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Energie & Management > Mobilität - Regensburg baut E-Busflotte und Ladepunkte aus
Inbetriebnahme der neuen E-Busse in Regensburg. Quelle: Stadtwerk Regensburg GmbH
Mobilität

Regensburg baut E-Busflotte und Ladepunkte aus

Der öffentliche Nahverkehr in Regensburg wird weiter elektrifiziert und digitalisiert. Neue E-Gelenkbusse, weitere Ladepunkte und bargeldlose Tickets kommen dazu.
Acht neue vollelektrische Gelenkbusse verstärken seit Kurzem den Linienbetrieb im Stadtgebiet Regensburg. Wie „das.Stadtwerk.Mobilität“ − die Mobilitätstochter der Stadtwerke Regensburg − mitteilte, ergänzen die Fahrzeuge eine bereits bestehende Elektrobusflotte. Mit der Inbetriebnahme der neuen Busse steigt deren Zahl laut dem Unternehmen auf 37. Insgesamt umfasst die Busflotte 124 Fahrzeuge. Parallel dazu investiert das kommunale Unternehmen in den Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie in digitale Systeme.

Der Betrieb der Elektrobusse erfolgt nach Angaben des Unternehmens vollständig mit Ökostrom der Regensburger Energie- und Wasserversorgung. Bereits 2017 setzte Regensburg erstmals eine rein elektrisch betriebene Buslinie ein. An diese Umstellung knüpft der aktuelle Ausbau nun an.

Für die acht E-Gelenkbusse des Typs Mercedes „eCitaro G“ investierte „das.Stadtwerk.Mobilität“ nach eigenen Angaben 6,87 Millionen Euro. Die Regierung der Oberpfalz förderte die Beschaffung mit rund 2,1 Millionen Euro. Geschäftsführer Manfred Koller unterstreicht in diesem Zusammenhang die deutlich höheren Anschaffungskosten gegenüber Dieselbussen, die ohne Fördermittel nur schwer zu stemmen seien.

Jeder der neuen Busse verfügt laut Mitteilung über zehn Lithium-NMC-Hochvoltbatterien mit einer Gesamtkapazität von 980 kWh. Daraus ergibt sich eine garantierte Reichweite von rund 250 Kilometern pro Ladung, wie das Unternehmen mitteilt. Geladen werden die Fahrzeuge per Plug-in-Stecker. Der Ladevorgang von null auf 90 Prozent dauert bei einer Ladeleistung von 150 kW etwa fünf Stunden. Die Busse bieten Platz für bis zu 139 Fahrgäste und sind mit Assistenzsystemen wie Abbiege- und Totwinkelassistent, Notbremsassistent sowie Müdigkeitswarnsystemen ausgestattet.

Ausbau der Ladepunkte und digitaler Systeme

Parallel zur Erweiterung der Flotte baute das Unternehmen die Ladeinfrastruktur aus. 2025 entstand eine neue Busabstellhalle mit Ladepunkten für 53 Elektrobusse, die zum Jahreswechsel in Betrieb ging. Die gemeinsam mit Siemens errichtete Technikinsel stellt eine Anschlussleistung von 2,5 MW bereit, so „das.Stadtwerk.Mobilität“. Die Kosten beziffert das Unternehmen mit 5 Millionen Euro. Die Regierung der Oberpfalz beteiligte sich daran mit rund 3 Millionen Euro an Fördermitteln. Im Laufe dieses Jahres sollen das Dach der Halle fertiggestellt, eine Dachbegrünung umgesetzt und eine Photovoltaik-Anlage installiert werden.

Neben der technischen Infrastruktur modernisierte das Unternehmen auch den operativen Betrieb. Ende 2025 führte es ein cloudbasiertes Betriebsleitsystem ein. Dieses liefert laut Mitteilung stabilere Echtzeitdaten für Leitstelle, Fahrgastinformation und Disposition. Betriebsleiterin Sandra Schönherr sieht darin eine Erleichterung für die Steuerung der Flotte und für die Arbeit der Fahrer.

Überdies stellte „das.Stadtwerk.Mobilität“ die gesamte Busflotte auf kontaktloses Bezahlen um. In den 165 eigenen und von Subunternehmern betriebenen Bussen können Fahrgäste ihre Tickets am Terminal auswählen und per Bank- oder Kreditkarte, Smartphone oder Prepaidkarte bezahlen.

