Quelle: EnBW
Für ihr Schnellladenetz setzt die EnBW auf weitere Dienstleistungen des Ladesystem-Anbieters Alpitronic. Hinzu kommen ein Wartungsservice und die Entwicklung neuer Ladefunktionen.
Die Mobilitätssparte der Energie Baden-Württemberg (EnBW) setzt seit bald zehn Jahren auf die Produkte von Alpitronic. Jetzt sichern die Karlsruher sich weitere Dienste des Ladesystem-Entwicklers aus Südtirol (Italien).
Beide Unternehmen sprechen in einer gemeinsamen Mitteilung zum einen von einer „Entwicklungspartnerschaft“. Daraus sollen perspektivisch neue Funktionen hervorgehen, von denen Elektro-Auto-Fahrende an den Ladesäulen profitieren können.
Die neue Vereinbarung umfasst zum anderen einen Wartungsservice, den EnBW sich für zunächst fünf Jahre bei den Südtirolern sichert. Dieser Dienstleistung soll im weiter wachsenden Ladenetz von EnBW einen weitgehend unterbrechungsfreien Betrieb gewährleisten.
Die intensivierte Kooperation mit Alpitronic schaffe laut Volker Rimpler, Chief Technology Officer E-Mobility der EnBW, „Sicherheit für den weiteren Ladenetzausbau“. Dabei hatten die Karlsruher sich für den Aufbau ihres Schnellladenetzes (DC) schon früh auf die Italiener fokussiert. Seit 2018 verwendet EnBW die Produkte von Alpitronic im „HyperNetz“ genannten Schnellladepark.
Damit zählt die EnBW zu den allerersten Abnehmern der DC-Ladestationen von Alpitronic, das Säulen dieser Art erstmals vor mehr als sieben Jahren auf den Markt gebracht hatte. Die Firmengründung von Alpitronic erfolgte 2009.
EnBWs Schnellladenetz umfasst derzeit nach Unternehmensangaben mehr als 8.000 Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW. Der Großteil der Anlagen, teilen die Karlsruher mit, seien von Alpitronic hergestellt.
Der nun geschlossene Vertrag soll nicht der letzte seiner Art bleiben. Die Unternehmen haben darin bereits eine Option auf eine neuerliche Verlängerung der Zusammenarbeit hinterlegt.
Donnerstag, 18.12.2025, 17:51 Uhr
Volker Stephan
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