien zurückzuführen. Dort stieg der Anteil „von Kunden mit Festpreisverträgen“. In Deutschland entwickelte sich das Ergebnis leicht positiv, unter anderem aufgrund von Preiseffekten. Belastend wirkten zusätzliche Aufwendungen für Digitalisierung und Kundenmanagement.

Im Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions erhöhte sich das bereinigte Ebitda um 5 Prozent auf rund 590 Millionen Euro nach rund 560 Millionen Euro im Jahr 2024. Treiber waren eine höhere Anlagenverfügbarkeit in Skandinavien und Großbritannien sowie „witterungsbedingt höhere Volumina im deutschen Wärmegeschäft“.

„Unser Geschäftsmodell hat sich in einem volatilen Umfeld erneut als robust und für unsere Aktionäre als attraktiv erwiesen“, sagte CEO Birnbaum. „Diese Dynamik ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis klarer Prioritäten.“

Für 2026 erwartet Eon im Netzgeschäft ein bereinigtes Ebitda zwischen 7,2 und 7,4 Milliarden Euro. Im Vertrieb soll das Ergebnis zwischen 1,6 und 1,8 Milliarden Euro liegen. Für Energy Infrastructure Solutions wird ein Anstieg auf 600 bis 750 Millionen Euro prognostiziert.

Eon weitet nach eigenen Angaben sein Investitionsprogramm für die nächsten Jahre erneut aus. Für den Zeitraum 2026 bis 2030 plant das Unternehmen insgesamt 48 Milliarden Euro. Zuvor waren für 2024 bis 2028 noch 43 Milliarden Euro vorgesehen. Mittelfristig soll das bereinigte Konzern-Ebitda bis 2030 auf rund 13 Milliarden Euro steigen, der bereinigte Konzernüberschuss auf rund 3,8 Milliarden Euro.

Geschäftszahlen von Eon (in Milliarden Euro)
 20252024
Umsatz78,7180,12
Bereinigtes Ebitda9,89,0
Konzernüberschuss3,02,9
Investitionen8,56,3

Mittwoch, 25.02.2026, 16:04 Uhr
Stefan Sagmeister

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