Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
Mit einer Systemlösung will Varta die Produktion, Speicherung und den Einsatz von Strom im privaten Wohnumfeld vereinheitlichen und dem Zugriff von IT-Unternehmen aus Übersee entziehen.
Zunehmend mehr Menschen halten Bigtech-Unternehmen aus Übersee für eine Sicherheitsgefahr, was Daten und kritische Infrastruktur in Deutschland und Europa angeht. Der Ellwanger Batteriehersteller Varta AG sieht in seiner Komplettlösung „Hybrid Wall“ für den Heimbedarf nun eine Reaktion auf diese Entwicklung.
Die Komponenten seien zu 100 Prozent in Europa hergestellt, die Daten landeten auf deutschen Servern, versichert das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Ellwangen. Die Systemlösung bestehe aus einer „deutschen Batterie-DNA“, so die Eigenbeschreibung.
Im Einzelnen besteht das Angebot aus Hochvolt-Speicher und Wechselrichter, die eigene Solaranlagen und andere Komponenten wie Ladeinfrastruktur für das private Elektro-Auto einbinden können. Hinzu kommt die erforderliche Systemsteuerung über ein Energiemanagementsystem, das ab Juni 2026 in einem Abonnement-Modell verfügbar sein soll. Varta verspricht, dass das System flexibel erweiterbar sei, zum Beispiel für dynamisches oder bidirektionales Laden und Mieterstrom‑Anwendungen.
Donnerstag, 16.04.2026, 16:52 Uhr
Volker Stephan
© 2026 Energie & Management GmbH