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Klimaschutz & Emission
Termin der Firma co2ncept plus
Biomasse in ETS 1, ETS 2 und nEHS – Unterschiede bei Anrechenbarkeit, Nachweisführung und Berichterstattung
25.03.2026 bis 25.03.2026
Online-Seminar

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10:00 bis 12:30 Uhr

Überblick über die aktuellen Anforderungen an den Einsatz und die Anrechenbarkeit von Biomasse im ETS 1, ETS 2 und nEHS u. a. mit Gerd Stuhlmacher und Dr. Valerie Blettenberg (Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) sowie Frieda Becker und David Kroll (GUTcert GmbH).

Informationen zur Veranstaltung

Mit der Umsetzung der Renewable Energy Directive III (RED III) verschärfen sich die regulatorischen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Treibhausgasminderung und Nachweisführung beim Einsatz von Biomasse deutlich. Unternehmen, die Biomasse im ETS 1, im nationalen Emissionshandel oder künftig im ETS 2 einsetzen, sehen sich mit erweiterten Dokumentationspflichten, strengeren Kriterien entlang der Lieferkette sowie erhöhten Anforderungen an Monitoring und Verifizierung konfrontiert. Unser Online-Seminar gibt einen Überblick über den rechtlichen Rahmen und zeigt auf, wie die Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden können. Neben der Anrechenbarkeit von Biomasse stehen insbesondere Nachhaltigkeitsnachweise, Massenbilanzierung, der Umgang mit Nabisy sowie die Zertifizierung im Fokus.

Programm und Referenten
    
TOP 1: Basics zur Verwendung von Biomasse im Emissionshandel
•    Rechtsrahmen für Biomasse im ETS 1, nEHS und ETS 2
•    Verwendung von Biomasse als Brennstoff oder Prozessmaterial
•    Nachweispflichten im ETS 1
•    Spezialfall Biomethan – Bezug aus dem Erdgasnetz, unter-schiedliche Einsatzfelder und Nachweispflichten
Gerd Stuhlmacher, Partner, Dr. Valerie Blettenberg, Associate, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft, München


TOP 2: Berichterstattung und Nachweisführung – Wichtige Dos und Don‘ts
•    Nachhaltigkeitsnachweise in der Praxis
•    Bestimmung des Biomasseanteils
•    Nabisy als zentrales IT-Nachweissystem
•    Prüfung und Verifizierung
Frieda Becker, Fachleitung Lieferkettenzertifizierung, David Kroll, Fachleitung Emissionshandel, Asset-Management und Herkunfts-nachweise, GUTCert GmbH, Berlin

TOP 3: Best-Practice – Einsatz von Biomasse im Unternehmen
•    Ausgangslage – Einsatz von Biomasse in ETS-pflichtigen Anlagen und Auswirkungen auf innerbetriebliche Prozesse
•    Organisatorische Umsetzung
•    Operative Umsetzung
•    Erfahrungen und Lessons Learned
Unternehmensvertreter

Im Fokus stehen u. a. folgende Fragestellungen:
Basics zur Verwendung von Biomasse im Emissionshandel – Welche rechtlichen Anforderungen gelten?
•    Welcher Rechtsrahmen ist für Biomasse im ETS 1, ETS 2 und nEHS maßgeblich?
•    Welche Anforderungen ergeben sich aus RED III und der nationalen Umsetzung?
•    Welche Nachweispflichten bestehen für Anlagenbetreiber?
•    Was ist beim Einsatz von Biomethan besonders zu beachten?
Berichterstattung und Nachweisführung – Wie gelingt eine prüfungssichere Umsetzung?
•    Wie funktioniert der Umgang mit Nachhaltigkeitsnachweisen in der Praxis?
•    Wie ist der Biomasseanteil korrekt zu bestimmen?
•    Wie berechnet sich die Höhe der kostenfreien Zuteilung?
•    Welche Rolle übernimmt Nabisy als zentrales IT-Nachweissystem?
•    Wann besteht eine Zertifizierungspflicht und welche Anforderungen sind zu erfüllen?
Best-Practice – Wie wird der Umgang mit Biomasse im Unternehmen umgesetzt?
•    Welche internen Prozesse und Zuständigkeiten sind erforderlich?
•    Wie werden RED-konforme Lieferketten in der Praxis aufgebaut, wie läuft die Dokumentation ab?
•    Welche typischen Stolpersteine treten bei Monitoring und Berichterstattung auf?

Anmeldung

Für Mitglieder von co2ncept plus e. V. beträgt die Teilnahmegebühr 150,00 Euro zzgl. MwSt., für Vertreter von Behörden 250,00 Euro zzgl. MwSt. und für Nichtmitglieder 350,00 Euro zzgl. MwSt..

Eine Anmeldung ist über den Anmeldebutton auf >> dieser Seite 

oder alternativ per Mail an co2ncept-plus@vbw-bayern.de möglich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und spannende Diskussionen!

UNTERNEHMENSPROFIL
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Energiewirtschaft
co2ncept plus

Verband der Wirtschaft für Emissionshandel und Klimaschutz e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München

Fon: +49 89 55 178-445

Die Klima- und Energieregularien werden derzeit auf das Ziel der Klimaneutralität neu ausgerichtet. Bei der Nachschärfung darf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen nicht aus den Augen verloren werden: Diese tragen mit innovativen Produkten und Technologien entscheidend zur Erreichung der Klimaziele bei.

Die vollständige Dekarbonisierung erfordert einen weitreichenden Transformationsprozess in allen Sektoren. Die Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit die Netto-Null-Zielmarke erreicht wird.

Wir unterstützen Unternehmen mit unserem umfangreichen Infoservice, Veranstaltungen und Projekten den Wandel zu vollziehen.

In diesem Zuge verfolgen wir aktuelle Gesetzgebungsverfahren, weisen auf wichtige Fristen hin und zeigen rechtliche Fallstricke auf. Hierdurch können neue Herausforderungen rechtzeitig in der strategischen Planung berücksichtigt und betriebliche Prozesse optimiert werden. Darüber hinaus setzen wir uns mit Strategien rund um das betriebliche Klimaschutz-, Klimarisiko- und Energiemanagement auseinander.

☑️ Umsetzung des Green Deals 
☑️ Europäischer Emissionshandel 
☑️ Nationaler Brennstoffemissionshandel
☑️ EEG, KWKG, Netzentgelte & Co. 
☑️ Klimaneutralität im Betrieb 
☑️ Betriebliche Klimaanpassungsstrategien
☑️ Energiepreisentwicklung und Carbon Pricing

Zu unseren Adressaten zählen Unternehmen und Verbände des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes, der Lebensmittel- und Konsumgüterbranche, des Bausektors, der Energie- und Wasserversorgung aber auch Finanz-, Versicherungs- und Dienstleistungsgesellschaften.

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