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Bild: Fotolia.com, nmann77
STADTWERKE:
Starke regionale Wertschöpfung durch Stadtwerke
Von den Ausgaben der Stadtwerke Jena fließen mehr als drei Viertel zurück in die Region. Das ist ein Ergebnis eines erstmals erstellten Wertschöpfungsberichts.
 
Von den bundesweiten Gesamtausgaben der Stadtwerke-Jena-Gruppe in Höhe von 363 Mio. Euro fließen 227 Mio. Euro in die Region zurück. Das ist ein Ergebnis eines erstmals angefertigten Wertschöpfungsberichtes der Stadtwerke Jena Gruppe   , teilte der Versorger am 12. Dezember mit. Der Bericht ist vom Forschungsinstitut Pestel mit Sitz in Hannover erstellt worden.

Der Bericht zeigt weitere Ergebnisse für die Region: So löst unter anderem jeder Beschäftigte durch seine Arbeit und seinen Konsum 1,5 weitere Arbeitsplätze in der Region aus. Außerdem verbleiben von jedem Euro, den die Kunden für Produkte und Dienstleistungen der Stadtwerke-Jena-Gruppe ausgeben, 71 Cent in der Region.

„Die Unternehmen der Stadtwerke-Jena-Gruppe sind tief verwurzelt in der Region. Unsere Mitarbeiter leben hier, wir arbeiten mit heimischen Dienstleistern, Handwerksbetrieben und Industrieunternehmen zusammen, unsere Steuern und Abgaben fließen in kommunale Kassen“, sagt Thomas Dirkes, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena.

Versorger arbeitet mit regionalen Unternehmen zusammen

Einen „Dominoeffekt“ nennt das Pestel-Institut die von den Stadtwerken ausgehende Nachfrage. Jeder von der Stadtwerken vergebene Auftrag, Lohn- und Gehaltszahlungen sowie alle abgeführten Steuern, Abgaben, Zinsen und Gewinne, führen zu einer weiteren Nachfrage nach Arbeitskräften, Produkten und Dienstleistungen vorrangig in und um Jena, aber auch bundesweit. So entsteht ein stabiler Wertschöpfungsprozess mit Effekten, welche das Pestel-Institut für die Region Jena mit 270 Mio. Euro beziffert und der bundesweit mit 459 Mio. Euro spürbar ist.

Im Durchschnitt des Jahres 2017 arbeiteten 1 567 Beschäftigte für die verschiedenen Unternehmen der Stadtwerke-Jena-Gruppe: von Kaufleuten und Technikern im Energiebereich über Busfahrer bis hin zu Schwimm- und Hausmeistern. Über 3 800 Arbeitsplätze schafft der Unternehmensverbund damit indirekt in der Region – unter anderem durch Aufträge an Partner und Lieferanten und durch den Konsum der Mitarbeiter.

Um zu diesen Ergebnissen zu kommen, untersuchte das Pestel-Institut alle Ausgaben der Stadtwerke-Jena-Gruppe und des Zweckverbandes „JenaWasser“. Es prüfte, in welchem Umfang Güter und Leistungen aus der Region bezogen werden, wo die Mitarbeiter wohnen und vieles mehr. Diese Zahlen kombinierte das Institut mit Daten des Statistischen Bundesamts und der durch die Güterproduktion entstehenden Wertschöpfung.
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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Mittwoch, 12.12.2018, 15:34 Uhr

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