E&M exklusiv Newsletter:
E&M gratis testen:
Energie & Management > Vertrieb - Lanxess ordert Ökostrom vom Verbund
Das Verbund-Kraftwerk im bayerischen Töging. Quelle: Verbund
Vertrieb

Lanxess ordert Ökostrom vom Verbund

Der österreichische Verbund-Konzern beliefert fünf deutsche Standorte des Chemieproduzenten Lanxess mit Strom aus Wasserkraft.
Der Spezialchemie-Konzern Lanxess und der österreichische Energieversorger Verbund haben einen Grünstrom-Liefervertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen. Der Vertrag sieht die vollständige Stromversorgung der deutschen Lanxess-Produktionsstandorte in Bergkamen, Bitterfeld, Brunsbüttel, Mannheim und Wietmarschen vor.

Der gelieferte Strom stammt aus bestehenden deutschen Wasserkraftwerken am bayerischen Fluss Inn. Insgesamt bezieht Lanxess im Rahmen des Vertrags rund 200 Millionen kWh Grünstrom, heißt es in einer Mitteilung des Energiekonzerns mit Sitz in Wien.

In Bayern sowie an der bayerisch-österreichischen Grenze betreibt der Verbund insgesamt 22 Laufwasserkraftwerke. Die installierte Leistung beträgt 1.040 MW, die jährliche Stromerzeugung liegt bei rund 5,9 Milliarden kWh, davon 4,0 Milliarden kWh für Bayern.

Nach Angaben des Unternehmens setzt Verbund bei seinen bayerischen Wasserkraftwerken auf ökologische Standards zum Schutz der Gewässerökologie. Bis 2030 sind dafür Investitionen von rund 100 Millionen Euro in Bayern und an der Grenze vorgesehen. Rund 30 Millionen Euro wurden bereits ausgegeben.

Im Vergleich zum deutschen Strommix enthalte die nun vereinbarte Stromlieferung rund 60.000 Tonnen weniger CO2, „womit Lanxess seinen CO2-Fußabdruck und den seiner Produkte aus den Standorten senkt“. Der Vertrag sei Teil der Konzernstrategie, die Produktion bis 2040 klimaneutral auszurichten.

Lanxess ist ein führender Spezialchemie-Konzern mit Hauptsitz in Köln und tätig in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven und verbrauchernahen Schutzprodukten. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 6,4 Milliarden Euro und beschäftigte rund 12.000 Mitarbeitende in 32 Ländern.

Donnerstag, 22.01.2026, 15:02 Uhr
Stefan Sagmeister
Energie & Management > Vertrieb - Lanxess ordert Ökostrom vom Verbund
Das Verbund-Kraftwerk im bayerischen Töging. Quelle: Verbund
Vertrieb
Lanxess ordert Ökostrom vom Verbund
Der österreichische Verbund-Konzern beliefert fünf deutsche Standorte des Chemieproduzenten Lanxess mit Strom aus Wasserkraft.
Der Spezialchemie-Konzern Lanxess und der österreichische Energieversorger Verbund haben einen Grünstrom-Liefervertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen. Der Vertrag sieht die vollständige Stromversorgung der deutschen Lanxess-Produktionsstandorte in Bergkamen, Bitterfeld, Brunsbüttel, Mannheim und Wietmarschen vor.

Der gelieferte Strom stammt aus bestehenden deutschen Wasserkraftwerken am bayerischen Fluss Inn. Insgesamt bezieht Lanxess im Rahmen des Vertrags rund 200 Millionen kWh Grünstrom, heißt es in einer Mitteilung des Energiekonzerns mit Sitz in Wien.

In Bayern sowie an der bayerisch-österreichischen Grenze betreibt der Verbund insgesamt 22 Laufwasserkraftwerke. Die installierte Leistung beträgt 1.040 MW, die jährliche Stromerzeugung liegt bei rund 5,9 Milliarden kWh, davon 4,0 Milliarden kWh für Bayern.

Nach Angaben des Unternehmens setzt Verbund bei seinen bayerischen Wasserkraftwerken auf ökologische Standards zum Schutz der Gewässerökologie. Bis 2030 sind dafür Investitionen von rund 100 Millionen Euro in Bayern und an der Grenze vorgesehen. Rund 30 Millionen Euro wurden bereits ausgegeben.

Im Vergleich zum deutschen Strommix enthalte die nun vereinbarte Stromlieferung rund 60.000 Tonnen weniger CO2, „womit Lanxess seinen CO2-Fußabdruck und den seiner Produkte aus den Standorten senkt“. Der Vertrag sei Teil der Konzernstrategie, die Produktion bis 2040 klimaneutral auszurichten.

Lanxess ist ein führender Spezialchemie-Konzern mit Hauptsitz in Köln und tätig in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven und verbrauchernahen Schutzprodukten. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 6,4 Milliarden Euro und beschäftigte rund 12.000 Mitarbeitende in 32 Ländern.

Donnerstag, 22.01.2026, 15:02 Uhr
Stefan Sagmeister

Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.