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Enerige & Management > Beteiligung - EnBW gibt Engagement in Ungarn auf
Bild: Fotolia.com, bluedesign
BETEILIGUNG:
EnBW gibt Engagement in Ungarn auf
Die EnBW verkauft ihre Finanzbeteiligung an die beiden ungarischen Stromversorgungsunternehmen Elmü und Emasz und zieht sich damit aus dem ungarischen Markt zurück.
 
Käufer der Beteiligungen ist eine Tochtergesellschaft der Eon, die im Zuge der kürzlich abgeschlossenen Akquisition von Innogy indirekt bereits die Mehrheit an Elmü und Emasz übernommen hatte.

Die Budapester Elektrizitätswerke AG (Elmü) und die Nordungarische Stromversorgung AG (Emasz) versorgen rund 2,1 Mio. Kunden in Budapest und im Nordosten Ungarns und halten damit einen Marktanteil von etwa 30 %. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind der Vertrieb von Strom und Gas sowie der Betrieb der Strom-Verteilnetze.

„Seit unserem Markteinstieg in Ungarn vor rund 25 Jahren haben sich die beiden Minderheitsbeteiligungen sehr erfreulich entwickelt. Aufgrund der Veränderung der Anteilseigner-Struktur hat die strategische Bedeutung für uns jedoch abgenommen, daher nutzen wir nun die Gelegenheit uns zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen aus dem Markt zurückzuziehen,“ erläutert EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer. 

Mit dem Verkauf ihres rund 27 % umfassenden Anteils an den beiden Stromversorgern beendet die EnBW ihr Engagement in Ungarn. Die EnBW-Beteiligung am Braunkohle-Kraftwerk Matra wurde bereits im Jahr 2018 an einen ungarischen Investor verkauft.
 

Peter Koller
Redakteur
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Freitag, 04.10.2019, 13:49 Uhr

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