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Energie & Management > Beteiligung - Noch Bürgergeld für größten Solarpark der Haller Stadtwerke gesucht
Der Haller Versorger sammelt privates Geld für den Solarpark Steinäcker ein. Quelle: SWSH
Beteiligung

Noch Bürgergeld für größten Solarpark der Haller Stadtwerke gesucht

Rund 400.000 Euro können Interessierte aus drei schwäbischen Landkreisen noch in einen Solarpark investieren. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall locken mit 3 Prozent Zinsen fürs Geld.
An der Energiewende vor Ort lassen die Stadtwerke Schwäbisch Hall auch die Bevölkerung teilhaben. Für einen Solarpark im Ortsteil Sulzdorf ist noch eine Beteiligung mit privatem Geld möglich, etwa 30 Prozent der maximalen Zeichnungssumme von 1,4 Millionen Euro sind noch offen.

Dabei ist die wesentliche Arbeit am Erneuerbaren-Kraftwerk mit dem Namen Steinäcker inzwischen erledigt. Die mehr als 24.000 Module erzeugen seit April Strom und sollen jährlich etwa 10,8 Millionen kWh ins Netz einspeisen. Das reiche rechnerisch für mehr als 3.000 Durchschnittshaushalte und spare rund 4.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein, teilen die Stadtwerke mit.

Knapp 400.000 Euro können Interessierte aus den drei benachbarten Landkreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Heilbronn noch anlegen. Zur Kundschaft der Stadtwerke müssen sie nicht zählen. Die Zeichnungsfrist für das in qualifizierten Nachrangdarlehen geparkte Bürgergeld läuft spätestens Ende Mai ab oder vorher, sobald die Maximalsumme erreicht ist. Ab 500 Euro ist eine Beteiligung möglich, der Höchstbetrag ist mit 25.000 Euro festgesetzt. Drei Prozent Zinsen gibt es. Die festgelegte Summe zahlt der Versorger in gut neun Jahren zurück – Ende Juni 2035.

Für die Stadtwerke ist es das bislang größte Sonnenkraftwerk im Portfolio, das über eine Leistung von 10,8 MW verfügt. Der Versorger hatte als Generalunternehmen die Regenerative Energien Munz GmbH mit dem Bau beauftragt. Für den Solarpark haben die Stadtwerke eine Untergesellschaft gegründet, die Bürgerenergie Steinäcker GmbH & Co. KG. Ihr Geschäftsführer ist Thomas Deeg, der Vertriebschef der Stadtwerke.

Wie es bei Beteiligungen dieser Art üblich ist, besteht volle Transparenz über den Finanzplan. Laut Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) laufen die Gesamtinvestitionen für die Anlage auf rund 6,7 Millionen Euro hinaus. Etwas weniger als 20 Prozent trägt das Bürgergeld bei, 700.000 Euro Eigenkapital stecken die Haller Stadtwerke in das Projekt. Den größten Batzen nimmt der Versorger bei einer regionalen Bank auf, rund 4,6 Millionen Euro.

Für den Standort des Sonnenkraftwerks ist eine Mischnutzung vorgesehen. Schafe sollen dort später heimisch werden und zudem ist eine weitere landwirtschaftliche Nutzung angedacht.

Donnerstag, 23.04.2026, 15:14 Uhr
Volker Stephan
Energie & Management > Beteiligung - Noch Bürgergeld für größten Solarpark der Haller Stadtwerke gesucht
Der Haller Versorger sammelt privates Geld für den Solarpark Steinäcker ein. Quelle: SWSH
Beteiligung
Noch Bürgergeld für größten Solarpark der Haller Stadtwerke gesucht
Rund 400.000 Euro können Interessierte aus drei schwäbischen Landkreisen noch in einen Solarpark investieren. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall locken mit 3 Prozent Zinsen fürs Geld.
An der Energiewende vor Ort lassen die Stadtwerke Schwäbisch Hall auch die Bevölkerung teilhaben. Für einen Solarpark im Ortsteil Sulzdorf ist noch eine Beteiligung mit privatem Geld möglich, etwa 30 Prozent der maximalen Zeichnungssumme von 1,4 Millionen Euro sind noch offen.

Dabei ist die wesentliche Arbeit am Erneuerbaren-Kraftwerk mit dem Namen Steinäcker inzwischen erledigt. Die mehr als 24.000 Module erzeugen seit April Strom und sollen jährlich etwa 10,8 Millionen kWh ins Netz einspeisen. Das reiche rechnerisch für mehr als 3.000 Durchschnittshaushalte und spare rund 4.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein, teilen die Stadtwerke mit.

Knapp 400.000 Euro können Interessierte aus den drei benachbarten Landkreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Heilbronn noch anlegen. Zur Kundschaft der Stadtwerke müssen sie nicht zählen. Die Zeichnungsfrist für das in qualifizierten Nachrangdarlehen geparkte Bürgergeld läuft spätestens Ende Mai ab oder vorher, sobald die Maximalsumme erreicht ist. Ab 500 Euro ist eine Beteiligung möglich, der Höchstbetrag ist mit 25.000 Euro festgesetzt. Drei Prozent Zinsen gibt es. Die festgelegte Summe zahlt der Versorger in gut neun Jahren zurück – Ende Juni 2035.

Für die Stadtwerke ist es das bislang größte Sonnenkraftwerk im Portfolio, das über eine Leistung von 10,8 MW verfügt. Der Versorger hatte als Generalunternehmen die Regenerative Energien Munz GmbH mit dem Bau beauftragt. Für den Solarpark haben die Stadtwerke eine Untergesellschaft gegründet, die Bürgerenergie Steinäcker GmbH & Co. KG. Ihr Geschäftsführer ist Thomas Deeg, der Vertriebschef der Stadtwerke.

Wie es bei Beteiligungen dieser Art üblich ist, besteht volle Transparenz über den Finanzplan. Laut Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) laufen die Gesamtinvestitionen für die Anlage auf rund 6,7 Millionen Euro hinaus. Etwas weniger als 20 Prozent trägt das Bürgergeld bei, 700.000 Euro Eigenkapital stecken die Haller Stadtwerke in das Projekt. Den größten Batzen nimmt der Versorger bei einer regionalen Bank auf, rund 4,6 Millionen Euro.

Für den Standort des Sonnenkraftwerks ist eine Mischnutzung vorgesehen. Schafe sollen dort später heimisch werden und zudem ist eine weitere landwirtschaftliche Nutzung angedacht.

Donnerstag, 23.04.2026, 15:14 Uhr
Volker Stephan

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