10:00 bis 12:30 Uhr
Update zu den Änderungen sowie „Last-Minute-Tipps“ für die Umsetzung der EUDR mit Rebecca Hauck (BLE), Annette Fink (PwC) und Ricardo Ehe (Pohlmann & Company)
Informationen zur Veranstaltung
Der Anwendungsstart der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) am 30. Dezember 2026 rückt näher. Für betroffene Unternehmen gilt es nun, die letzten Vorbereitungen zu treffen und sicherzustellen, dass die neuen Anforderungen rechtzeitig und praxistauglich umgesetzt werden. Dabei stellen sich weiterhin zahlreiche Fragen – von der Bestimmung der eigenen Rolle und Betroffenheit über die Geolokalisierung und Rückverfolgbarkeit bis hin zur Legalitätsprüfung.
Mit unserem Online-Seminar möchten wir Sie rund zwei Monate vor dem maßgeblichen Stichtag auf den aktuellen Stand bringen und Ihnen konkrete „Last-Minute-Tipps“ für die Umsetzung der EUDR an die Hand geben. Zum Auftakt beleuchten wir die jüngsten regulatorischen Änderungen und Vereinfachungen sowie die nationale Umsetzung in Deutschland – auch mit Blick auf Kontrolle und Vollzug. Wir richten den Blick auf die praktische Umsetzung im Unternehmen und typische Stolperfallen bei der Erfüllung der EUDR-Pflichten. Abschließend widmen wir uns vertieft der Legalitätsprüfung und der Frage, wie Unternehmen die Einhaltung der einschlägigen Rechtsvorschriften des Erzeugerlandes belastbar prüfen können.
Programm und Referenten
EUDR – Update zu den Änderungen
Rebecca Hauck, Stv. Referatsleiterin, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Bonn
Last Minute-Tipps für die Vorbereitung auf die EUDR & typische Stolperfallen
Annette Fink, Partnerin Sustainability Services, PwC Deutschland
Herausforderung „Legalitätsprüfung“ managen
Ricardo Ehe, Senior Consultant, Pohlmann & Company GmbH & Co. KG und Gründer von Oaktrace, München
Im Fokus stehen u. a. folgende Themen:
Regulatorisches Update zur EUDR
• Welche jüngsten Änderungen und Vereinfachungen im EU-Rechtsrahmen sind zu beachten?
• Wie wird die EUDR in Deutschland umgesetzt und welche Rolle übernimmt die BLE?
• Welche Rohstoffe und Erzeugnisse fallen unter die EUDR und welche sind ausgenommen?
• Welche Akteure müssen welche Sorgfaltspflichten erfüllen? Welche Rolle spielt die Länder-Risikoklassifizierung und wann greifen vereinfachte Sorgfaltspflichten?
• Wie hat der Informationsfluss entlang der Lieferkette zu erfolgen?
• Wie prüft die BLE und welche Folgen drohen bei Verstößen?
Last-Minute-Tipps & typische Stolperfallen
• Wie lassen sich die Betroffenheit auf Produktebene und die jeweils zutreffende Rolle als Marktteilnehmer, nachgelagerter Marktteilnehmer oder Händler zuverlässig bestimmen?
• Welche Herausforderungen bestehen bei Lieferantenkommunikation und Informationsbeschaffung?
• Wie gelingt die Beschaffung, Qualitätssicherung und Plausibilisierung von Geolokalisierungsdaten?
• Wie lässt sich die Rückverfolgbarkeit in komplexen Lieferketten bei unterschiedlichen Warenursprüngen oder vermischten Rohstoffen sicherstellen?
• Welcher Zeitpunkt ist für die Erfüllung der Sorgfaltspflichten maßgeblich und wie ist mit Lagerbeständen und Übergangsfällen umzugehen?
Herausforderung „Legalitätsprüfung“
• Was umfasst der Begriff der „einschlägigen Rechtsvorschriften des Erzeugerlandes“?
• Wie tief muss die Legalitätsprüfung gehen und wann ist eine vertiefte Prüfung erforderlich?
• Welche Informationsquellen und Nachweise können für die Legalitätsprüfung herangezogen werden?
• Welche Rolle können Zertifizierungen und Third-Party Verification spielen – und wo liegen ihre Grenzen?
• Wie ist mit widersprüchlichen oder schwer überprüfbaren Informationen und Dokumenten umzugehen?
Anmeldung
Für Mitglieder von co2ncept plus e. V. beträgt die Teilnahmegebühr 150,00 Euro zzgl. MwSt., für Vertreter von Behörden 250,00 Euro zzgl. MwSt. und für Nichtmitglieder 350,00 Euro zzgl. MwSt..
Eine Anmeldung ist über den Anmeldebutton auf >> dieser Seite
oder alternativ per Mail an co2ncept-plus@vbw-bayern.de möglich.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und spannende Diskussionen!
Verband der Wirtschaft für Emissionshandel und Klimaschutz e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München
Fon: +49 89 55 178-445
Die Klima- und Energieregularien werden derzeit auf das Ziel der Klimaneutralität neu ausgerichtet. Bei der Nachschärfung darf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen nicht aus den Augen verloren werden: Diese tragen mit innovativen Produkten und Technologien entscheidend zur Erreichung der Klimaziele bei.
Die vollständige Dekarbonisierung erfordert einen weitreichenden Transformationsprozess in allen Sektoren. Die Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit die Netto-Null-Zielmarke erreicht wird.
Wir unterstützen Unternehmen mit unserem umfangreichen Infoservice, Veranstaltungen und Projekten den Wandel zu vollziehen.
In diesem Zuge verfolgen wir aktuelle Gesetzgebungsverfahren, weisen auf wichtige Fristen hin und zeigen rechtliche Fallstricke auf. Hierdurch können neue Herausforderungen rechtzeitig in der strategischen Planung berücksichtigt und betriebliche Prozesse optimiert werden. Darüber hinaus setzen wir uns mit Strategien rund um das betriebliche Klimaschutz-, Klimarisiko- und Energiemanagement auseinander.
☑️ Umsetzung des Green Deals
☑️ Europäischer Emissionshandel
☑️ Nationaler Brennstoffemissionshandel
☑️ EEG, KWKG, Netzentgelte & Co.
☑️ Klimaneutralität im Betrieb
☑️ Betriebliche Klimaanpassungsstrategien
☑️ Energiepreisentwicklung und Carbon Pricing
Zu unseren Adressaten zählen Unternehmen und Verbände des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes, der Lebensmittel- und Konsumgüterbranche, des Bausektors, der Energie- und Wasserversorgung aber auch Finanz-, Versicherungs- und Dienstleistungsgesellschaften.