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Energie & Management > Elektromobilität - Nordrhein-Westfalen pumpt mehr Geld in Ladeinfrastruktur
Quelle: Jonas Rosenberger
Elektromobilität

Nordrhein-Westfalen pumpt mehr Geld in Ladeinfrastruktur

Nordrhein-Westfalen stellt 25 Millionen Euro zusätzlich für Ladepunkte an Mehrparteienhäusern und in Logistikdepots bereit. Sieben Millionen Euro fließen 2026 in Schnelllader.
Die Mittel werden über das Förderprogramm „progres.nrw Emissionsarme Mobilität“ vergeben und sollen dort eingesetzt werden, wo keine Förderung des Bundes greift, teilt das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium mit. Anträge können bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

Für Mehrparteienhäuser werden laut Ministerium Ladepunkte an Gebäuden mit mindestens zwei Wohneinheiten und maximal fünf Stellplätzen gefördert. Antragsberechtigt sind Vermieterinnen und Vermieter, Mieterinnen und Mieter sowie kleine Wohnungseigentümergemeinschaften.

Für die Logistikbranche stellt das Land 2026 erneut sieben Millionen Euro für Schnellladepunkte bereit. Kleine und mittlere Unternehmen können nach Angaben des Landes bis zu 30.000 Euro je Ladepunkt erhalten. Die Förderquote liegt bei 30 Prozent.

Daneben führt Nordrhein-Westfalen weitere Förderangebote fort. Dazu gehören Zuschüsse für Ladepunkte bei Arbeitgebern und für öffentliche Ladepunkte von jeweils bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt.

Geld für leichte Nutzfahrzeuge

Ebenfalls weitergeführt werden Zuschüsse für Ladepunkte und die Beschaffung elektrischer Klein- und Kleinstwagen für ambulante soziale Dienste und Kommunen. Kommunen können für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen einen Zuschuss von maximal 8.000 Euro erhalten.

Gefördert werden zudem Umsetzungskonzepte für den Aufbau von Ladeinfrastruktur und die Beschaffung von Fahrzeugen.

Die Förderung ist Teil der Ende Juli vorgestellten Zukunftsoffensive Nordrhein-Westfalen. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur begründet den Ausbau unter anderem mit den wirtschaftlichen Folgen der Klimakrise und dem Ziel, den Umstieg auf Elektromobilität zu erleichtern. „Wir schaffen neue Ladeinfrastruktur da, wo der Ausbau noch zusätzliche Impulse braucht – damit Mieterinnen und Mieter leichter umsteigen und Speditionen ihre Flotten auf E-Lkw umstellen können“, so die Ministerin. (mf)

Freitag, 14.08.2026, 13:21 Uhr
Manfred Fischer
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Quelle: Jonas Rosenberger
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Nordrhein-Westfalen pumpt mehr Geld in Ladeinfrastruktur
Nordrhein-Westfalen stellt 25 Millionen Euro zusätzlich für Ladepunkte an Mehrparteienhäusern und in Logistikdepots bereit. Sieben Millionen Euro fließen 2026 in Schnelllader.
Die Mittel werden über das Förderprogramm „progres.nrw Emissionsarme Mobilität“ vergeben und sollen dort eingesetzt werden, wo keine Förderung des Bundes greift, teilt das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium mit. Anträge können bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

Für Mehrparteienhäuser werden laut Ministerium Ladepunkte an Gebäuden mit mindestens zwei Wohneinheiten und maximal fünf Stellplätzen gefördert. Antragsberechtigt sind Vermieterinnen und Vermieter, Mieterinnen und Mieter sowie kleine Wohnungseigentümergemeinschaften.

Für die Logistikbranche stellt das Land 2026 erneut sieben Millionen Euro für Schnellladepunkte bereit. Kleine und mittlere Unternehmen können nach Angaben des Landes bis zu 30.000 Euro je Ladepunkt erhalten. Die Förderquote liegt bei 30 Prozent.

Daneben führt Nordrhein-Westfalen weitere Förderangebote fort. Dazu gehören Zuschüsse für Ladepunkte bei Arbeitgebern und für öffentliche Ladepunkte von jeweils bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt.

Geld für leichte Nutzfahrzeuge

Ebenfalls weitergeführt werden Zuschüsse für Ladepunkte und die Beschaffung elektrischer Klein- und Kleinstwagen für ambulante soziale Dienste und Kommunen. Kommunen können für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen einen Zuschuss von maximal 8.000 Euro erhalten.

Gefördert werden zudem Umsetzungskonzepte für den Aufbau von Ladeinfrastruktur und die Beschaffung von Fahrzeugen.

Die Förderung ist Teil der Ende Juli vorgestellten Zukunftsoffensive Nordrhein-Westfalen. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur begründet den Ausbau unter anderem mit den wirtschaftlichen Folgen der Klimakrise und dem Ziel, den Umstieg auf Elektromobilität zu erleichtern. „Wir schaffen neue Ladeinfrastruktur da, wo der Ausbau noch zusätzliche Impulse braucht – damit Mieterinnen und Mieter leichter umsteigen und Speditionen ihre Flotten auf E-Lkw umstellen können“, so die Ministerin. (mf)

Freitag, 14.08.2026, 13:21 Uhr
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