Iberdrola Deutschland hat in Sachsen-Anhalt einen neuen Solarpark mit einer Leistung von 65 MW fertiggestellt. Er beliefert über ein PPA die Salzgitter AG mit Strom.
Iberdrola Deutschland hat in Sachsen-Anhalt einen Solarpark mit einer Leistung von 65 MW fertiggestellt. Der Solarpark in Schadewohl erstreckt sich über 45 Hektar – eine Fläche so groß wie rund 60 Fußballfelder – und umfasst mehr als 92.000 Solarmodule. Die Anlage versorgt die Salzgitter AG künftig auf Basis eines langfristigen Direktstromliefervertrags (PPA) mit Strom für ihre Transformation hin zu grünem Stahl.
Mit einer erwarteten Jahresproduktion von etwa 60 Millionen kWh liefert der Solarpark
genügend Strom, um rechnerisch mehr als 20.000 Haushalte zu versorgen – und vermeidet damit jährlich über 23.000 Tonnen CO2. Der erzeugte Strom wird vollständig von der Salzgitter AG abgenommen und in die Transformation der Stahlproduktion integriert.
Ralph Schaper, Leiter Energiewirtschaft der Salzgitter Flachstahl GmbH betont, dass der Salzgitter-Konzern auf die Zusammenarbeit mit starken Partnern setzt. „Diese starken Netzwerke tragen dazu bei, die nötigen Grundlagen für die Etablierung CO2-armer Produktionsverfahren und Produkte zu etablieren“, so Schaper
Felipe Montero, Geschäftsführer von Iberdrola Deutschland sieht den Solarpark als weiteren „Meilenstein für unser deutsches Onshore-Portfolio“. Mit der Salzgitter AG haben wir einen Partner, der klar auf nachhaltige Transformation setzt“, so Montero.
Der Bau des Solarparks wurde in mehreren aufeinander abgestimmten Projektphasen
gemeinsam mit spezialisierten Projektpartnern wie Solarpro, P&Q und EMT realisiert.
Zusätzlich waren regionale Unternehmen an Planung und Umsetzung beteiligt.