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Energie & Management > Stromspeicher - Trianel Batteriepark Waltrop kann kommen
Visualisierung Trianel Batteriepark Waltrop. Quelle: Trianel
Stromspeicher

Trianel Batteriepark Waltrop kann kommen

Die Gesellschafter des 900-MW-Batteriespeicher haben den Baubeschluss für das Großprojekt gefasst. Mit der Bundesnetzagentur sind sie nun auch zufrieden.
Die Gesellschafter des Trianel Batterieparks Waltrop in Nordrhein-Westfalen haben Mitte Juli den gemeinsamen Baubeschluss für das Umspannwerk und die Infrastrukturmaßnahmen gefasst. „Damit ist der Weg frei für die Realisierung eines der größten Batteriespeicherparks in Deutschland“, teilte Trianel mit. Die Errichtung der einzelnen Batteriespeichersysteme (Battery Energy Storage System, BESS) übernehmen die Gesellschafter in Eigenregie.

Was die Laune der drei Gesellschafter Trianel, Luxcara und BKW ebenfalls sehr gehoben hat, ist die finale Entscheidung der Bundesnetzagentur die Netzentgeltbefreiung für weit fortgeschrittene Speicherprojekte aufrechtzuerhalten. Diese hatte am 27. Mai mitgeteilt, dass die Behörde Abstand nimmt „von ihrer ursprünglichen Überlegung, die Entgelte für alle Speicher bereits ab 1. Januar 2029 einzuführen. Vielmehr beginnt die Entgelterhebung für Bestandsspeicher erst nach Auslaufen von Sonderregelungen.“

Für die Trianel ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur „ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Umsetzung des Vorhabens“. Nach Angaben des Unternehmens soll der Batteriespeicher mehrere hundert Millionen Euro kosten. Er wird eine Leistung von 900 MW und eine Kapazität von mindestens 1,8 Millionen kWh erhalten und damit „neue Maßstäbe im Bereich großskaliger Batteriespeicher setzen“.

Hinter dem Projekt steht ein Konsortium aus dem Hamburger Asset Manager Luxcara, dem Schweizer Energie- und Infrastrukturunternehmen BKW sowie der 
T-BESS 1 GmbH & Co. KG, in der sich zahlreiche Stadtwerke unter der Federführung von Trianel zusammengeschlossen haben.

Die wichtigsten Großkomponenten seien inzwischen bestellt worden, teilte Trianel mit. Parallel liefen die vorbereitenden Maßnahmen auf dem Gelände bereits seit mehreren Monaten planmäßig. Der Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme im dritten Quartal 2028.

„Wir freuen uns, dass nach den regulatorischen Unsicherheiten der letzten Monate nun Klarheit geschaffen wurde und wir als Trianel die Investitionsentscheidung für dieses Leuchtturmprojekt der Energiewende treffen können“, erklärt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH. (sag)
 
GesellschafterAnteil
Luxcara520 MW
BKW AG300 MW
T-BESS 1 (Trianel)80 MW

Montag, 20.07.2026, 16:51 Uhr
Stefan Sagmeister
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Visualisierung Trianel Batteriepark Waltrop. Quelle: Trianel
Stromspeicher
Trianel Batteriepark Waltrop kann kommen
Die Gesellschafter des 900-MW-Batteriespeicher haben den Baubeschluss für das Großprojekt gefasst. Mit der Bundesnetzagentur sind sie nun auch zufrieden.
Die Gesellschafter des Trianel Batterieparks Waltrop in Nordrhein-Westfalen haben Mitte Juli den gemeinsamen Baubeschluss für das Umspannwerk und die Infrastrukturmaßnahmen gefasst. „Damit ist der Weg frei für die Realisierung eines der größten Batteriespeicherparks in Deutschland“, teilte Trianel mit. Die Errichtung der einzelnen Batteriespeichersysteme (Battery Energy Storage System, BESS) übernehmen die Gesellschafter in Eigenregie.

Was die Laune der drei Gesellschafter Trianel, Luxcara und BKW ebenfalls sehr gehoben hat, ist die finale Entscheidung der Bundesnetzagentur die Netzentgeltbefreiung für weit fortgeschrittene Speicherprojekte aufrechtzuerhalten. Diese hatte am 27. Mai mitgeteilt, dass die Behörde Abstand nimmt „von ihrer ursprünglichen Überlegung, die Entgelte für alle Speicher bereits ab 1. Januar 2029 einzuführen. Vielmehr beginnt die Entgelterhebung für Bestandsspeicher erst nach Auslaufen von Sonderregelungen.“

Für die Trianel ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur „ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Umsetzung des Vorhabens“. Nach Angaben des Unternehmens soll der Batteriespeicher mehrere hundert Millionen Euro kosten. Er wird eine Leistung von 900 MW und eine Kapazität von mindestens 1,8 Millionen kWh erhalten und damit „neue Maßstäbe im Bereich großskaliger Batteriespeicher setzen“.

Hinter dem Projekt steht ein Konsortium aus dem Hamburger Asset Manager Luxcara, dem Schweizer Energie- und Infrastrukturunternehmen BKW sowie der 
T-BESS 1 GmbH & Co. KG, in der sich zahlreiche Stadtwerke unter der Federführung von Trianel zusammengeschlossen haben.

Die wichtigsten Großkomponenten seien inzwischen bestellt worden, teilte Trianel mit. Parallel liefen die vorbereitenden Maßnahmen auf dem Gelände bereits seit mehreren Monaten planmäßig. Der Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme im dritten Quartal 2028.

„Wir freuen uns, dass nach den regulatorischen Unsicherheiten der letzten Monate nun Klarheit geschaffen wurde und wir als Trianel die Investitionsentscheidung für dieses Leuchtturmprojekt der Energiewende treffen können“, erklärt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH. (sag)
 
GesellschafterAnteil
Luxcara520 MW
BKW AG300 MW
T-BESS 1 (Trianel)80 MW

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Stefan Sagmeister

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