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Energie & Management > Mobilität - E-Lkw sollen Ladepunkte besser einplanen können
Ladepark in Regau mit E-Lkw an Ladesäule. Quelle: Smatics EnBW
Mobilität

E-Lkw sollen Ladepunkte besser einplanen können

Smatrics und Fryte binden Ladepunkte für E-Lkw in Deutschland und Österreich in die Routenplanung ein. Ab 2027 sollen ausgewählte Stationen reservierbar sein.
Smatrics und Fryte Mobility verknüpfen öffentliche und teilöffentliche Ladeinfrastruktur für E-Lkw mit der digitalen Tourenplanung von Logistikunternehmen. Nach Angaben der Unternehmen integriert Fryte sowohl Standorte aus dem Smatrics Depot Club als auch von Smatrics betriebene öffentliche Ladepunkte in seine Plattform. Damit sollen Disponenten Ladeoptionen entlang geplanter Routen leichter berücksichtigen können. Dies geben die Partner in einer Mitteilung vom 25. August bekannt.

Smatrics mit Sitz in Wien plant, errichtet und betreibt Ladeinfrastruktur in Österreich und Deutschland. Das Unternehmen gehört Verbund und EnBW Energie Baden-Württemberg und betreibt nach eigenen Angaben rund 20.000 Ladepunkte. Fryte Mobility mit Sitz in München entwickelt eine Softwareplattform für die Routen- und Ladeplanung elektrischer Lkw. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Anbieter einer Plattform, die Flotten und Ladeinfrastruktur miteinander verbindet.

Depots sollen für Dritte nutzbar werden

Eine zentrale Rolle spielt dabei der Smatrics Depot Club. Über das Netzwerk können Logistikunternehmen Ladepunkte auf ihren Betriebshöfen zeitweise für andere Unternehmen öffnen. Durch die Anbindung an Fryte sollen diese Standorte auch außerhalb des Depot Clubs in der Routenplanung sichtbar werden. Smatrics verspricht sich davon eine bessere Auslastung der bestehenden Ladeinfrastruktur.

Technische Grundlage der Verbindung ist das Open Charge Point Interface (OCPI). Dieser offene Schnittstellenstandard soll den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen der Ladeinfrastruktur ermöglichen. Laut der Mitteilung sind die angebundenen Standorte zunächst in der Fryte-Plattform sichtbar und für die Ladeplanung nutzbar.

Reservierungen ab 2027 geplant

Ab 2027 wollen die Partner ausgewählte Ladepunkte zusätzlich reservierbar machen. In einem weiteren Schritt sollen Reservierungsdaten an die Energiemanagementsysteme der jeweiligen Standorte übermittelt werden. Damit wollen die Unternehmen Netz- und Ladeprozesse besser aufeinander abstimmen.

Für Fryte-Chef Maximilian Zähringer ist vor allem die Planung über Betreibergrenzen hinweg entscheidend. In der Disposition komme es darauf an, ob ein Ladepunkt zur Route passe. Smatrics-Produktchefin Sita Meek verweist zugleich darauf, dass Depotkunden ihre Ladeinfrastruktur gezielt für externe Nutzer öffnen wollen, ohne sie allgemein zugänglich zu machen. (ds)

Dienstag, 25.08.2026, 16:06 Uhr
Davina Spohn
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Ladepark in Regau mit E-Lkw an Ladesäule. Quelle: Smatics EnBW
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E-Lkw sollen Ladepunkte besser einplanen können
Smatrics und Fryte binden Ladepunkte für E-Lkw in Deutschland und Österreich in die Routenplanung ein. Ab 2027 sollen ausgewählte Stationen reservierbar sein.
Smatrics und Fryte Mobility verknüpfen öffentliche und teilöffentliche Ladeinfrastruktur für E-Lkw mit der digitalen Tourenplanung von Logistikunternehmen. Nach Angaben der Unternehmen integriert Fryte sowohl Standorte aus dem Smatrics Depot Club als auch von Smatrics betriebene öffentliche Ladepunkte in seine Plattform. Damit sollen Disponenten Ladeoptionen entlang geplanter Routen leichter berücksichtigen können. Dies geben die Partner in einer Mitteilung vom 25. August bekannt.

Smatrics mit Sitz in Wien plant, errichtet und betreibt Ladeinfrastruktur in Österreich und Deutschland. Das Unternehmen gehört Verbund und EnBW Energie Baden-Württemberg und betreibt nach eigenen Angaben rund 20.000 Ladepunkte. Fryte Mobility mit Sitz in München entwickelt eine Softwareplattform für die Routen- und Ladeplanung elektrischer Lkw. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Anbieter einer Plattform, die Flotten und Ladeinfrastruktur miteinander verbindet.

Depots sollen für Dritte nutzbar werden

Eine zentrale Rolle spielt dabei der Smatrics Depot Club. Über das Netzwerk können Logistikunternehmen Ladepunkte auf ihren Betriebshöfen zeitweise für andere Unternehmen öffnen. Durch die Anbindung an Fryte sollen diese Standorte auch außerhalb des Depot Clubs in der Routenplanung sichtbar werden. Smatrics verspricht sich davon eine bessere Auslastung der bestehenden Ladeinfrastruktur.

Technische Grundlage der Verbindung ist das Open Charge Point Interface (OCPI). Dieser offene Schnittstellenstandard soll den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen der Ladeinfrastruktur ermöglichen. Laut der Mitteilung sind die angebundenen Standorte zunächst in der Fryte-Plattform sichtbar und für die Ladeplanung nutzbar.

Reservierungen ab 2027 geplant

Ab 2027 wollen die Partner ausgewählte Ladepunkte zusätzlich reservierbar machen. In einem weiteren Schritt sollen Reservierungsdaten an die Energiemanagementsysteme der jeweiligen Standorte übermittelt werden. Damit wollen die Unternehmen Netz- und Ladeprozesse besser aufeinander abstimmen.

Für Fryte-Chef Maximilian Zähringer ist vor allem die Planung über Betreibergrenzen hinweg entscheidend. In der Disposition komme es darauf an, ob ein Ladepunkt zur Route passe. Smatrics-Produktchefin Sita Meek verweist zugleich darauf, dass Depotkunden ihre Ladeinfrastruktur gezielt für externe Nutzer öffnen wollen, ohne sie allgemein zugänglich zu machen. (ds)

Dienstag, 25.08.2026, 16:06 Uhr
Davina Spohn

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