Ab dem 1. Juli koordiniert Josche Muth die Aktivitäten des dänischen Energiekonzerns in Deutschland.
Josche Muth wird zum 1. Juli Country Manager von Orsted für den deutschen Markt. Er folgt auf Jörg Kubitza, der nach fünf Jahren als Geschäftsführer das Unternehmen verlässt, teilte das dänische Unternehmen mit Sitz in Fredericia mit.
Mit der Entscheidung setzt Orsted auf eine interne Lösung. Muth ist seit 2021 für das Unternehmen tätig und leitete zuletzt die Abteilung Regulatory and Public Affairs (RPA) für Zentraleuropa. „Darunter fiel auch die Verantwortung der deutschen Hauptstadtrepräsentanz des Unternehmens“, heißt es vonseiten Orsteds.
Vor seinem Wechsel zu den Dänen arbeitete Muth von 2016 bis 2021 für die staatliche Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Dort leitete er unter anderem das Sekretariat der deutsch-mexikanischen Energiepartnerschaft in Mexiko-Stadt. Später war er als externer Experte für das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin tätig. Zuvor war Muth als Generalsekretär des europäischen Branchenverbands European Renewable Energy Council (EREC) in Brüssel.
Alana Kühne, Leiterin des europäischen Entwicklungsgeschäfts bei Orsted, über den neuen Deutschland-Chef: „In seinen Funktionen in der regulatorischen und politischen Arbeit unseres Unternehmens hat Josche Muth ganz erheblich dazu beigetragen, Offshore-Wind in Deutschland und Europa voranzubringen.“
Orsted entwickelt, baut und betreibt Offshore-Windparks sowie weitere Projekte im Bereich erneuerbarer Energien. Deutschland zählt zu den wichtigsten Märkten des Unternehmens in Europa.