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Energie & Management > Elektrofahrzeuge - 100.000 Elektroauto-Käufe seit Mai gefördert
Bericht zur E-Auto-Förderung. Quelle: BAFA
Elektrofahrzeuge

100.000 Elektroauto-Käufe seit Mai gefördert

Das Bundesumweltministerium hat seit Mai dieses Jahres 100.000 Förderanträge für neue E-Autos bewilligt. Rund die Hälfte der Antragsteller verdient höchstens 45.000 Euro im Jahr.
Das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums zur Unterstützung privater Haushalte beim Kauf oder Leasing von Elektroautos hat Anfang Oktober die Marke von 100.000 Bewilligungen erreicht. Das teilte das Ministerium mit. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) führt das Programm als zuständige Bundesbehörde durch.

Das Ministerium hatte die Förderung am 19. Mai 2026 gestartet. Anträge können rückwirkend für Fahrzeuge gestellt werden, die seit dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen wurden. Das Programm richtet sich ausschließlich an private Haushalte.

Nach Angaben des Ministeriums entfielen rund 90 Prozent der bislang bewilligten Anträge auf reine Elektrofahrzeuge. Weniger als 10 Prozent betrafen Plug-in-Hybride. Das Programm fördert daneben unter bestimmten Voraussetzungen auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen sowie Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extendern, die strenge Klimaschutzanforderungen erfüllen.

Einkommen spielt eine zentrale Rolle

Die Förderung ist sozial gestaffelt und soll insbesondere Haushalte unterstützen, die sich ein Elektrofahrzeug ohne Zuschuss nach Angaben des Ministeriums nicht leisten könnten. Rund die Hälfte der 100.000 Antragsteller verfügt demnach über ein jährliches Haushaltseinkommen von höchstens 45.000 Euro. Rund drei Viertel liegen bei maximal 60.000 Euro Jahreseinkommen.

Kauf und Leasing werden laut Ministerium in etwa gleich häufig gefördert. Die Möglichkeit des Leasings soll dabei auch Haushalten mit geringerem Einkommen den Zugang zu einem Elektroauto ermöglichen.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) wertete das Erreichen der Marke von 100.000 Bewilligungen als Zeichen dafür, dass das Förderprogramm auf Nachfrage stoße. „Das Programm hat die Erwartungen übertroffen“, erklärte Schneider. Es unterstütze Haushalte angesichts hoher Kraftstoffpreise und trage dazu bei, die Abhängigkeit Deutschlands von Ölimporten zu verringern.

Förderung soll vielen dienen

Das Bundesumweltministerium verbindet mit der Förderung mehrere Ziele. Neben dem Klimaschutz soll sie die deutsche Automobilwirtschaft unterstützen und privaten Haushalten den Umstieg auf Elektrofahrzeuge erleichtern. Zudem soll eine zunehmende Elektrifizierung des Straßenverkehrs die Nachfrage nach fossilen Kraftstoffen und damit die Ausgaben für deren Import reduzieren.

Laut Ministerium musste die deutsche Volkswirtschaft zuletzt jährlich mehr als 80 Milliarden Euro für fossile Importe ins Ausland aufwenden. Mit einer zunehmenden Zahl von Elektrofahrzeugen auf den Straßen könne diese Summe sinken. Gefördert werden neue Fahrzeuge, die erstmals in Deutschland zugelassen werden. Voraussetzung ist, dass sie von privaten Haushalten gekauft oder geleast werden. Die Förderbedingungen unterscheiden dabei nach Antriebsart, Einkommen und weiteren Kriterien.

Mit den bislang 100.000 Bewilligungen hat das Programm innerhalb weniger Monate eine beträchtliche Zahl privater Haushalte erreicht. Die Verteilung der Anträge zeigt zugleich, dass neben reinen Elektrofahrzeugen auch Plug-in-Hybride sowie Kauf und Leasing Bestandteil der bisherigen Nachfrage sind.

