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Energie & Management > Personalie - Stadtwerke Rheine suchen Nummer zwei für Doppelspitze
Ein Platz neben Geschäftsführerin Dorothee Heckhuis ist zu haben. Quelle: Stadtwerke Rheine
Personalie

Stadtwerke Rheine suchen Nummer zwei für Doppelspitze

Die Stadtwerke Rheine bauen ihre Führungsstruktur um. Es gibt künftig eine gemeinsame Doppelspitze für den Versorger und die Energietochter EWR. Eine Position ist noch zu vergeben.
Dorothee Heckhuis ist die starke Frau bei den Stadtwerken Rheine. Seit Anfang August ist die Geschäftsführerin der Stadtwerke Rheine GmbH auch zur Chefin der Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH (EWR) aufgestiegen. Das kommunale Unternehmen aus dem Münsterland sucht nun für beide Gesellschaften eine zweite Führungskraft neben Heckhuis.

Wie die Stadtwerke auf Anfrage dieser Redaktion mitteilen, bleibt der bisherige Allein-Geschäftsführer der EWR, Dieter Woltring, noch bis Ende des laufenden Jahres in seiner angestammten Position und damit Co-Chef neben Heckhuis. Dann macht er diesen Platz frei und bleibt der Unternehmensgruppe laut Mitteilung als Prokurist und Technischer Leiter erhalten. Dies sichere Woltrings technisches Know-how und seine Erfahrung für das Unternehmen, so Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Gude.

Den Wechsel zur Doppelspitze bei Stadtwerken und EWR begründet das Unternehmen mit der zunehmenden Komplexität der Aufgaben in den Bereichen Energiewende, Energie- und Wasserversorgung sowie in neuen Geschäftsfeldern. Dafür sei eine „leistungsfähige und zukunftsorientierte Führungsstruktur“ erforderlich, so Gude. Die Erweiterung der Geschäftsführung solle unterschiedliche Kompetenzen bündeln.

Die Zeit einer Co-Geschäftsführung an der Ems ist noch nicht so lange vorbei. Bis zum vorzeitigen Abschied von Dennis Schenk Anfang 2022 verfügten Stadtwerke und EWR über zwei Menschen je Geschäftsführung. Schenk war damals die einzige Führungskraft in Doppelfunktion, er arbeitete mit Heckhuis an der Stadtwerke-Spitze und an der Seite von Woltring bei der EWR.

Der Rückkehr zur Doppelspitze seien intensive Beratungen im Aufsichtsrat vorausgegangen, heißt es aus Rheine. Im Ergebnis soll der zu findenden Führungskraft die Verantwortung für kaufmännische und vertriebliche Aufgaben zukommen. Diese Qualifikationen sollen zur strategischen Weiterentwicklung der Stadtwerke und der EWR führen. Die Stärkung von Dorothee Heckhuis’ Position sorge für Kontinuität in der Führung, heißt es in der Mitteilung weiter. Sie ist seit 2020 Geschäftsführerin der Stadtwerke.

Die Westfalen wollen in Kürze eine Personalberatung mit dem Auswahlprozess beauftragen. Noch ist die Stellenanzeige nicht geschaltet. Aufsichtsratschef Gude will mit dem künftigen Spitzenpersonal die Stadtwerke als „starkes, wirtschaftlich erfolgreiches und leistungsfähiges Unternehmen“ erhalten. (vs)

Dienstag, 8.09.2026, 15:44 Uhr
Volker Stephan
Energie & Management > Personalie - Stadtwerke Rheine suchen Nummer zwei für Doppelspitze
Ein Platz neben Geschäftsführerin Dorothee Heckhuis ist zu haben. Quelle: Stadtwerke Rheine
Personalie
Stadtwerke Rheine suchen Nummer zwei für Doppelspitze
Die Stadtwerke Rheine bauen ihre Führungsstruktur um. Es gibt künftig eine gemeinsame Doppelspitze für den Versorger und die Energietochter EWR. Eine Position ist noch zu vergeben.
Dorothee Heckhuis ist die starke Frau bei den Stadtwerken Rheine. Seit Anfang August ist die Geschäftsführerin der Stadtwerke Rheine GmbH auch zur Chefin der Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH (EWR) aufgestiegen. Das kommunale Unternehmen aus dem Münsterland sucht nun für beide Gesellschaften eine zweite Führungskraft neben Heckhuis.

Wie die Stadtwerke auf Anfrage dieser Redaktion mitteilen, bleibt der bisherige Allein-Geschäftsführer der EWR, Dieter Woltring, noch bis Ende des laufenden Jahres in seiner angestammten Position und damit Co-Chef neben Heckhuis. Dann macht er diesen Platz frei und bleibt der Unternehmensgruppe laut Mitteilung als Prokurist und Technischer Leiter erhalten. Dies sichere Woltrings technisches Know-how und seine Erfahrung für das Unternehmen, so Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Gude.

Den Wechsel zur Doppelspitze bei Stadtwerken und EWR begründet das Unternehmen mit der zunehmenden Komplexität der Aufgaben in den Bereichen Energiewende, Energie- und Wasserversorgung sowie in neuen Geschäftsfeldern. Dafür sei eine „leistungsfähige und zukunftsorientierte Führungsstruktur“ erforderlich, so Gude. Die Erweiterung der Geschäftsführung solle unterschiedliche Kompetenzen bündeln.

Die Zeit einer Co-Geschäftsführung an der Ems ist noch nicht so lange vorbei. Bis zum vorzeitigen Abschied von Dennis Schenk Anfang 2022 verfügten Stadtwerke und EWR über zwei Menschen je Geschäftsführung. Schenk war damals die einzige Führungskraft in Doppelfunktion, er arbeitete mit Heckhuis an der Stadtwerke-Spitze und an der Seite von Woltring bei der EWR.

Der Rückkehr zur Doppelspitze seien intensive Beratungen im Aufsichtsrat vorausgegangen, heißt es aus Rheine. Im Ergebnis soll der zu findenden Führungskraft die Verantwortung für kaufmännische und vertriebliche Aufgaben zukommen. Diese Qualifikationen sollen zur strategischen Weiterentwicklung der Stadtwerke und der EWR führen. Die Stärkung von Dorothee Heckhuis’ Position sorge für Kontinuität in der Führung, heißt es in der Mitteilung weiter. Sie ist seit 2020 Geschäftsführerin der Stadtwerke.

Die Westfalen wollen in Kürze eine Personalberatung mit dem Auswahlprozess beauftragen. Noch ist die Stellenanzeige nicht geschaltet. Aufsichtsratschef Gude will mit dem künftigen Spitzenpersonal die Stadtwerke als „starkes, wirtschaftlich erfolgreiches und leistungsfähiges Unternehmen“ erhalten. (vs)

Dienstag, 8.09.2026, 15:44 Uhr
Volker Stephan

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