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Enerige & Management > Politik - Bund reicht Batterie-Großprojekt bei der EU-Kommission ein
Bild: canadastock / Shutterstock.com
POLITIK:
Bund reicht Batterie-Großprojekt bei der EU-Kommission ein
Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 9. Oktober die Unterlagen des ersten Großprojekts zur Batteriezellfertigung an die Europäische Kommission übersendet.
 
Damit ist das Projekt formell gegenüber der Europäischen Kommission notifiziert worden.

An dem Projekt nehmen deutsche Unternehmen sowie Unternehmen aus sechs weiteren europäischen Mitgliedstaaten teil. Um welche Unternehmen es sich genau handelt, teilte das BMWi nicht mit.

Das Vorhaben muss von der Europäischen Kommission beihilferechtlich genehmigt werden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU): „Wir hoffen, noch im Herbst 2019 die beihilferechtliche Genehmigung der Kommission zu erhalten.“

Aktuell stimmt das BMWi mit der Europäischen Kommission und weiteren EU-Mitgliedstaaten zwei Großprojekte zur Batteriezellfertigung ab. Sie sollen als sogenannte „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) realisiert werden.

Deutsche Unternehmen spielen in beiden Projekten tragende Rollen. Bei dem ersten Konsortium handelt es sich offenbar um einen deutsch-französischen Verbund, dem Opel, die Opel-Muttergesellschaft PSA und der französische Batteriehersteller Saft angehören.

Anfang September hatte das BMWi mitgeteilt, dass neun europäische Staaten das Arbeitsprogramm für einen zweiten europäischen Batterieverbund beschlossen hätten.

Das Ziel der Initiative ist ein funktionierendes Ökosystem für die Batterieproduktion – von der Aufbereitung der Rohstoffe über die Batteriezellfertigung bis zum Recycling. Die Batteriezellen „made in Europe“ sollen auf eigenen Innovationen aufbauen und neue Maßstäbe bei CO2-Intensität und Nachhaltigkeit der Batterien setzen.

Zum Aufbau einer Batteriezellfertigung stellt das BMWi eine Milliarde Euro bereit. 
 

Peter Koller
Redakteur
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Mittwoch, 09.10.2019, 17:00 Uhr

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