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Energie & Management > Wasserstoff - Thyssenkrupp Nucera liefert 300-MW-Elektrolyseure nach Südspanien
Quelle: Shutterstock / Alexander Limbach
Wasserstoff

Thyssenkrupp Nucera liefert 300-MW-Elektrolyseure nach Südspanien

Thyssenkrupp Nucera liefert 15 Elektrolyseure mit insgesamt 300 MW nach Südspanien. Das Projekt „Onuba“ ist Teil des geplanten 2.000-MW-Vorhabens „Andalusian Green Hydrogen Valley“.
 
Thyssenkrupp Nucera liefert für das Wasserstoffprojekt „Onuba“ des spanischen Energieunternehmens Moewe 15 alkalische 20-MW-Elektrolyseure mit insgesamt 300 MW. Moeve hatte Anfang März 2026 die endgültige Investitionsentscheidung für die erste Ausbaustufe des „Andalusian Green Hydrogen Valley““ getroffen. 

Der Vertrag umfasst Planung, Beschaffung, Fertigung und Lieferung der Elektrolyse-Technik. Onuba ist die erste Phase des andalusischen Wasserstoffvorhabens von Moeve am Energy Park La Rabida in Huelva im Südwesten Spaniens. Die Anlage soll eine nominelle Produktionskapazität von rund 45.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr erreichen. Moeve beziffert die mögliche CO2-Minderung auf rund 250.000 Tonnen jährlich. 

Das Projekt ist Teil des „Andalusian Green Hydrogen Valley“, das Moeve mit einem Investitionsvolumen von rund 3 Milliarden Euro in Südspanien entwickelt. Geplant ist der Aufbau einer Elektrolysekapazität von insgesamt 2.000 MW an den Standorten Huelva und Campo de Gibraltar (Cádiz). Der dort produzierte Wasserstoff − etwa 300.000 Tonnen pro Jahr − soll vor allem zur Dekarbonisierung der eigenen Industrieprozesse sowie zur Herstellung erneuerbarer Kraftstoffe für den Luft- und Seeverkehr genutzt werden. 

Neben der Produktion umfasst das Vorhaben auch den Aufbau einer gesamten Wertschöpfungskette, einschließlich Speicherung, Transport und Exportinfrastruktur. Moeve plant, den Wasserstoff über bestehende Logistikstrukturen und Häfen in internationale Märkte zu liefern. Die Standorte profitieren von hohen erneuerbaren Erzeugungskapazitäten aus Solar- und Windenergie, die als Grundlage für die Elektrolyse dienen. 

Für Thyssenkrupp Nucera ist das Vorhaben Teil einer bestehenden Zusammenarbeit mit Moeve. Bereits zuvor hatten beide Unternehmen Vereinbarungen zur Reservierung von Produktionskapazitäten getroffen. Mit der Investitionsentscheidung geht das Projekt nun in die Umsetzungsphase. 




 

Donnerstag, 19.03.2026, 10:58 Uhr
Katia Meyer-Tien
Energie & Management > Wasserstoff - Thyssenkrupp Nucera liefert 300-MW-Elektrolyseure nach Südspanien
Quelle: Shutterstock / Alexander Limbach
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Thyssenkrupp Nucera liefert 300-MW-Elektrolyseure nach Südspanien
Thyssenkrupp Nucera liefert 15 Elektrolyseure mit insgesamt 300 MW nach Südspanien. Das Projekt „Onuba“ ist Teil des geplanten 2.000-MW-Vorhabens „Andalusian Green Hydrogen Valley“.
 
Thyssenkrupp Nucera liefert für das Wasserstoffprojekt „Onuba“ des spanischen Energieunternehmens Moewe 15 alkalische 20-MW-Elektrolyseure mit insgesamt 300 MW. Moeve hatte Anfang März 2026 die endgültige Investitionsentscheidung für die erste Ausbaustufe des „Andalusian Green Hydrogen Valley““ getroffen. 

Der Vertrag umfasst Planung, Beschaffung, Fertigung und Lieferung der Elektrolyse-Technik. Onuba ist die erste Phase des andalusischen Wasserstoffvorhabens von Moeve am Energy Park La Rabida in Huelva im Südwesten Spaniens. Die Anlage soll eine nominelle Produktionskapazität von rund 45.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr erreichen. Moeve beziffert die mögliche CO2-Minderung auf rund 250.000 Tonnen jährlich. 

Das Projekt ist Teil des „Andalusian Green Hydrogen Valley“, das Moeve mit einem Investitionsvolumen von rund 3 Milliarden Euro in Südspanien entwickelt. Geplant ist der Aufbau einer Elektrolysekapazität von insgesamt 2.000 MW an den Standorten Huelva und Campo de Gibraltar (Cádiz). Der dort produzierte Wasserstoff − etwa 300.000 Tonnen pro Jahr − soll vor allem zur Dekarbonisierung der eigenen Industrieprozesse sowie zur Herstellung erneuerbarer Kraftstoffe für den Luft- und Seeverkehr genutzt werden. 

Neben der Produktion umfasst das Vorhaben auch den Aufbau einer gesamten Wertschöpfungskette, einschließlich Speicherung, Transport und Exportinfrastruktur. Moeve plant, den Wasserstoff über bestehende Logistikstrukturen und Häfen in internationale Märkte zu liefern. Die Standorte profitieren von hohen erneuerbaren Erzeugungskapazitäten aus Solar- und Windenergie, die als Grundlage für die Elektrolyse dienen. 

Für Thyssenkrupp Nucera ist das Vorhaben Teil einer bestehenden Zusammenarbeit mit Moeve. Bereits zuvor hatten beide Unternehmen Vereinbarungen zur Reservierung von Produktionskapazitäten getroffen. Mit der Investitionsentscheidung geht das Projekt nun in die Umsetzungsphase. 




 

Donnerstag, 19.03.2026, 10:58 Uhr
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