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Eine KI-gestützte Standortanalyse soll die Planung eines 5-MW-Elektrolyseurs im Raum Kempten beschleunigen. Die Inbetriebnahme des Projekts ist für 2027 vorgesehen.
Bebauungspläne, Schutzgebiete, Netzinfrastruktur, Entfernung zu potenziellen Abnehmern: Bei der Planung von Elektrolyseprojekten sind eine Vielzahl von Faktoren entscheidend für die Wahl des richtigen Standorts. Der Erneuerbaren-Projektierer Schwaben Regenerativ − eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Energie Schwaben − hat sich deshalb für die Planung eine 5-MW-Elektrolyseurs m Raum Kempten künstlich intelligente Unterstützung geholt, wie aus einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens hervorgeht.
Beauftragt wurde dafür die Rostocker „deeeper.technology GmbH“. Das Ziel: innerhalb eines definierten Suchgebiets rund um zwei Einspeisepunkte geeignete Flächen für den Elektrolyseur zu identifizieren. Und das unter Berücksichtigung planungsrechtlicher, infrastruktureller und genehmigungsrechtlicher Anforderungen. Und unter Zeitdruck: Die Anlage soll bereits 2027 in Betrieb gehen.
Deeeper Technology wertete dafür automatisiert und KI-gestützt alle relevanten Geodaten aus und stellte die Ergebnisse in einer interaktiven Webkarte, einer priorisierten Flurstücksliste mit Katasterinformationen sowie einem Standortbericht zusammen. „Unser Ziel war von Anfang an, Schwaben Regenerativ eine belastbare Grundlage zu liefern, die ihr Projekt termingerecht ermöglicht“, lässt sich Johann Heller, Geschäftsführer der Deeeper Technology zitieren: „Genau das haben wir gezeigt: fundierte Standortanalysen müssen keine Wochen dauern.“ Begleitet wird das Projekt vom Projektentwickler „REACT GmbH“. (kmt)
Mittwoch, 5.08.2026, 12:18 Uhr
Katia Meyer-Tien
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