Der Bericht des BAFA zur E-Auto-Förderung steht als PDF zum Download bereit. (sh)

Montag, 5.10.2026, 12:21 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Elektrofahrzeuge - 100.000 Elektroauto-Käufe seit Mai gefördert
Bericht zur E-Auto-Förderung. Quelle: BAFA
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100.000 Elektroauto-Käufe seit Mai gefördert
Das Bundesumweltministerium hat seit Mai dieses Jahres 100.000 Förderanträge für neue E-Autos bewilligt. Rund die Hälfte der Antragsteller verdient höchstens 45.000 Euro im Jahr.
Das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums zur Unterstützung privater Haushalte beim Kauf oder Leasing von Elektroautos hat Anfang Oktober die Marke von 100.000 Bewilligungen erreicht. Das teilte das Ministerium mit. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) führt das Programm als zuständige Bundesbehörde durch.

Das Ministerium hatte die Förderung am 19. Mai 2026 gestartet. Anträge können rückwirkend für Fahrzeuge gestellt werden, die seit dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen wurden. Das Programm richtet sich ausschließlich an private Haushalte.

Nach Angaben des Ministeriums entfielen rund 90 Prozent der bislang bewilligten Anträge auf reine Elektrofahrzeuge. Weniger als 10 Prozent betrafen Plug-in-Hybride. Das Programm fördert daneben unter bestimmten Voraussetzungen auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen sowie Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extendern, die strenge Klimaschutzanforderungen erfüllen.

Einkommen spielt eine zentrale Rolle

Die Förderung ist sozial gestaffelt und soll insbesondere Haushalte unterstützen, die sich ein Elektrofahrzeug ohne Zuschuss nach Angaben des Ministeriums nicht leisten könnten. Rund die Hälfte der 100.000 Antragsteller verfügt demnach über ein jährliches Haushaltseinkommen von höchstens 45.000 Euro. Rund drei Viertel liegen bei maximal 60.000 Euro Jahreseinkommen.

Kauf und Leasing werden laut Ministerium in etwa gleich häufig gefördert. Die Möglichkeit des Leasings soll dabei auch Haushalten mit geringerem Einkommen den Zugang zu einem Elektroauto ermöglichen.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) wertete das Erreichen der Marke von 100.000 Bewilligungen als Zeichen dafür, dass das Förderprogramm auf Nachfrage stoße. „Das Programm hat die Erwartungen übertroffen“, erklärte Schneider. Es unterstütze Haushalte angesichts hoher Kraftstoffpreise und trage dazu bei, die Abhängigkeit Deutschlands von Ölimporten zu verringern.

Förderung soll vielen dienen

Das Bundesumweltministerium verbindet mit der Förderung mehrere Ziele. Neben dem Klimaschutz soll sie die deutsche Automobilwirtschaft unterstützen und privaten Haushalten den Umstieg auf Elektrofahrzeuge erleichtern. Zudem soll eine zunehmende Elektrifizierung des Straßenverkehrs die Nachfrage nach fossilen Kraftstoffen und damit die Ausgaben für deren Import reduzieren.

Laut Ministerium musste die deutsche Volkswirtschaft zuletzt jährlich mehr als 80 Milliarden Euro für fossile Importe ins Ausland aufwenden. Mit einer zunehmenden Zahl von Elektrofahrzeugen auf den Straßen könne diese Summe sinken. Gefördert werden neue Fahrzeuge, die erstmals in Deutschland zugelassen werden. Voraussetzung ist, dass sie von privaten Haushalten gekauft oder geleast werden. Die Förderbedingungen unterscheiden dabei nach Antriebsart, Einkommen und weiteren Kriterien.

Mit den bislang 100.000 Bewilligungen hat das Programm innerhalb weniger Monate eine beträchtliche Zahl privater Haushalte erreicht. Die Verteilung der Anträge zeigt zugleich, dass neben reinen Elektrofahrzeugen auch Plug-in-Hybride sowie Kauf und Leasing Bestandteil der bisherigen Nachfrage sind.

Der Bericht des BAFA zur E-Auto-Förderung steht als PDF zum Download bereit. (sh)

Montag, 5.10.2026, 12:21 Uhr
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