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Energie & Management > Elektromobilität - Flottenbetreiber setzen auf integrierte Ladelösungen
Quelle: UTA Edenred
Elektromobilität

Flottenbetreiber setzen auf integrierte Ladelösungen

Eine aktuelle Studie von UTA Edenred zeigt, wie sich Flottenmanager in Deutschland und Polen bei der Fuhrpark-Elektrifizierung positionieren.  
Der Wandel zur Elektromobilität gilt für Unternehmensflotten weiterhin als anspruchsvoll. Verbrenner haben im vergangenen Jahr ihren Spitzenplatz bei den Neuzulassungen verteidigt. So erhöhte sich der Anteil benzinbetriebener Pkw 2024 nach Daten des Kraftfahrtbundesamtes auf 35,2 Prozent, Dieselfahrzeuge machten 17,2 Prozent der Neuzulassungen aus. Der Anteil von Elektro-Autos (BEV) betrug 13,5 Prozent. Nach dem Aus der Förderprogramme ging die Zahl neu zugelassener Elektro-Pkw um 27,4 Prozent zurück.

Parallel wird die Ladeinfrastruktur ausgebaut. Geplant ist unter anderem von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur des Bundes ein Lkw-Schnellladenetz mit etwa 350 Standorten entlang der Bundesautobahn. Weitere Ladestationen etwa im öffentlichen Raum durch Kommunen oder Energieversorger sowie auf Betriebshöfen und in Depots von Unternehmen kommen hinzu.

Wie sich Flottenbetreiber strategisch darauf einstellen und wie es um das Ladeverhalten und die dafür notwendige Infrastruktur steht, wollte „UTA Edenred“ wissen. Der Mobilitätsdienstleister ließ dazu vom Marktforschungsinstitut „MiiOS“ im Juni 2025 rund 400 Fuhrparkmanager in Deutschland und Polen befragen. Zusammengefasst wurden die Ergebnisse in der Studie „Integrierte Ladelösungen in Fuhrparks“, die UTA Edenred am 4. Dezember vorstellte.

Danach stoßen integrierte Ladelösungen, die öffentliches Laden, das Laden zu Hause und das Laden auf dem Firmengelände kombinieren, bei Fuhrparkbetreibern in beiden Ländern gleichermaßen auf Interesse: in Deutschland bei 76 Prozent, in Polen bei 77 Prozent der Befragten.

Etwas größere Unterschiede zeigte sich zwischen bei der Bewertung der Infrastrukturvoraussetzung. Während in Deutschland 61 Prozent der Befragten die existierende Elektrizitätsinfrastruktur für ausreichend erachten, um geplantes Depotladen auf dem Firmengelände umzusetzen, sind es in Polen nur 49 Prozent. Als nicht ausreichend bewerten die Depot-Stromversorgung in Deutschland 17 Prozent der Befragten, in Polen sind es 24 Prozent.

Einsatz von erneuerbaren Energien

Zugleich berichten viele Unternehmen, erneuerbare Energien wie Photovoltaik-Anlagen vor Ort bereits zur Unterstützung der Ladeinfrastruktur zu nutzen oder dies zu planen. In Deutschland liegt dieser Anteil bei 80 Prozent, der sich hälftig auf die bereits betriebene und geplante Erneuerbaren-Nutzung aufteilt. In Polen nutzen 33 Prozent entsprechende Lösungen bereits, weitere 39 Prozent planen dies.

In die Fuhrpark-Elektrifizierung investieren wollen in den kommenden Jahren beide Länder. Laut Studie wollen 45 Prozent der befragten Flottenbetreiber in Deutschland innerhalb der nächsten fünf Jahre mindestens 100.000 bis 1 Million Euro investieren. Fast ein Drittel plant sogar Investitionen von mehr als 1 Million Euro (29 Prozent). In Polen liegt das Niveau etwas niedriger: Mehr als 1 Million Euro auszugeben, beabsichtigen 12 Prozent, während 44 Prozent mindestens 100.000 bis maximal 1 Million Euro investieren wollen.

Die Studie steht als kostenloser Download im Internet zur Verfügung.

