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Energie & Management > IT - Enni setzt auf Plattform von Arvato Systems
Quelle: Fotolia / Nmedia
IT

Enni setzt auf Plattform von Arvato Systems

Der Energieversorger Enni hat sich für die Abrechnungsplattform „AEP.EnerS4“ von Arvato Systems entschieden. Die Einführung soll bis 2027 erfolgen.
Die „ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH“ hat sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung für die Abrechnungsplattform AEP.EnerS4 von Arvato Systems entschieden. Die Lösung auf Basis von SAP S/4HANA Utilities soll die bisherige SAP-IS-U-Landschaft ablösen und die Grundlage für die künftige Abwicklung energiewirtschaftlicher Prozesse bilden.

Nach Angaben der Unternehmen ist die Einführung bis Oktober 2027 geplant. Anschließend soll die Lösung mindestens fünf Jahre betrieben werden. Hintergrund der Umstellung ist das bevorstehende Ende des Supports für SAP IS-U. Enni setzt dabei auf ein sogenanntes Mastersystem, das zentrale Prozesse wie Abrechnung, Marktkommunikation und Formularwesen in einer gemeinsamen Systemarchitektur zusammenführt.

Arvato Systems bewirbt AEP.EnerS4 als skalierbare Plattform, die auf einem zentralen SAP-Kern basiert und durch zusätzliche Module für Betrieb, Prozessunterstützung, Weiterentwicklungen und Business-Process-Outsourcing ergänzt werden kann. Nach Unternehmensangaben basiert die Plattform auf vorkonfigurierten Standards und folgt dem Clean-Core-Prinzip. Individuelle Anpassungen würden außerhalb des Systemkerns umgesetzt, während regulatorische Anforderungen und funktionale Erweiterungen zentral entwickelt und bereitgestellt würden. Arvato Systems erklärt, dass sich dadurch Implementierungs- und Betriebskosten reduzieren ließen.

„Die Migration mit AEP.EnerS4 bei Enni ist kein klassisches Transformationsprojekt, sondern bedeutet die Einführung eines effizienten Mastersystems nach dem RISE-Ansatz – bei maximaler Flexibilität für individuelle Anforderungen“, sagt Benedict Kock, Director Energy Solutions bei Arvato Systems. Er verspricht, Kunden müssen sich keine Sorgen über das offizielle Ende des SAP-Support machen. Die Unterstützung sei langfristig sichergestellt.

Im Rahmen eines Managed-Service-Provider-Modells übernimmt Arvato Systems nach eigenen Angaben neben dem technischen Betrieb auch Aufgaben im SAP-Vertragsmanagement sowie bei der Weiterentwicklung der Lösung.

Dienstag, 9.06.2026, 13:46 Uhr
Fritz Wilhelm
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Der Energieversorger Enni hat sich für die Abrechnungsplattform „AEP.EnerS4“ von Arvato Systems entschieden. Die Einführung soll bis 2027 erfolgen.
Die „ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH“ hat sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung für die Abrechnungsplattform AEP.EnerS4 von Arvato Systems entschieden. Die Lösung auf Basis von SAP S/4HANA Utilities soll die bisherige SAP-IS-U-Landschaft ablösen und die Grundlage für die künftige Abwicklung energiewirtschaftlicher Prozesse bilden.

Nach Angaben der Unternehmen ist die Einführung bis Oktober 2027 geplant. Anschließend soll die Lösung mindestens fünf Jahre betrieben werden. Hintergrund der Umstellung ist das bevorstehende Ende des Supports für SAP IS-U. Enni setzt dabei auf ein sogenanntes Mastersystem, das zentrale Prozesse wie Abrechnung, Marktkommunikation und Formularwesen in einer gemeinsamen Systemarchitektur zusammenführt.

Arvato Systems bewirbt AEP.EnerS4 als skalierbare Plattform, die auf einem zentralen SAP-Kern basiert und durch zusätzliche Module für Betrieb, Prozessunterstützung, Weiterentwicklungen und Business-Process-Outsourcing ergänzt werden kann. Nach Unternehmensangaben basiert die Plattform auf vorkonfigurierten Standards und folgt dem Clean-Core-Prinzip. Individuelle Anpassungen würden außerhalb des Systemkerns umgesetzt, während regulatorische Anforderungen und funktionale Erweiterungen zentral entwickelt und bereitgestellt würden. Arvato Systems erklärt, dass sich dadurch Implementierungs- und Betriebskosten reduzieren ließen.

„Die Migration mit AEP.EnerS4 bei Enni ist kein klassisches Transformationsprojekt, sondern bedeutet die Einführung eines effizienten Mastersystems nach dem RISE-Ansatz – bei maximaler Flexibilität für individuelle Anforderungen“, sagt Benedict Kock, Director Energy Solutions bei Arvato Systems. Er verspricht, Kunden müssen sich keine Sorgen über das offizielle Ende des SAP-Support machen. Die Unterstützung sei langfristig sichergestellt.

Im Rahmen eines Managed-Service-Provider-Modells übernimmt Arvato Systems nach eigenen Angaben neben dem technischen Betrieb auch Aufgaben im SAP-Vertragsmanagement sowie bei der Weiterentwicklung der Lösung.

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