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Enerige & Management > Stromnetz - Stromausfall dauerte 2018 im Schnitt knapp 14 Minuten
Bild: Fotolia.com, lekcets
STROMNETZ:
Stromausfall dauerte 2018 im Schnitt knapp 14 Minuten
Für 13,91 Minuten mussten Verbraucher 2018 bei einem Stromausfall im Schnitt auf die Energieversorgung verzichten, gab die Bundesnetzagentur am 11. Oktober bekannt. 
 
Damit habe der sogenannte "SAIDI EnWG" (System Average Interruption Duration Index gemäß § 52 Energiewirtschaftsgesetz) sogar noch unter dem Wert des Vorjahres von 15,14 Minuten gelegen.

„Die Stromversorgung in Deutschland war auch 2018 sehr zuverlässig. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr hängt auch damit zusammen, dass die Auswirkungen von Wetterereignissen geringer waren", erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Energiewende und der steigende Anteil dezentraler Erzeugungsleistung hätten weiterhin keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität, so Homann weiter.

​167 ​400 Unterbrechungen in der Nieder- und Mittelspannung

Die Betreiber von Energieversorgungsnetzen haben der Bundesnetzagentur jährlich einen Bericht über alle in ihren Netzen aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen, die länger als drei Minuten dauern, vorzulegen – mit Angabe von Zeitpunkt, Dauer, Ausmaß und Ursache. Für 2018 haben alle meldungspflichtigen 866 Netzbetreiber 167 400 Versorgungsunterbrechungen in der Nieder- und Mittelspannung übermittelt.

Die Anzahl der Versorgungsunterbrechungen stellt den zweitgeringsten Wert seit Beginn der Erhebung dar. Nur im Jahr 2017 waren es mit 166 560 gemeldeten Unterbrechungen weniger.

2006 lag der Saidi-Wert noch bei 21,53 Minuten, der niedrigste Wert wurde 2014 mit 12,28 Minuten erreicht. Aufgeschlüsselt nach Bundesländern war die Stromversorgung 2018 in Sachsen mit 7,94 Minuten am kürzesten unterbrochen. Schlusslicht war Schleswig-Holstein mit 29,73 Minuten.
 

Peter Koller
Redakteur
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Freitag, 11.10.2019, 13:28 Uhr

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