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Die Unternehmensführung des Rückbaukonzerns für Atomkraftwerke wird von drei auf zwei Geschäftsführer reduziert.
Preussen Elektra stellt seine Geschäftsführung neu auf. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Guido Knott, und Geschäftsführer Michael Bongartz gehen zum Jahresende 2026 in den Ruhestand. Gleichzeitig verkleinere das Unternehmen seine Geschäftsführung von drei auf zwei Mitglieder, heißt aus dem Haupthaus aus Hannover.
Daniel Oehr, bislang Finanzgeschäftsführer, wird zum 1. Januar 2027 Sprecher der Geschäftsführung. Das zweite Mitglied der künftigen Führung wird Bernd Kaiser. Er wechselt zum 1. November 2026 in die Geschäftsführung und übernimmt das Ressort Stilllegung und Rückbau. Kaiser leitet derzeit das stillgelegte Kernkraftwerk Grafenrheinfeld.
Mit der Verkleinerung der Geschäftsführung reagiert Preussen Elektra nach eigenen Angaben auf den fortschreitenden Rückbau seiner Kernkraftwerke. Das Unternehmen hatte sich in den vergangenen Jahren vom Betreiber von Kernkraftwerken zu einer Organisation für Stilllegung und Rückbau entwickelt. Nach der Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke im April 2023 liegt der Schwerpunkt auf dem Rückbau der Anlagen.
Ingo Luge, seit 2016 Vorsitzender des Aufsichtsrats, würdigte die Arbeit der beiden ausscheidenden Geschäftsführer: „Guido Knott und Michael Bongartz haben Preussen Elektra durch die größte Veränderung in der Geschichte des Unternehmens geführt: vom Kernkraftwerksbetreiber hin zu einer leistungsfähigen Rückbauorganisation.“
Knott hatte 2015 den Vorsitz der Geschäftsführung übernommen. Bongartz gehört der Geschäftsführung seit 2016 an. Mit ihrem Ausscheiden zum Jahresende endet damit auch personell eine Phase, in der Preussen Elektra den Ausstieg aus dem Leistungsbetrieb und den Übergang zum Rückbau vollzogen hat. (sag)
Mittwoch, 9.09.2026, 09:20 Uhr
Stefan Sagmeister
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