10:00 bis 12:45 Uhr
Informationen zur Veranstaltung
Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) werden die energierechtlichen Rahmenbedingungen sowohl für Neubauten als auch für den Bestand an Nichtwohngebäuden neu geregelt. Sie als Unternehmen müssen prüfen, welche Vorgaben für anstehende Bauprojekte an Ihrem Standort sich verändert haben, welche neuen Pflichten zu beachten sind und ab wann verschärfte Bedingungen für Ihren Bestand gelten.
Mit unserem Online-Seminar adressieren wir die Änderungen systematisch und geben Ihnen einen Überblick über „erlaubte“ Heizungsoptionen, die Ausgestaltung der neuen Biotreppe, verschärfte Primärenergiefaktoren, Energieeffizienzklassen & Co.. Auf die Ökobilanzierung von Nichtwohngebäuden gehen wir in einem eigenen Input ein, um Ihnen die neuen verpflichtenden Vorgaben sowie mögliche betriebliche Compliance-Lösungen vorzustellen. In weiteren Beiträgen greifen wir das Smart Infrastructure Management sowie abschließend die Neuerungen in puncto Elektromobilität (u. a. GEIG sowie bidirektionales Laden) auf.
Im Fokus stehen u. a. folgende Fragestellungen:
Novelle des Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
• Was sind erlaubte Heizungsoptionen?
• Wie ist die Biotreppe ausgestaltet und welche Vorgaben gelten ab wann?
• Wie können die Zielvorgaben der Biotreppe erreicht werden? Was gilt bei solarthermischen Anlagen, raumlufttechnischen Anlagen mit Wärmerückgewinnung oder Wärmepumpenhybridheizungen?
• Was ist im Zuge der Verschärfung der Primärenergiefaktoren zu beachten?
• Wie setzen sich die neuen Energieeffizienzklassen für Nichtwohngebäude zusammen?
• Was ist mit der Einführung des Nullemissionsstandards für Unternehmen zu beachten? Wann gilt dieser verpflichtend für alle neu errichteten Nichtwohngebäude?
• Wann greifen Renovierungsanforderungen an bestehende Nichtwohngebäude und welche Pflichten kommen auf Unternehmen zu?
• Wann und in welchem Umfang wird die Installation von Solarenergie-Anlagen für Nichtwohngebäude verpflichtend?
Ökobilanzierung von Nichtwohngebäuden
• Welche Vorgaben sieht die DIN SPEC 91606 vor?
• Können digitale Tools zur Compliance nach DIN SPEC 91606 genutzt werden?
• Wie sind die Verantwortlichkeiten bei der Ökobilanzierung für Neubauten geregelt?
• Wie kann in der Praxis der Umgang mit den erforderlichen Umweltdaten und der einheitlichen Datenauswahl angegangen werden?
• Wie kann das strategische Management für die Ökobilanzierung von Bestandsgebäuden aufgebaut werden?
• Wie ist die Haftung bei fehlerhaften Ökobilanzen ausgestaltet?
• Welche Wechselwirkungen zwischen Ökobilanzierung und der Inanspruchnahme von Förderungen sind zu beachten?
Von der Ökobilanzierung zum intelligenten Gebäudemanagement
• Wodurch zeichnet sich eine intelligente Gebäudeinfrastruktur aus?
• Wie lassen sich Smart Buildings planen bzw. in Bestandsgebäuden integrieren?
• Welche energetischen Einsparpotentiale bestehen und wie können diese auch beim Bestand gehoben werden?
Update Elektromobilität für das betriebliche Gebäudemanagement
• Was gilt im GEIG in Bezug auf Lade- und Leitungsinfrastruktur?
• Wann werden die Bestimmungen des GEIG bei (größeren) Renovierungen relevant?
• Welche Vorgaben gelten für Nichtwohngebäude und wie werden diese ab dem 01. Januar 2027 verschärft?
• Was ist in puncto Bauantrag, Dokumentation und Nachweisen zu beachten?
• Welche Rahmenbedingungen und Möglichkeiten bietet die EnWG-Novelle mit Blick auf das bidirektionale Laden?
Anmeldung
Für Mitglieder von co2ncept plus e. V. beträgt die Teilnahmegebühr 150,00 Euro zzgl. MwSt., für Vertreter von Behörden 250,00 Euro zzgl. MwSt. und für Nichtmitglieder 350,00 Euro zzgl. MwSt..
Eine Anmeldung ist über den Anmeldebutton auf >> dieser Seite
oder alternativ per Mail an co2ncept-plus@vbw-bayern.de möglich.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und spannende Diskussionen!
Verband der Wirtschaft für Emissionshandel und Klimaschutz e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München
Fon: +49 89 55 178-445
Die Klima- und Energieregularien werden derzeit auf das Ziel der Klimaneutralität neu ausgerichtet. Bei der Nachschärfung darf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen nicht aus den Augen verloren werden: Diese tragen mit innovativen Produkten und Technologien entscheidend zur Erreichung der Klimaziele bei.
Die vollständige Dekarbonisierung erfordert einen weitreichenden Transformationsprozess in allen Sektoren. Die Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit die Netto-Null-Zielmarke erreicht wird.
Wir unterstützen Unternehmen mit unserem umfangreichen Infoservice, Veranstaltungen und Projekten den Wandel zu vollziehen.
In diesem Zuge verfolgen wir aktuelle Gesetzgebungsverfahren, weisen auf wichtige Fristen hin und zeigen rechtliche Fallstricke auf. Hierdurch können neue Herausforderungen rechtzeitig in der strategischen Planung berücksichtigt und betriebliche Prozesse optimiert werden. Darüber hinaus setzen wir uns mit Strategien rund um das betriebliche Klimaschutz-, Klimarisiko- und Energiemanagement auseinander.
☑️ Umsetzung des Green Deals
☑️ Europäischer Emissionshandel
☑️ Nationaler Brennstoffemissionshandel
☑️ EEG, KWKG, Netzentgelte & Co.
☑️ Klimaneutralität im Betrieb
☑️ Betriebliche Klimaanpassungsstrategien
☑️ Energiepreisentwicklung und Carbon Pricing
Zu unseren Adressaten zählen Unternehmen und Verbände des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes, der Lebensmittel- und Konsumgüterbranche, des Bausektors, der Energie- und Wasserversorgung aber auch Finanz-, Versicherungs- und Dienstleistungsgesellschaften.