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Enerige & Management > Personalie - Constantin Alsheimer soll auf Michael Riechel folgen
Thüga-Hauptsitz in München, Quelle: Thüga AG
PERSONALIE:
Constantin Alsheimer soll auf Michael Riechel folgen
Der Stadtwerke-Verbund Thüga hat frühzeitig die Nachfolge seines Vorstandsvorsitzenden Michael Riechel geklärt: Dr. Constantin Alsheimer von der Mainova übernimmt.
 
Planmäßig zum 1. Januar 2024 wird Michael Riechel seinen Posten an der Spitze der Thüga Aktiengesellschaft in München niederlegen. Er werde altersbedingt nach 17 Jahren aus dem Thüga-Vorstand ausscheiden, wie der Stadtwerke-Verbund in einer Mitteilung vom 22. Juli bekannt gab. Seit 2015 ist Riechel zudem Vorstandsvorsitzender der Thüga AG.
 
Scheidet zum 31. Dezember 2023 aus der
Thüga-Führungsspitze aus: Michael Riechel
Quelle: Thüga AG

Auf Riechel folgt Constantin Alsheimer. Der 53-Jährige wird spätestens zum 1. Januar 2024 die Führungsposition bei der Thüga AG antreten. Seit 2006 ist Alsheimer Mitglied des Vorstandes des Energieversorger Mainova mit Sitz in Frankfurt am Main, seit Januar 2009 ist er Vorstandsvorsitzender. Die Thüga ist Alsheimer durchaus vertraut, ist doch die Mainova mit 20,53 % an der Thüga beteiligt. 

Alsheimer ist gelernter Bankkaufmann und absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften. Neben Positionen im Bankenwesen und öffentlichen Dienst, oblag ihm etwa die Geschäftsführung der AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH.
 
Spätestens ab 1. Januar 2024 an der
Spitze der Thüga: Constantin Alsheimer
Quelle: Thüga AG / Storch

"Mit Dr. Alsheimer haben wir einen überaus erfahrenen, sehr durchsetzungsstarken Manager und ausgezeichneten Kenner der Branche für diese Aufgabe gewinnen können", erklärt Dr. Wolfgang Kalsbach, Vorsitzender des Thüga-Aufsichtsrates. Alsheimer kenne und begleite die Thüga seit vielen Jahren und sei in der Unternehmensgruppe sehr gut vernetzt. "Ich bin mir sicher, dass er die Erfolgsgeschichte der Thüga in den kommenden Jahren entschieden fortschreiben wird", so Kalsbach.

Alsheimer zeigt sich erfreut über seine zukünftige Position. "Gerade in der aktuell sehr schwierigen Lage, in der sich die Energiewirtschaft insgesamt befindet, ist die Thüga-Gruppe mit ihrem einzigartigen Zusammenarbeitsmodell ein wichtiger Ratgeber und Stabilisator für die kommunalen Unternehmen", erklärt der Mainova-Chef.

"Gemeinsam mit dem exzellenten Thüga-Team und in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Thüga-Partnerunternehmen sowie den kommunalen Vertretern möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass auch zukünftig Stadtwerke und Regionalversorger im Wettbewerb mit den großen Konzernen bestehen können."

Die in München ansässige Thüga ist eine Beteiligungs- und Fachberatungsgesellschaft mit kommunaler Verankerung. 1867 gegründet, ist sie als Minderheitsgesellschafterin bundesweit an rund 100 Unternehmen der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft beteiligt. 
 

Davina Spohn
Redakteurin
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Montag, 25.07.2022, 11:32 Uhr

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