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Energie & Management > Klimaschutz - Kirche installiert PV-System für Sozialwohnungen
In Aldenhoven kommt viel Energie vom eigenen Dach. Quelle: Green Planet Energy
Klimaschutz

Kirche installiert PV-System für Sozialwohnungen

In Aldenhoven hat die Evangelische Kirche eine Wohnanlage mit 30 Sozialwohnungen energetisch modernisiert. Green Planet Energy installierte Solar, Wärmepumpe und Speicher.
In Aldenhoven im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) ist eine Wohnanlage mit 30 Sozialwohnungen an ein neues Energieversorgungskonzept angeschlossen worden. Laut der Evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven, die das Gebäude seit rund 30 Jahren betreibt, ging das Projekt am 22. Januar in Betrieb. Die Energiegenossenschaft Green Planet Energy aus Hamburg setzte das Vorhaben gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben um.

Zum Einsatz kommen eine Photovoltaikanlage mit rund 80 kW Leistung, eine Wärmepumpe sowie ein Batteriespeicher. Nach Angaben von Green Planet Energy ermöglicht das System den Mieterinnen und Mietern, einen großen Teil ihres Strombedarfs direkt im Gebäude zu decken. Der erzeugte Solarstrom wird über ein Mieterstrommodell an die Haushalte geliefert.

65 Prozent Eigenenergie

Nach Einschätzung von Nils Müller, Co-Vorstand von Green Planet Energy, können die Haushalte voraussichtlich rund 65 Prozent ihres Strombedarfs selbst nutzen. Müller verweist darauf, dass das Projekt in unmittelbarer Nähe des früheren rheinischen Braunkohlereviers liege und zeige, wie sich sozialer Wohnraum mit erneuerbarer Energieversorgung verbinden lasse.

Die Evangelische Kirchengemeinde Aldenhoven sieht das Projekt als Teil ihres langfristigen Engagements in der Gemeinwesenarbeit. Laut den Projektbegleitern Ralf Lüddens und Martin Zwerschke will die Gemeinde den Strukturwandel nach dem Braunkohleabbau aktiv mitgestalten. Ziel sei es, bezahlbaren Wohnraum anzubieten und gleichzeitig den Energieverbrauch und die Emissionen zu senken. Das Projekt zeige, dass soziale Verantwortung und nachhaltige Energieversorgung miteinander vereinbar seien, so die Gemeinde.

An der Umsetzung beteiligt waren neben der Kirchengemeinde auch der Kirchenkreis Jülich sowie der Mitweltausschuss. Die technische Installation übernahmen regionale Unternehmen, darunter der Solarteur „Die Solarstrommacher“ und der Heizungsinstallateur Tournay Gebäudetechnik. Nach Angaben der Beteiligten vernetzt ein Energiemanagementsystem Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und Batteriespeicher, um den Eigenverbrauch zu optimieren.

Investment zahlt sich aus

Der Superintendent des Kirchenkreises Jülich, Pfarrer Jens Sannig, würdigte die Zusammenarbeit mit Green Planet Energy und den beteiligten Handwerksbetrieben. Das Projekt sei ein Beitrag zur Entlastung der Umwelt und entspreche dem kirchlichen Anspruch, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen, erklärte Sannig laut einer Mitteilung.

Die Wohnanlage in der Pützdorfer Straße 32 bis 42 umfasst Wohnungen zwischen 55 und 115 Quadratmetern. In dem Gebäudekomplex leben nach Angaben der Kirchengemeinde rund 140 Menschen, darunter viele kinderreiche Familien, Alleinerziehende und alleinstehende Personen. Ergänzend stehen Stellplätze sowie Gemeinschaftsflächen wie ein Garten und Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten zur Verfügung.