Montag, 8.12.2025, 09:10 Uhr
Imke Herzog
Energie & Management > Elektromobilität - Flottenbetreiber setzen auf integrierte Ladelösungen
Quelle: UTA Edenred
Elektromobilität
Flottenbetreiber setzen auf integrierte Ladelösungen
Eine aktuelle Studie von UTA Edenred zeigt, wie sich Flottenmanager in Deutschland und Polen bei der Fuhrpark-Elektrifizierung positionieren.  
Der Wandel zur Elektromobilität gilt für Unternehmensflotten weiterhin als anspruchsvoll. Verbrenner haben im vergangenen Jahr ihren Spitzenplatz bei den Neuzulassungen verteidigt. So erhöhte sich der Anteil benzinbetriebener Pkw 2024 nach Daten des Kraftfahrtbundesamtes auf 35,2 Prozent, Dieselfahrzeuge machten 17,2 Prozent der Neuzulassungen aus. Der Anteil von Elektro-Autos (BEV) betrug 13,5 Prozent. Nach dem Aus der Förderprogramme ging die Zahl neu zugelassener Elektro-Pkw um 27,4 Prozent zurück.

Parallel wird die Ladeinfrastruktur ausgebaut. Geplant ist unter anderem von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur des Bundes ein Lkw-Schnellladenetz mit etwa 350 Standorten entlang der Bundesautobahn. Weitere Ladestationen etwa im öffentlichen Raum durch Kommunen oder Energieversorger sowie auf Betriebshöfen und in Depots von Unternehmen kommen hinzu.

Wie sich Flottenbetreiber strategisch darauf einstellen und wie es um das Ladeverhalten und die dafür notwendige Infrastruktur steht, wollte „UTA Edenred“ wissen. Der Mobilitätsdienstleister ließ dazu vom Marktforschungsinstitut „MiiOS“ im Juni 2025 rund 400 Fuhrparkmanager in Deutschland und Polen befragen. Zusammengefasst wurden die Ergebnisse in der Studie „Integrierte Ladelösungen in Fuhrparks“, die UTA Edenred am 4. Dezember vorstellte.

Danach stoßen integrierte Ladelösungen, die öffentliches Laden, das Laden zu Hause und das Laden auf dem Firmengelände kombinieren, bei Fuhrparkbetreibern in beiden Ländern gleichermaßen auf Interesse: in Deutschland bei 76 Prozent, in Polen bei 77 Prozent der Befragten.

Etwas größere Unterschiede zeigte sich zwischen bei der Bewertung der Infrastrukturvoraussetzung. Während in Deutschland 61 Prozent der Befragten die existierende Elektrizitätsinfrastruktur für ausreichend erachten, um geplantes Depotladen auf dem Firmengelände umzusetzen, sind es in Polen nur 49 Prozent. Als nicht ausreichend bewerten die Depot-Stromversorgung in Deutschland 17 Prozent der Befragten, in Polen sind es 24 Prozent.

Einsatz von erneuerbaren Energien

Zugleich berichten viele Unternehmen, erneuerbare Energien wie Photovoltaik-Anlagen vor Ort bereits zur Unterstützung der Ladeinfrastruktur zu nutzen oder dies zu planen. In Deutschland liegt dieser Anteil bei 80 Prozent, der sich hälftig auf die bereits betriebene und geplante Erneuerbaren-Nutzung aufteilt. In Polen nutzen 33 Prozent entsprechende Lösungen bereits, weitere 39 Prozent planen dies.

In die Fuhrpark-Elektrifizierung investieren wollen in den kommenden Jahren beide Länder. Laut Studie wollen 45 Prozent der befragten Flottenbetreiber in Deutschland innerhalb der nächsten fünf Jahre mindestens 100.000 bis 1 Million Euro investieren. Fast ein Drittel plant sogar Investitionen von mehr als 1 Million Euro (29 Prozent). In Polen liegt das Niveau etwas niedriger: Mehr als 1 Million Euro auszugeben, beabsichtigen 12 Prozent, während 44 Prozent mindestens 100.000 bis maximal 1 Million Euro investieren wollen.

Die Studie steht als kostenloser Download im Internet zur Verfügung.

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Imke Herzog

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