Freitag, 30.01.2026, 12:39 Uhr
Davina Spohn
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Inbetriebnahme der neuen E-Busse in Regensburg. Quelle: Stadtwerk Regensburg GmbH
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Regensburg baut E-Busflotte und Ladepunkte aus
Der öffentliche Nahverkehr in Regensburg wird weiter elektrifiziert und digitalisiert. Neue E-Gelenkbusse, weitere Ladepunkte und bargeldlose Tickets kommen dazu.
Acht neue vollelektrische Gelenkbusse verstärken seit Kurzem den Linienbetrieb im Stadtgebiet Regensburg. Wie „das.Stadtwerk.Mobilität“ − die Mobilitätstochter der Stadtwerke Regensburg − mitteilte, ergänzen die Fahrzeuge eine bereits bestehende Elektrobusflotte. Mit der Inbetriebnahme der neuen Busse steigt deren Zahl laut dem Unternehmen auf 37. Insgesamt umfasst die Busflotte 124 Fahrzeuge. Parallel dazu investiert das kommunale Unternehmen in den Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie in digitale Systeme.

Der Betrieb der Elektrobusse erfolgt nach Angaben des Unternehmens vollständig mit Ökostrom der Regensburger Energie- und Wasserversorgung. Bereits 2017 setzte Regensburg erstmals eine rein elektrisch betriebene Buslinie ein. An diese Umstellung knüpft der aktuelle Ausbau nun an.

Für die acht E-Gelenkbusse des Typs Mercedes „eCitaro G“ investierte „das.Stadtwerk.Mobilität“ nach eigenen Angaben 6,87 Millionen Euro. Die Regierung der Oberpfalz förderte die Beschaffung mit rund 2,1 Millionen Euro. Geschäftsführer Manfred Koller unterstreicht in diesem Zusammenhang die deutlich höheren Anschaffungskosten gegenüber Dieselbussen, die ohne Fördermittel nur schwer zu stemmen seien.

Jeder der neuen Busse verfügt laut Mitteilung über zehn Lithium-NMC-Hochvoltbatterien mit einer Gesamtkapazität von 980 kWh. Daraus ergibt sich eine garantierte Reichweite von rund 250 Kilometern pro Ladung, wie das Unternehmen mitteilt. Geladen werden die Fahrzeuge per Plug-in-Stecker. Der Ladevorgang von null auf 90 Prozent dauert bei einer Ladeleistung von 150 kW etwa fünf Stunden. Die Busse bieten Platz für bis zu 139 Fahrgäste und sind mit Assistenzsystemen wie Abbiege- und Totwinkelassistent, Notbremsassistent sowie Müdigkeitswarnsystemen ausgestattet.

Ausbau der Ladepunkte und digitaler Systeme

Parallel zur Erweiterung der Flotte baute das Unternehmen die Ladeinfrastruktur aus. 2025 entstand eine neue Busabstellhalle mit Ladepunkten für 53 Elektrobusse, die zum Jahreswechsel in Betrieb ging. Die gemeinsam mit Siemens errichtete Technikinsel stellt eine Anschlussleistung von 2,5 MW bereit, so „das.Stadtwerk.Mobilität“. Die Kosten beziffert das Unternehmen mit 5 Millionen Euro. Die Regierung der Oberpfalz beteiligte sich daran mit rund 3 Millionen Euro an Fördermitteln. Im Laufe dieses Jahres sollen das Dach der Halle fertiggestellt, eine Dachbegrünung umgesetzt und eine Photovoltaik-Anlage installiert werden.

Neben der technischen Infrastruktur modernisierte das Unternehmen auch den operativen Betrieb. Ende 2025 führte es ein cloudbasiertes Betriebsleitsystem ein. Dieses liefert laut Mitteilung stabilere Echtzeitdaten für Leitstelle, Fahrgastinformation und Disposition. Betriebsleiterin Sandra Schönherr sieht darin eine Erleichterung für die Steuerung der Flotte und für die Arbeit der Fahrer.

Überdies stellte „das.Stadtwerk.Mobilität“ die gesamte Busflotte auf kontaktloses Bezahlen um. In den 165 eigenen und von Subunternehmern betriebenen Bussen können Fahrgäste ihre Tickets am Terminal auswählen und per Bank- oder Kreditkarte, Smartphone oder Prepaidkarte bezahlen.

Freitag, 30.01.2026, 12:39 Uhr
Davina Spohn

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