Die Evangelische Kirchengemeinde Aldenhoven betont, dass die energetische Modernisierung für sie auch eine wirtschaftliche Herausforderung darstellte. Die Gemeinde arbeite seit Jahren mit begrenzten finanziellen Mitteln, sehe in der Umstellung auf erneuerbare Energien jedoch eine Möglichkeit, langfristig Betriebskosten zu senken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 

Freitag, 23.01.2026, 11:46 Uhr
Susanne Harmsen
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In Aldenhoven hat die Evangelische Kirche eine Wohnanlage mit 30 Sozialwohnungen energetisch modernisiert. Green Planet Energy installierte Solar, Wärmepumpe und Speicher.
In Aldenhoven im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) ist eine Wohnanlage mit 30 Sozialwohnungen an ein neues Energieversorgungskonzept angeschlossen worden. Laut der Evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven, die das Gebäude seit rund 30 Jahren betreibt, ging das Projekt am 22. Januar in Betrieb. Die Energiegenossenschaft Green Planet Energy aus Hamburg setzte das Vorhaben gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben um.

Zum Einsatz kommen eine Photovoltaikanlage mit rund 80 kW Leistung, eine Wärmepumpe sowie ein Batteriespeicher. Nach Angaben von Green Planet Energy ermöglicht das System den Mieterinnen und Mietern, einen großen Teil ihres Strombedarfs direkt im Gebäude zu decken. Der erzeugte Solarstrom wird über ein Mieterstrommodell an die Haushalte geliefert.

65 Prozent Eigenenergie

Nach Einschätzung von Nils Müller, Co-Vorstand von Green Planet Energy, können die Haushalte voraussichtlich rund 65 Prozent ihres Strombedarfs selbst nutzen. Müller verweist darauf, dass das Projekt in unmittelbarer Nähe des früheren rheinischen Braunkohlereviers liege und zeige, wie sich sozialer Wohnraum mit erneuerbarer Energieversorgung verbinden lasse.

Die Evangelische Kirchengemeinde Aldenhoven sieht das Projekt als Teil ihres langfristigen Engagements in der Gemeinwesenarbeit. Laut den Projektbegleitern Ralf Lüddens und Martin Zwerschke will die Gemeinde den Strukturwandel nach dem Braunkohleabbau aktiv mitgestalten. Ziel sei es, bezahlbaren Wohnraum anzubieten und gleichzeitig den Energieverbrauch und die Emissionen zu senken. Das Projekt zeige, dass soziale Verantwortung und nachhaltige Energieversorgung miteinander vereinbar seien, so die Gemeinde.

An der Umsetzung beteiligt waren neben der Kirchengemeinde auch der Kirchenkreis Jülich sowie der Mitweltausschuss. Die technische Installation übernahmen regionale Unternehmen, darunter der Solarteur „Die Solarstrommacher“ und der Heizungsinstallateur Tournay Gebäudetechnik. Nach Angaben der Beteiligten vernetzt ein Energiemanagementsystem Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und Batteriespeicher, um den Eigenverbrauch zu optimieren.

Investment zahlt sich aus

Der Superintendent des Kirchenkreises Jülich, Pfarrer Jens Sannig, würdigte die Zusammenarbeit mit Green Planet Energy und den beteiligten Handwerksbetrieben. Das Projekt sei ein Beitrag zur Entlastung der Umwelt und entspreche dem kirchlichen Anspruch, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen, erklärte Sannig laut einer Mitteilung.

Die Wohnanlage in der Pützdorfer Straße 32 bis 42 umfasst Wohnungen zwischen 55 und 115 Quadratmetern. In dem Gebäudekomplex leben nach Angaben der Kirchengemeinde rund 140 Menschen, darunter viele kinderreiche Familien, Alleinerziehende und alleinstehende Personen. Ergänzend stehen Stellplätze sowie Gemeinschaftsflächen wie ein Garten und Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten zur Verfügung.

Die Evangelische Kirchengemeinde Aldenhoven betont, dass die energetische Modernisierung für sie auch eine wirtschaftliche Herausforderung darstellte. Die Gemeinde arbeite seit Jahren mit begrenzten finanziellen Mitteln, sehe in der Umstellung auf erneuerbare Energien jedoch eine Möglichkeit, langfristig Betriebskosten zu senken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 

Freitag, 23.01.2026, 11:46 Uhr
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