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Energie & Management > Regenerative - Sonne bringt Erneuerbaren-Statistik zum Lachen
Quelle: Fotolia / Simon Kraus
Regenerative

Sonne bringt Erneuerbaren-Statistik zum Lachen

Menge und Anteil der erneuerbaren Energien haben in Deutschland auch 2025 zugelegt. Das Umweltbundesamt spricht aber wegen schlechter Witterung von einem verhaltenen Wachstum.
Die Sonne und ihre energietechnischen Empfangsgeräte haben die Erneuerbaren im vergangenen Jahr vor einer Delle in Stromproduktion und -verbrauch bewahrt. Das hat die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat), die zum Umweltbundesamt (UBA) gehört, in einem jährlichen Hintergrundpapier bekannt gegeben.

Demnach fingen Solarkraftwerke und sonnige Bedingungen auf, was Windenergie und Wasserkraft einbüßten. Die Menge des erzeugten Ökostroms insgesamt lag im vergangenen Jahr bei 290 Milliarden kWh, das ist ein Plus von 1 Prozent gegenüber 2024. Der Anteil am Bruttostromverbrauch stieg auf 55,1 Prozent (Vorjahr: 54,4 Prozent), begünstigt durch eine leicht gesunkene Nachfrage insgesamt.

Die Windkraft bleibt trotz ungünstiger Witterung Hauptlieferant für die grüne Energie. Sie kommt auf 134 Milliarden kWh in der Produktion. Das UBA geht davon aus, dass die Menge aufgrund vieler Genehmigungen weiter wachse. 2025 stieg die installierte Kapazität an Land und auf See um 5.100 auf 77.900 MW.

Die Kraft der Sonne führte zu einem Zuwachs von 21 Prozent auf 91,6 Milliarden kWh, was der Solarenergie Platz zwei im Ranking vor Braunkohle und Erdgas einbrachte. Die installierte PV-Leistung nahm um 17 Prozent oder 17.600 MW zu und lag Ende des Jahres bei insgesamt 120.000 MW. Wasserkraft, Biomasse und biogene Abfälle trugen hingegen weniger zur Energieproduktion bei.

Die Wärme in Deutschland ist noch weit von einem treibhausgasfreien Zustand entfernt. Der Anteil erneuerbarer Wärme stieg leicht von 18,2 Prozent auf 19 Prozent im Jahr 2025 an. Biomasse ist hier mit 175 Milliarden kWh die klare Nummer eins, bestehend aus Holz (136 Milliarden kWh und 84 Prozent), gasförmigen und flüssigen Energieträgern (25 Milliarden kWh) sowie biogenem Abfall (14 Milliarden kWh). Zur erneuerbaren Wärme zählen zudem Umweltwärme und Geothermie (25 Milliarden kWh), wobei die durch Wärmepumpen beförderte Energie durch gestiegene Anlagenverkäufe einen Sprung um 17 Prozent machte. Solarthermie kam 2025 auf 9 Milliarden kWh. Damit liegt die erneuerbare Wärmemenge bei 210 Milliarden kWh und einem Plus von rund 6 Prozent.

Über alle Bereiche, darunter die etwas darbende Elektromobilität, liegt der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch bei 23,8 Prozent. Deutschland will 2030 auf 41 Prozent kommen.

Freitag, 6.03.2026, 09:05 Uhr
Volker Stephan
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Quelle: Fotolia / Simon Kraus
Regenerative
Sonne bringt Erneuerbaren-Statistik zum Lachen
Menge und Anteil der erneuerbaren Energien haben in Deutschland auch 2025 zugelegt. Das Umweltbundesamt spricht aber wegen schlechter Witterung von einem verhaltenen Wachstum.
Die Sonne und ihre energietechnischen Empfangsgeräte haben die Erneuerbaren im vergangenen Jahr vor einer Delle in Stromproduktion und -verbrauch bewahrt. Das hat die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat), die zum Umweltbundesamt (UBA) gehört, in einem jährlichen Hintergrundpapier bekannt gegeben.

Demnach fingen Solarkraftwerke und sonnige Bedingungen auf, was Windenergie und Wasserkraft einbüßten. Die Menge des erzeugten Ökostroms insgesamt lag im vergangenen Jahr bei 290 Milliarden kWh, das ist ein Plus von 1 Prozent gegenüber 2024. Der Anteil am Bruttostromverbrauch stieg auf 55,1 Prozent (Vorjahr: 54,4 Prozent), begünstigt durch eine leicht gesunkene Nachfrage insgesamt.

Die Windkraft bleibt trotz ungünstiger Witterung Hauptlieferant für die grüne Energie. Sie kommt auf 134 Milliarden kWh in der Produktion. Das UBA geht davon aus, dass die Menge aufgrund vieler Genehmigungen weiter wachse. 2025 stieg die installierte Kapazität an Land und auf See um 5.100 auf 77.900 MW.

Die Kraft der Sonne führte zu einem Zuwachs von 21 Prozent auf 91,6 Milliarden kWh, was der Solarenergie Platz zwei im Ranking vor Braunkohle und Erdgas einbrachte. Die installierte PV-Leistung nahm um 17 Prozent oder 17.600 MW zu und lag Ende des Jahres bei insgesamt 120.000 MW. Wasserkraft, Biomasse und biogene Abfälle trugen hingegen weniger zur Energieproduktion bei.

Die Wärme in Deutschland ist noch weit von einem treibhausgasfreien Zustand entfernt. Der Anteil erneuerbarer Wärme stieg leicht von 18,2 Prozent auf 19 Prozent im Jahr 2025 an. Biomasse ist hier mit 175 Milliarden kWh die klare Nummer eins, bestehend aus Holz (136 Milliarden kWh und 84 Prozent), gasförmigen und flüssigen Energieträgern (25 Milliarden kWh) sowie biogenem Abfall (14 Milliarden kWh). Zur erneuerbaren Wärme zählen zudem Umweltwärme und Geothermie (25 Milliarden kWh), wobei die durch Wärmepumpen beförderte Energie durch gestiegene Anlagenverkäufe einen Sprung um 17 Prozent machte. Solarthermie kam 2025 auf 9 Milliarden kWh. Damit liegt die erneuerbare Wärmemenge bei 210 Milliarden kWh und einem Plus von rund 6 Prozent.

Über alle Bereiche, darunter die etwas darbende Elektromobilität, liegt der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch bei 23,8 Prozent. Deutschland will 2030 auf 41 Prozent kommen.

Freitag, 6.03.2026, 09:05 Uhr
Volker Stephan

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