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Energie & Management > Beteiligung - Weserstadtwerke-Service will dritten Gesellschafter
Quelle: Shutterstock / fizkes
Beteiligung

Weserstadtwerke-Service will dritten Gesellschafter

Zwei kooperierende Versorger aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen holen sich ein Partnerunternehmen in eine gemeinsame Tochtergesellschaft. Die Aufgaben wachsen dadurch.
Mehrere Versorger mit langen Namen schließen sich in Kürze in einem Kooperationsunternehmen zusammen. Die Zusammenarbeit erfolgt länderübergreifend und spielt sich in den benachbarten Gebieten von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ab.

Konkret sind die politischen Beschlüsse für eine Änderung der Gesellschafterstruktur der Weserstadtwerke-Service GmbH (WSS) in Vorbereitung. Die WSS ist seit 2020 und in ihrer aktuellen Form eine gemeinsame Tochter der Gas- und Wasserversorgung Höxter (GWH), NRW, und der Stadtwerke Holzminden (SWH) in Niedersachsen. Neu hinzu kommen soll nun der Wasserverband Ithbörde/Weserbergland (WVIW), ein für drei Samtgemeinden im Landkreis Holzminden in Niedersachsen zuständiges, öffentliches Unternehmen.

GWH und SWH halten bisher jeweils 50 Prozent an der WSS-Gesellschaft, die die kaufmännischen und technischen Angebote in Energie-, Wärme- und Wasserversorgung der beiden Unternehmen bündelt. Vorbehaltlich der Ratsentscheidungen sollen 10 Prozent der WSS an den Wasserverband übergehen.

Die Altgesellschafter würden danach jeweils über 45 Prozent der Anteile verfügen. An der Führung des Unternehmens soll sich nichts ändern: Andreas Brandl ist kaufmännischer, Matthias Bieler technischer Geschäftsführer der WSS.

Das Zusammengehen der Partner soll die Versorgung mit Trinkwasser und die Abwasserentsorgung in der Region neu regeln. Ziel ist es, dass die WSS die Betriebsführung und weitgehend auch das entsprechende Personal des WVIW übernimmt.

An diesen Ideen hat ein gemeinsamer Lenkungskreis in Abstimmung mit den Geschäftsführungen der Unternehmen seit 2024 gearbeitet. In jenem Jahr begann auch die Kooperation von WSS und WVIW im Rahmen von Dienstleistungsverträgen. Die Zusammenarbeit wollen die Beteiligten nun über den Eintritt des WVIW als neuem Gesellschafter vertiefen.

Ein konkreter Zeitpunkt für den Gesellschafterbeitritt stehe aufgrund der ausstehenden formalen Schritte noch nicht fest, so Andreas Brandl auf Anfrage dieser Redaktion. Die Beteiligten versprechen sich nach seiner Darstellung positive Entwicklungen in den Bereichen Effizienz und Qualität durch Synergieeffekte. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels könnten gebündelte Strukturen und Personalressourcen den Betrieb und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen langfristig sichern.

Donnerstag, 9.04.2026, 15:45 Uhr
Volker Stephan
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Weserstadtwerke-Service will dritten Gesellschafter
Zwei kooperierende Versorger aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen holen sich ein Partnerunternehmen in eine gemeinsame Tochtergesellschaft. Die Aufgaben wachsen dadurch.
Mehrere Versorger mit langen Namen schließen sich in Kürze in einem Kooperationsunternehmen zusammen. Die Zusammenarbeit erfolgt länderübergreifend und spielt sich in den benachbarten Gebieten von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ab.

Konkret sind die politischen Beschlüsse für eine Änderung der Gesellschafterstruktur der Weserstadtwerke-Service GmbH (WSS) in Vorbereitung. Die WSS ist seit 2020 und in ihrer aktuellen Form eine gemeinsame Tochter der Gas- und Wasserversorgung Höxter (GWH), NRW, und der Stadtwerke Holzminden (SWH) in Niedersachsen. Neu hinzu kommen soll nun der Wasserverband Ithbörde/Weserbergland (WVIW), ein für drei Samtgemeinden im Landkreis Holzminden in Niedersachsen zuständiges, öffentliches Unternehmen.

GWH und SWH halten bisher jeweils 50 Prozent an der WSS-Gesellschaft, die die kaufmännischen und technischen Angebote in Energie-, Wärme- und Wasserversorgung der beiden Unternehmen bündelt. Vorbehaltlich der Ratsentscheidungen sollen 10 Prozent der WSS an den Wasserverband übergehen.

Die Altgesellschafter würden danach jeweils über 45 Prozent der Anteile verfügen. An der Führung des Unternehmens soll sich nichts ändern: Andreas Brandl ist kaufmännischer, Matthias Bieler technischer Geschäftsführer der WSS.

Das Zusammengehen der Partner soll die Versorgung mit Trinkwasser und die Abwasserentsorgung in der Region neu regeln. Ziel ist es, dass die WSS die Betriebsführung und weitgehend auch das entsprechende Personal des WVIW übernimmt.

An diesen Ideen hat ein gemeinsamer Lenkungskreis in Abstimmung mit den Geschäftsführungen der Unternehmen seit 2024 gearbeitet. In jenem Jahr begann auch die Kooperation von WSS und WVIW im Rahmen von Dienstleistungsverträgen. Die Zusammenarbeit wollen die Beteiligten nun über den Eintritt des WVIW als neuem Gesellschafter vertiefen.

Ein konkreter Zeitpunkt für den Gesellschafterbeitritt stehe aufgrund der ausstehenden formalen Schritte noch nicht fest, so Andreas Brandl auf Anfrage dieser Redaktion. Die Beteiligten versprechen sich nach seiner Darstellung positive Entwicklungen in den Bereichen Effizienz und Qualität durch Synergieeffekte. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels könnten gebündelte Strukturen und Personalressourcen den Betrieb und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen langfristig sichern.

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