Quelle: Netzwerk Klimaschutz-Unternehmen
Bundeswirtschafts- und Umweltministerium sowie die DIHK rufen Unternehmen bundesweit zur Bewerbung für das „Netzwerk Klimaschutz-Unternehmen“ auf. Frist ist der 31. August 2026.
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE), das Umweltministerium (BMUKN), und die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) haben Unternehmen zur Bewerbung für die Exzellenzinitiative Klimaschutz-Unternehmen aufgerufen. Laut den Initiatoren richtet sich das Angebot an Betriebe aller Größen und Branchen, die Klimaschutz als strategisches Ziel verfolgen. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2026.
Die Klimaschutz-Unternehmen bilden ein bundesweites Netzwerk von Betrieben, die Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Klimaanpassung umsetzen. Laut den Initiatoren bringen die Mitglieder praktische Lösungen ein und treiben deren Anwendung im betrieblichen Alltag voran. Ziel sei es, den Austausch zu fördern und Erfahrungen zwischen den Unternehmen zu teilen.
Praxislösungen im AngebotNach Angaben der Initiative profitieren Mitglieder vom strukturierten Wissenstransfer und vom Zugang zu erprobten Praxislösungen. Zudem sollen gemeinsame Impulse für Innovationen entstehen. Unternehmen, die in Energie- und Ressourceneffizienz sowie in neue Geschäftsmodelle investieren, stärken laut den Initiatoren ihre Wettbewerbsfähigkeit sowohl national als auch international. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erklärte: „Die Mitgliedsunternehmen zeigen, dass sich wirtschaftlicher Erfolg und Energieeffizienzmaßnahmen verbinden lassen.“ Klimaschutz sei dann erfolgreich, wenn Unternehmen aus eigenem wirtschaftlichem Antrieb Maßnahmen zur Dekarbonisierung vorantreiben. Der Austausch innerhalb des Netzwerks unterstütze diesen Prozess.
Klimaschutz und wirtschaftliche Modernisierung erforderten das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, betonte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD). „Unternehmen entwickeln zunehmend Lösungen, die Ressourcen schonen, Treibhausgase reduzieren und Energie fossilfrei erzeugen“, sagte er. Eine wachsende Zahl von Klimaschutz-Unternehmen könne dazu beitragen, diese Entwicklung zu verstetigen.
Netzwerk für IdeentransferAuch die DIHK hebt die Bedeutung des Netzwerks hervor. DIHK-Präsident Peter Adrian erklärte, Unternehmen könnten durch nachhaltige Technologien und effiziente Prozesse ihre Zukunftsfähigkeit stärken. Das Netzwerk biete dafür einen Rahmen für Austausch und Orientierung.
Der Verein Klimaschutz-Unternehmen e. V., der das Netzwerk organisiert, sieht den Schwerpunkt im Austausch konkreter Praxisbeispiele. Vorstandsvorsitzender Jörg Schmidt erklärte: „Unternehmen teilen darin erprobte Lösungen für den betrieblichen Klimaschutz.“ Dieser Austausch auf Augenhöhe beschleunige laut Schmidt den Weg zur Klimaneutralität und unterstütze die Innovationsfähigkeit der Mitglieder.
Das Bewerbungsverfahren startet mit einem Online-Check, der Unternehmen eine erste Einschätzung ermöglicht. Im Anschluss entscheidet ein Beirat über die Aufnahme. Neue Mitglieder werden nach Angaben der Initiative im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung aufgenommen und von BMWE, Umweltministerium und DIHK ausgezeichnet.
Das
Bewerbungsverfahren und der Online Check stehen im Internet bereit.
Freitag, 27.03.2026, 09:10 Uhr
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