• Gas: Langes Ende bleibt günstig
  • Strom: Wind macht weiter Druck auf Spot
  • Optimale Speichergröße bei iKWK-Systemen gesucht
  • Erneuerbare legen in Baden-Württemberg weiter zu
  • Millionen-Betrug mit Solarmodulen
  • Neues BHKW für Hansewerk Natur
  • Wirtschaftsministerium entwirft Effizienzstrategie
  • Inn-Ergie baut das Ladesäulennetz in Oberbayern aus
  • Solar-Geschäftsklima weiter hoch
  • Eon gibt Standortgarantie mit Einschränkung
Enerige & Management > Stadtwerke - Stadtwerke Fröndenberg und Wickede wollen fusionieren
Bild: Jonas Rosenberger / E&M
STADTWERKE:
Stadtwerke Fröndenberg und Wickede wollen fusionieren
Die Stadtwerke Fröndenberg und Wickede bereiten sich auf eine Fusion vor. Man verspricht sich Kosteneinsparungen und will gemeinsam für Zukunftsaufgaben besser gerüstet sein.
 
Wie der Geschäftsführer der nordrhein-westfälischen Stadtwerke Fröndenberg, Bernd Heitmann, gegenüber E&M erklärte, haben die Aufsichtsräte ihre Zustimmung für einen Prüfprozess gegeben, der nun laufe. Dabei seien auch Wirtschaftsprüfer im Einsatz, um größtmögliche Objektivität zu gewährleisten. Vor fünf Jahren gab es nach Heitmanns Angaben schon einmal einen Fusionsversuch, der aber dann nicht weiterverfolgt wurde. Diesmal ist der 63-Jährige aber zuversichtlich, dass es klappt.

Dabei verweist er auf die jetzt schon intensive Zusammenarbeit der beiden kommunalen Unternehmen, etwa bei der technischen Betriebsführung in Wickede, um die man sich in Fröndenberg schon lange kümmere. Anfang des Jahres sei auch der kaufmännische Bereich dazugekommen. Einsparpotenzial sei aber noch vorhanden, beispielsweise, wenn es um den IT-Bereich gehe. „Auch für die Anforderungen der Zukunft ist ein gestärktes, größeres Unternehmen besser gerüstet“, erklärte Heitmann.

Auch auf politischer Ebene gibt man sich beim Thema Fusion offenbar durchweg zuversichtlich. Allerdings ist letztendlich die Zustimmung beider Aufsichtsräte sowie des Stadtrates Fröndenberg und des Gemeinderates Wickede erforderlich. Diese Entscheidung kann allerdings bis zum Frühjahr oder bis in den Sommer hinein dauern.

Wie die Westfalenpost berichtet, ist geplant, dass Heitmann, der die Stadtwerke Fröndenberg mit rund 100 Mitarbeitern seit 1998 leitet, in der Gründungsphase des gemeinsamen Unternehmens alleiniger Geschäftsführer wird. Da er 2021 in den Ruhestand gehen will, soll die Stelle dann ausgeschrieben werden. Ein Bewerber wäre sicherlich Michael Lorke (52), der bisher die Stadtwerke Wickede leitet.
 

Günter Drewnitzky
© 2019 Energie & Management GmbH
Dienstag, 22.10.2019, 14:14 Uhr

Mehr zum Thema