E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Photovoltaik - Axpo speist erstmals ins deutsche Netz ein
Quelle: Axpo
Photovoltaik

Axpo speist erstmals ins deutsche Netz ein

Axpo hat zwei Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Schleswig-Holstein in Betrieb genommen. Die Anlagen verfügen über eine Leistung von zusammen 45 MW.
Axpo hat im Mai 2026 zwei Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Schleswig-Holstein in Betrieb genommen. Die Solarparks in Borgdorf-Seedorf und Eisendorf nahe Kiel sind die ersten Anlagen, die Strom des Unternehmens ins deutsche Netz einspeisen. Die Anlage in Borgdorf-Seedorf verfügt über eine Leistung von 30 MWp, die Anlage in Eisendorf über 15 MWp.

Nach Unternehmensangaben erstrecken sich die beiden Solarparks zusammen über eine Fläche von rund 35 Hektar. Die erwartete jährliche Stromerzeugung liegt bei etwa 45 Millionen kWh. Axpo beziffert die damit verbundene jährliche Einsparung von Treibhausgasemissionen auf rund 13.800 Tonnen CO2 verglichen mit konventioneller Stromerzeugung.

Für Axpo stellen die Projekte einen weiteren Ausbau des Geschäfts mit erneuerbaren Energien in Deutschland dar. Antoine Millioud, Leiter der Solar-Division von Axpo, betont: „Deutschland ist ein Schlüsselmarkt für Axpo.“ Die Inbetriebnahme der beiden Anlagen unterstreiche die Bedeutung des deutschen Marktes für das Unternehmen und das Engagement für die Energiewende.

Nach Angaben des Unternehmens wurden bei Planung und Bau verschiedene Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz umgesetzt. Dazu gehören der Erhalt bestehender Heckenstrukturen sowie die Pflanzung zusätzlicher Hecken im Umfeld der Anlagen. Darüber hinaus seien Lebensräume für Reptilien geschaffen und vorhandene Feuchtgebiete gepflegt worden.

Als ökologische Ausgleichsmaßnahme wurde in der Nähe der Standorte eine rund fünf Hektar große Fläche entwickelt. Diese soll Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten bereitstellen. Die Bewirtschaftung erfolgt laut Axpo gemeinsam mit einem lokalen Landwirt. Die Fläche werde zwischen April und Ende September als Dauerstandweide genutzt; auf den Einsatz von Düngemitteln, Herbiziden und Pestiziden werde verzichtet.

Axpo ist mit Hauptsitz im schweizerischen Baden im Kanton Aargau, ist nach eigenen Angaben der größte Stromproduzent des Landes. Das Unternehmen befindet sich im Besitz von Kantonen beziehungsweise Kantonswerken der Nordostschweiz und ist in Europa, Nordamerika und Asien aktiv, insbesondere bei der Erzeugung, im Energiehandel sowie bei der Vermarktung erneuerbarer Energien. Es hat rund 7.500 Mitarbeitende.

Mittwoch, 3.06.2026, 10:18 Uhr
Fritz Wilhelm
Energie & Management > Photovoltaik - Axpo speist erstmals ins deutsche Netz ein
Quelle: Axpo
Photovoltaik
Axpo speist erstmals ins deutsche Netz ein
Axpo hat zwei Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Schleswig-Holstein in Betrieb genommen. Die Anlagen verfügen über eine Leistung von zusammen 45 MW.
Axpo hat im Mai 2026 zwei Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Schleswig-Holstein in Betrieb genommen. Die Solarparks in Borgdorf-Seedorf und Eisendorf nahe Kiel sind die ersten Anlagen, die Strom des Unternehmens ins deutsche Netz einspeisen. Die Anlage in Borgdorf-Seedorf verfügt über eine Leistung von 30 MWp, die Anlage in Eisendorf über 15 MWp.

Nach Unternehmensangaben erstrecken sich die beiden Solarparks zusammen über eine Fläche von rund 35 Hektar. Die erwartete jährliche Stromerzeugung liegt bei etwa 45 Millionen kWh. Axpo beziffert die damit verbundene jährliche Einsparung von Treibhausgasemissionen auf rund 13.800 Tonnen CO2 verglichen mit konventioneller Stromerzeugung.

Für Axpo stellen die Projekte einen weiteren Ausbau des Geschäfts mit erneuerbaren Energien in Deutschland dar. Antoine Millioud, Leiter der Solar-Division von Axpo, betont: „Deutschland ist ein Schlüsselmarkt für Axpo.“ Die Inbetriebnahme der beiden Anlagen unterstreiche die Bedeutung des deutschen Marktes für das Unternehmen und das Engagement für die Energiewende.

Nach Angaben des Unternehmens wurden bei Planung und Bau verschiedene Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz umgesetzt. Dazu gehören der Erhalt bestehender Heckenstrukturen sowie die Pflanzung zusätzlicher Hecken im Umfeld der Anlagen. Darüber hinaus seien Lebensräume für Reptilien geschaffen und vorhandene Feuchtgebiete gepflegt worden.

Als ökologische Ausgleichsmaßnahme wurde in der Nähe der Standorte eine rund fünf Hektar große Fläche entwickelt. Diese soll Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten bereitstellen. Die Bewirtschaftung erfolgt laut Axpo gemeinsam mit einem lokalen Landwirt. Die Fläche werde zwischen April und Ende September als Dauerstandweide genutzt; auf den Einsatz von Düngemitteln, Herbiziden und Pestiziden werde verzichtet.

Axpo ist mit Hauptsitz im schweizerischen Baden im Kanton Aargau, ist nach eigenen Angaben der größte Stromproduzent des Landes. Das Unternehmen befindet sich im Besitz von Kantonen beziehungsweise Kantonswerken der Nordostschweiz und ist in Europa, Nordamerika und Asien aktiv, insbesondere bei der Erzeugung, im Energiehandel sowie bei der Vermarktung erneuerbarer Energien. Es hat rund 7.500 Mitarbeitende.

Mittwoch, 3.06.2026, 10:18 Uhr
Fritz Wilhelm

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.