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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - EnBW setzt auf Ladetechnik aus Südtirol
Der neue Ladestandort An der A9 in Petersberg, Quelle: EnBW
ELEKTROFAHRZEUGE:
EnBW setzt auf Ladetechnik aus Südtirol
An der Autobahn A9 hat EnBW einen neuen Schnellladepark in Betrieb genommen. Außerdem baut das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit dem Ladesäulenhersteller Alpitronic aus.
 
Wer sein Elektroauto auf der Fahrt von Berlin nach München mit neuer Energie versorgen muss, kann das künftig an zwölf Schnellladepunkten in Eisenberg bei Petersberg, etwa 70 Kilometer südlich von Leipzig, tun. Sie bieten eine Leistung von jeweils 300 kW, was bedeutet, dass in 20 Minuten eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern nachgeladen werden kann.

Der Standort ist mit einer Photovoltaik-Anlage überdacht, die einen Teil des grünen Ladestroms liefert und den Autofahrer vor der Witterung schützt. Außerdem ist es nach Angaben von EnBW möglich, die Zahl der Ladepunkte bei Bedarf zu verdoppeln.

Erst kürzlich hat der baden-württembergische Energiekonzern in Erlangen und Erkheim bei Memmingen zwei Schnellladeparks in Bayern in Betrieb genommen sowie einen an der A7 zwischen Hamburg und Hannover. In Kürze sollen mit Zwickau und Meerane zwei weitere überdachte Standorte in Sachsen ans Netz gehen.

Beim weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur – bis 2025 soll die Zahl von jetzt 700 Schnellladestandorten auf 2.500 gesteigert werden – setzt EnBW auf den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit mit der Firma Alpitronic. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft sollen mehrere hundert Ladesäulen von dem Hersteller aus Südtirol erworben werden. Dessen Produkte kommen bereits seit 2018 bei Ladeparks von EnBW zum Einsatz, unter anderem am bisher größten Schnellladepark am Kamener Kreuz in Nordrhein-Westfalen mit 52 Schnellladepunkten.
 

Günter Drewnitzky
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