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Energie & Management > Fusion - Rheinenergie gründet Joint Venture für Energiekonzepte
Quelle: Joachim Wendler / Fotolia
Fusion

Rheinenergie gründet Joint Venture für Energiekonzepte

Rheinenergie baut ihr Geschäft mit Energiekonzepten für Logistikimmobilien und Rechenzentren aus. Dafür gründet der Versorger ein Joint Venture mit „OSMAB“.
Der regionale Energieversorger und Energiedienstleister aus Köln und die „OSMAB Holding AG“ aus dem benachbarten Rösrath (Nordrhein-Westfalen) haben das Gemeinschaftsunternehmen „REMAB Energie GmbH“ gegründet. Die neue Gesellschaft soll integrierte Energiekonzepte für verschiedene Immobilienklassen entwickeln und umsetzen, wie die Partner in einer Mitteilung bekannt geben. Im Mittelpunkt sollen insbesondere Logistikimmobilien und Rechenzentren im Raum Köln stehen.

Nach Angaben der Partner soll das neue Unternehmen immobilientechnisches Know-how mit energiewirtschaftlicher Expertise verbinden. Besonders bei Rechenzentren spiele das eine wichtige Rolle. Diese weisen einen hohen Strombedarf auf, für den die neue Gesellschaft Versorgungslösungen entwickeln will. Gleichzeitig plant Remab Konzepte zur Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren. Diese sollen individuell ausgearbeitet und an gesetzliche Vorgaben angepasst werden.

Die Rheinenergie bringt das Portfolio ihres Geschäftsbereichs „next energy solutions“ in das Joint Venture ein. Unter dieser Marke bietet der Versorger bundesweit Contracting- und Energiedienstleistungen für Industrie, Gewerbe und die Immobilienwirtschaft an. Osmab entwickelt und verwaltet Büro- und Logistikimmobilien auf deutschem Boden. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in erneuerbare Energien und betreibt ein eigenes Facility-Management für sein Immobilienportfolio. Das Angebot der nun gegründeten „REMAB Energie GmbH“ reicht laut Mitteilung von Photovoltaik-Aufdachanlagen und Mieterstrommodellen bis zu Konzepten für dezentrale Stromerzeugung und intelligente Medienversorgung.

Frühzeitige energeitsche Ausrichtung

Emil Issagholian, Leiter des Geschäftsbereichs Energiedienstleistungen und Fernwärme der Rheinenergie, verwies auf die wachsende Bedeutung der Region Köln für die Logistikbranche und für Rechenzentren. „Mit der Osmab haben wir einen Partner, der Immobilien nicht nur entwickelt, sondern langfristig hält“, erklärte er laut Mitteilung. Dadurch könnten Gebäude frühzeitig energetisch ausgerichtet werden.

Auch Osmab sieht in Rechenzentren ein wachsendes Geschäftsfeld. Ingo Süßmilch, Finanz- und Personalvorstand der Osmab Holding AG, erklärte, energieintensive Nutzungen benötigten einen erfahrenen Partner für Energiefragen. Dies sei entscheidend für Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit solcher Projekte.

Die Partner sehen das Joint Venture auch als Beitrag zur Dekarbonisierung von Immobilienstandorten in der Region Köln. Die Konzepte sollen sowohl bei Neubauten als auch bei bestehenden Objekten zum Einsatz kommen.

Dienstag, 19.05.2026, 16:41 Uhr
Davina Spohn
Energie & Management > Fusion - Rheinenergie gründet Joint Venture für Energiekonzepte
Quelle: Joachim Wendler / Fotolia
Fusion
Rheinenergie gründet Joint Venture für Energiekonzepte
Rheinenergie baut ihr Geschäft mit Energiekonzepten für Logistikimmobilien und Rechenzentren aus. Dafür gründet der Versorger ein Joint Venture mit „OSMAB“.
Der regionale Energieversorger und Energiedienstleister aus Köln und die „OSMAB Holding AG“ aus dem benachbarten Rösrath (Nordrhein-Westfalen) haben das Gemeinschaftsunternehmen „REMAB Energie GmbH“ gegründet. Die neue Gesellschaft soll integrierte Energiekonzepte für verschiedene Immobilienklassen entwickeln und umsetzen, wie die Partner in einer Mitteilung bekannt geben. Im Mittelpunkt sollen insbesondere Logistikimmobilien und Rechenzentren im Raum Köln stehen.

Nach Angaben der Partner soll das neue Unternehmen immobilientechnisches Know-how mit energiewirtschaftlicher Expertise verbinden. Besonders bei Rechenzentren spiele das eine wichtige Rolle. Diese weisen einen hohen Strombedarf auf, für den die neue Gesellschaft Versorgungslösungen entwickeln will. Gleichzeitig plant Remab Konzepte zur Nutzung von Abwärme aus Rechenzentren. Diese sollen individuell ausgearbeitet und an gesetzliche Vorgaben angepasst werden.

Die Rheinenergie bringt das Portfolio ihres Geschäftsbereichs „next energy solutions“ in das Joint Venture ein. Unter dieser Marke bietet der Versorger bundesweit Contracting- und Energiedienstleistungen für Industrie, Gewerbe und die Immobilienwirtschaft an. Osmab entwickelt und verwaltet Büro- und Logistikimmobilien auf deutschem Boden. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in erneuerbare Energien und betreibt ein eigenes Facility-Management für sein Immobilienportfolio. Das Angebot der nun gegründeten „REMAB Energie GmbH“ reicht laut Mitteilung von Photovoltaik-Aufdachanlagen und Mieterstrommodellen bis zu Konzepten für dezentrale Stromerzeugung und intelligente Medienversorgung.

Frühzeitige energeitsche Ausrichtung

Emil Issagholian, Leiter des Geschäftsbereichs Energiedienstleistungen und Fernwärme der Rheinenergie, verwies auf die wachsende Bedeutung der Region Köln für die Logistikbranche und für Rechenzentren. „Mit der Osmab haben wir einen Partner, der Immobilien nicht nur entwickelt, sondern langfristig hält“, erklärte er laut Mitteilung. Dadurch könnten Gebäude frühzeitig energetisch ausgerichtet werden.

Auch Osmab sieht in Rechenzentren ein wachsendes Geschäftsfeld. Ingo Süßmilch, Finanz- und Personalvorstand der Osmab Holding AG, erklärte, energieintensive Nutzungen benötigten einen erfahrenen Partner für Energiefragen. Dies sei entscheidend für Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit solcher Projekte.

Die Partner sehen das Joint Venture auch als Beitrag zur Dekarbonisierung von Immobilienstandorten in der Region Köln. Die Konzepte sollen sowohl bei Neubauten als auch bei bestehenden Objekten zum Einsatz kommen.

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Davina Spohn

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