Zum 1. Juli wird der Vorstand der Entega AG in Darmstadt ein neues Mitglied haben, das allerdings schon lange im Unternehmen ist.
Julia Klinger wurde vom Aufsichtsrat der Entega AG zur Vorständin für Personal und Infrastruktur bestellt. Die promovierte Mathematikerin, die auch in Darmstadt studiert hat, wird ihr Amt am 1. Juli 2026 antreten und folgt auf Andreas Niedermaier, der zum 30. Juni 2026 in den Ruhestand geht. Bereits Ende März dieses Jahres war bekannt geworden, dass der langjährige Vorstand aus dem Unternehmen ausscheiden wird.
Niedermaier ist nach Entega-Angaben seit 1980 im Unternehmen. Er begann seine Karriere mit einer Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. Später legte er die Meisterprüfung ab. Zwischen 2000 und 2010 übernahm er verschiedene führende Funktionen in Mitbestimmungsorganen des Konzerns, zuletzt als Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der damaligen HSE AG, der Vorgängergesellschaft der Entega. Seit 2010 ist er Mitglied des Vorstands.
Wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt, gewinne der Vorstand mit Klinger „eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgewiesener Expertise in der kommunalen Daseinsvorsorge sowie in der Steuerung komplexer Infrastrukturen“.
Julia Klinger ist bereits seit Jahren in leitenden Funktionen im Entega-Konzern tätig, zuletzt laut ihrem Xing-Profil 14 Jahre lang als Bereichsleiterin öffentlich-rechtliche Betriebsführung.
Der Mitteilung zufolge wird künftig ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit auf der kommunalen Wärmeplanung liegen. Zudem soll sie „die Transformation des Personalbereichs hin zu einer modernen, serviceorientierten und digital unterstützten Personalarbeit gestalten“, wie es weiter heißt.
Der Entega-Vorstand besteht aus drei Mitgliedern. Vorsitzender ist seit dem 1. Januar 2026 Thomas Schmidt. Für das Finanzressort ist seit 2015 Albrecht Förster verantwortlich.