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Manfred Fischer
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Montag, 05.01.2026, 16:59 Uhr
Regulierung
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Bundesnetzagentur ändert Volumina von Ausschreibungen
„Wind an Land“ und „Biomasse“ rauf, „Solar“ unter: Die Bundesnetzagentur hat die Ausschreibungsvolumina für das Jahr 2026 festgelegt.
Deutliches Plus für „Wind an Land“: Das Ausschreibungsvolumen zum ersten Gebotstermin im neuen Jahr, den 1. Februar, beträgt 3.445 MW. Vor dieser Anpassung waren 2.500 MW festgeschrieben. Die Bundesnetzagentur habe das verfügbare Ausschreibungsvolumen entsprechend den gesetzlichen Regelungen zur Nachholung von in vergangenen Jahren nicht bezuschlagten Mengen angehoben, kommentiert der Bundesverband Windenergie (BWE) den Schritt der Bonner Behörde. „Damit stehen 2026 fast 1.000 MW mehr als die gesetzlich verankerten 10.000 MW zur Verfügung“,

Die Ankündigung, dass es bei der Anhebung des Ausschreibungsvolumens bleibt, wertet BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek als „positives Signal zum Jahresstart“. „Noch warten wir allerdings auf die letzten Ausschreibungsergebnisse aus dem November 2025. Hier war von einer starken Überzeichnung auszugehen. Dass die Veröffentlichung der Zuschläge diesmal über zwei Monate in Anspruch nimmt, ist unverständlich“, kritisiert Heidebrock.

Nach oben angepasst hat die Bundesnetzagentur auch das Ausschreibungsvolumen für Biomasse zum ersten Gebotstermin, dem 1. April. Statt 563 MW sind es nun 726 MW.

Nach unten geht es für die Solarsparte. Für „Solar Freifläche“ sieht die Bundesnetzagentur für die Ausschreibung zum 1. März ein Volumen von knapp 2300 MW vor, das sind rund 1.000 MW weniger als zuvor. Das Ausschreibungsvolumen für „Solar Aufdach“ zum 1. Februar ist mit 283 MW angegeben, davor waren es 367 MW.

Unverändert ist das Ausschreibungsvolumen für „Biomethan“. Zu den beiden Gebotsterminen, dem 1. April und 1. September, schreibt die Regulierungsbehörde 300 MW aus.

Die Bundesnetzagentur hat Ausschreibungsvolumina, Gebotstermine und ergänzende Hinweise auf ihrer Website veröffentlicht.