Zum 1. April 2026 übernimmt Margarita Aleksieva die Leitung des Geschäftsbereichs Energy Production und wird Mitglied der Konzernleitung der schweizerischen BKW. Sie folgt auf Philipp Hänggi, der seine operative Verantwortung nach sechs Jahren in der Konzernleitung reduziert und sich künftig auf strategische Aufgaben konzentriert, insbesondere im Bereich Kernenergie, Entsorgung radioaktiver Abfälle sowie Anwendungen künstlicher Intelligenz.
Hänggi ist seit 2014 bei der BKW tätig. Zunächst verantwortete er als Leiter der Geschäftseinheit Nuklear die Vorbereitung und Umsetzung der Stilllegung des Kernkraftwerks Mühleberg. Seit 2020 leitete er den Geschäftsbereich Energy Production. In dieser Funktion trieb er den Ausbau der Stromproduktion in der Schweiz und Europa voran und initiierte unter anderem Projekte im Bereich Windenergie, Wasserkraft und Großbatterien.
Seine Nachfolgerin Margarita Aleksieva leitet seit sechs Jahren die Geschäftseinheit Wind & Solar der BKW. In dieser Rolle verantwortet sie den Ausbau der europäischen Windenergieaktivitäten und begleitete die strategische Weiterentwicklung der Einheit. Zusätzlich ist sie unter anderem Mitglied in mehreren Verwaltungsräten, darunter bei der Kraftwerke Oberhasli AG und beim Swiss Investment Fund for Emerging Markets.
Vor ihrem Eintritt bei der BKW war Aleksieva in leitenden Funktionen bei internationalen Energieunternehmen tätig, unter anderem beim Schweizer Stromkonzern Alpiq. Zudem gehörte sie dem Management eines globalen Infrastruktur-Investmentfonds an. Sie verfügt über einen MBA der Purdue University sowie Abschlüsse in Betriebswirtschaft und Politikwissenschaften.
Mit dem Wechsel in der Konzernleitung überträgt die BKW die Verantwortung für ihr gesamtes Stromproduktionsportfolio an Aleksieva. Dazu zählen neben erneuerbaren Energien auch flexible Erzeugungskapazitäten sowie die Weiterentwicklung der europäischen Produktionsaktivitäten.