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Bild: E&M
STARTKLAR:
Innogy bietet privaten Stromhandel per Blockchain
Zusammen mit dem Start-up Conjoule setzt Innogy eine Plattform für den privaten Handel von Solarstrom auf. Genutzt wird dabei die Blockchain-Technologie.
 
In Mühlheim an der Ruhr startet das Gemeinschaftsprojekt "Community Network" von Innogy und Conjoule. Über diese neue Plattform können Besitzer privater Photovoltaikanlagen und Verbraucher aus der Nachbarschaft regenerativ erzeugten Strom austauschen, teilten die Unternehmen mit.

Teilnehmende Prosumer-Haushalte werden den Angaben nach mit Smart Meter ausgestattet, die die Energieflüsse in Echtzeit messen. Wird innerhalb der Mülheimer Community mehr Strom erzeugt als abgenommen werden kann, wird der überschüssige Grünstrom an umweltbewusste Kunden außerhalb der Community verkauft. Umgekehrt werden die Teilnehmer mit Grünstrom von Innogy versorgt, wenn nicht ausreichend Solarstrom in der Community erzeugt wird.

Unter den Verbrauchern finden sich Nachbarn ohne eigene Stromerzeugung, ortsansässige Unternehmen, Supermärkte und Schulen. Die Blockchain-Technologie ermögliche den Austausch des lokal erzeugten Stroms zwischen den Nachbarn und schaffe Transparenz über die Quelle jeder erzeugten Kilowattstunde, heißt es von Innogy.
 

Andreas Kögler
Redakteur und CvD von E&M powernews
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Freitag, 18.05.2018, 13:35 Uhr

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