• Strompreise legen Verschnaufpause ein
  • Gaspreise marschieren weiter nach oben
  • Denkmalschutz blockiert Ausbau der Windkraft
  • "Technische Großstörung" in Oberhausen
  • Korridor B soll Ruhrgebiet mit Windstrom versorgen
  • Uniper häuft Milliardenverlust an
  • Das Auerhuhn im Schwarzwald wird vogelfrei
  • Unbundling bei Oberleitung-Infrastruktur gefordert
  • Entega baut an Glasfasernetz weiter
  • Wasserstoffförderung steht in Datenbank zur Verfügung
Enerige & Management > E&M-Podcast - Biomasse - das unterschätzte Multitalent
Quelle: E&M
E&M-PODCAST:
Biomasse - das unterschätzte Multitalent
Inmitten der verstärkten Diskussion über die Abhängigkeit von Gasimporten luden Vertreter der Bioenergie zum Parlamentarischen Abend und priesen das bislang unterschätzte Wunderkind.
 
Wer glaubte, aus Stroh Gold zu machen, sei nur im Märchen möglich, wurde von Vertretern der Bioenergie eines Besseren belehrt. Beim Parlamentarischen Abend der Bioenergie kamen auch Praktiker zu Wort, die selbst aus vermeintlichen Abfallstoffen wie Stroh Biogas und daraus Wärme oder Strom produzieren. In Zeiten der Höchstpreise fossiler Energieträger wie Erdgas, ist das sogar besser als Gold. Denn diese Energie belastet das Klima nicht, da die Pflanzen nur die Klimagase frei setzen, die sie zu Lebzeiten aufgenommen haben.

Verbandsvertreter, Wissenschaftler, Regierungsmitarbeiter und Praktiker berichten im Energiefunk, wie die Bioenergie viel stärker genutzt werden könnte. Das schaffe Arbeit und Wohlstand auf dem Land und Energiesouveränität für Deutschland. Biomassekraftwerke könnten den ländlichen Raum mit nachhaltiger Wärme versorgen und in Zeiten von wenig Sonne und Wind auch Strom produzieren. Dafür aber müssen alle verfügbaren Biomaterialien auch genutzt werden. Die Zeit der Monokulturen an Energiepflanzen sollte zu Ende gehen, zugunsten umweltfreundlicher Landwirtschaft. Und die Bioenergie müsse hocheffizient in Kraft-Wärme-Kopplung mit Speichern verwendet werden. Denn es gebe nichts zu verschwenden − weder Stroh noch Gold.

Gesprächspartner:
  • Nico Blume (Danpower)
  • Hans-Josef Fell (Energy Watch Group)
  • Martin Lass (ASL)
  • Dr. Simone Peter (BEE)
  • Dr. Manuela Rottmann, parlamentarische Staatssekretärin (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)
  • Claus-Heinrich Stahl (B.KWK)
  • Prof. Dr. Daniela Thrän (Deutsches Biomasseforschungszentrum DBFZ)
  • Uwe Welteke-Fabricius (Flexperten)
 
Hier geht es zum Podcast: Bitte auf das Bild klicken!
Quelle: E&M

Vierzehntäglich mittwochs bringt eine neue Folge des "Energiefunks" Fakten, Meinungen und Skurriles aus der Energiewelt. Neben dem Bericht steht die persönliche Meinung, der Aufruf, Ausbruch oder die plötzliche Einsicht der Energieakteure im Mittelpunkt.

Dazu gehören Kurzinterviews aus Politik, Verbänden, Unternehmen oder Wissenschaft, Schlagzeilen der Woche, Trends, Entwicklungen, Prognosen zu aktuellen Prozessen in der Energiewelt und natürlich Meldungen aus der digitalen Welt. Auch das Kurzporträt eines Unternehmens oder innovativen Projekts wird aus aktuellem Anlass gezeichnet.

Wir nehmen die Macher der Energiewelt beim Wort. Ganz gleich ob Erfolgsmeldung oder Rückzugsgefecht, bei uns stehen Politiker, Unternehmer oder Forscher Rede und Antwort. Zündende Idee oder Schlag in Wasser? Entscheiden Sie selbst beim Zuhören. Oder schicken Sie uns Ihre Meinung zum Thema, reden Sie mit.

Warum E&M Energiefunk?

Hören ist manchmal leichter als Lesen. Es geht auch unterwegs oder beim Autofahren oder sogar im Dunkeln. Und Sie bekommen den Originalton. Keine gefilterten Berichte, sondern die Aussage pur. Als wären Sie dabei sozusagen als "Ohrenzeuge". Das kann Sie erheitern oder aufregen, den Kopf schütteln oder die Ohren spitzen lassen. Die Wahl liegt bei Ihnen − also reinhören!

Der E&M Energiefunk kann bei iTunes   , über Spotify   , auf SoundCloud sowie bei Deezer   und Google Play Music   und Amazon Alexa   oder per RSS-Feed   abonniert und angehört werden. Bei Google Play   gibt es ihn auch als App.
 

Susanne Harmsen
Redakteurin
+49 (0) 151 28207503
eMail
facebook
© 2022 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 13.04.2022, 10:34 Uhr

Mehr zum Thema