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Quelle: Stadtwerke Schwäbisch Hall / Stephan Baraniecki
Heidi Roider
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Mittwoch, 11.02.2026, 08:50 Uhr
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Sherpa geht, GY kommt
Die Stadtwerke Schwäbisch Hall lösen ihre eigene IT-Lösung „SHERPA.klassik“ durch eine Cloud-Lösung der Wilken Software Group ab. 
Die Stadtwerke Schwäbisch Hall setzen künftig nicht mehr auf das Abrechnungssystem für Dienstleistungskunden „SHERPA.klassik“, teilte der Versorger am 10. Februar mit. Die Eigenenticklung wird abgelöst von cloud-basierten Lösungsplattform GY der Wilken Software Group. Der Vertragsabschluss erfolgte Anfang Februar und soll laut dem Versorger der Startpunkt fpr eine neue strategische Partnerschaft sein. 

Mit der Umstellung reagieren die Stadtwerke Schwäbisch Hall laut eigener Assage auf einen immer schnelleren Wandel in der IT-Landschaft. „Unsere Eigenentwicklung ist über viele Jahre hinweg entstanden. Mit ihr haben wir unsere Dienstleistung aufgebaut und uns am deutschen Energiemarkt etabliert“, erklärt Matthias Knödler, Bereichsleiter Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall. „Doch die Anforderungen am Markt verändern sich drastisch. Wir stoßen mit unserer Eigenentwicklung an Kapazitätsgrenzen.“ Daher habe sich der Versorger einen Partner gesucht − und diesen in Wilken gefunden.

Standardisierte, skalierbare Plattform 

Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von GY des IT-Anbieters Wilken war die auf Standardisierung, Automatisierung und Skalierbarkeit ausgelegte Systemarchitektur, teilten die Stadtwerke Schwäbisch Hall weiter mit. Das System reduziere manuelle Eingriffe und steigere die Prozessqualität. Viele Funktionen, die bislang nur mit hohem Aufwand umgesetzt werden konnten, seien in GY zudem bereits integriert. Außerdem hofft der Versorger, neue regulatorische Anforderungen künftig schneller als bisher abbilden zu können. 

Mit der Partnerschaft will sich der kommunale Versorger wieder verstärkt seinen Kernkompetenzen widmen: die zuverlässige und serviceorientierte Abwicklung energiewirtschaftlicher Prozesse für Dienstleistungskunden. „Gerade für Stadtwerke und Energieversorger mit Dienstleistungsmodellen zeigt dieses Projekt, wie sich ein hoher Funktionsumfang, Standardisierung und Zukunftsfähigkeit in einer modernen Branchenlösung mit kalkulierbarer Kostenstruktur verbinden lassen“, erklärt Tobias Mann, Chief Customer Officer (CCO) bei der Wilken Software Group.