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Energie & Management > Wind Europe - Mehr deutsche Aussteller in Madrid
Quelle: Wind Europe 2026
Wind Europe

Mehr deutsche Aussteller in Madrid

Der Windindustrie- und Wasserstoffverband (WAB) organisiert in Madrid den deutschen Auftritt zur Wind Europe 2026. 24 Aussteller aus Deutschland präsentieren sich im „German Pavilion“.
Der WAB präsentiert vom 21. bis 23. April den „German Pavilion“ auf der Wind Europe 2026 in Madrid. Laut WAB stellen dort 24 deutschenUnternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Damit erreiche der Gemeinschaftsstand im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundes einen neuen Höchstwert an beteiligten Ausstellern.

Der europäische Branchenverband Wind Europe veranstaltet die Leistungsschau der Windkraftbranche. Er erwartet nach eigenen Angaben mehr als 16.000 Besucher sowie über 600 Aussteller. Die Messe wird von einem Konferenzprogramm begleitet, das aktuelle Entwicklungen der Branche aufgreift.

Europas Windkraft wächst

Nach Angaben von Wind Europe wurden im vergangenen Jahr europaweit 19.100 MW neue Windenergiekapazität installiert, davon 2.000 MW im Offshore-Bereich. Deutschland habe mit 5.700 MW rund 30 Prozent der Neuinstallationen gestellt. Insgesamt beläuft sich die installierte Windleistung in Europa damit auf 304.000 MW. Für die kommenden Jahre rechnet der Verband mit einem weiteren Ausbau und prognostiziert zusätzliche 151.000 MW bis zum Jahr 2030.

Markus Nölke, Geschäftsführer der WAB, bewertet diese Entwicklung als Zeichen für Fortschritte beim Ausbau der Windenergie. Insbesondere die Onshore-Windenergie entwickle sich stabil, während auch Offshore-Projekte zunehmend an Dynamik gewännen. Nölke verweist zudem auf internationale Beispiele wie Großbritannien und Dänemark, wo angepasste Ausschreibungsbedingungen kurzfristig zu mehr Investitionen geführt hätten. Für Deutschland fordert er vergleichbare Rahmenbedingungen.

Im Kontext geopolitischer Entwicklungen betont Nölke die Bedeutung erneuerbarer Energien für die Versorgungssicherheit. Die Messe in Madrid biete der Branche eine Plattform, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsansätze auszutauschen.

Am Gemeinschaftsstand organisiert die WAB ein begleitendes Programm. Dazu zählt unter anderem eine „Speakers Corner“, auf der Fachvorträge zu Branchenthemen stattfinden. Für den 22. April ist ein Empfang am Stand geplant. Erwartet wird dort auch der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), Frank Wetzel.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klimadialoge“ sollen im Rahmen der Messe Beiträge unter anderem von Unternehmen wie Siemens Gamesa und Iberdrola sowie von Wind Europe und dem BMWE stattfinden. Die WAB sieht den „German Pavilion“ als Möglichkeit, die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie abzubilden. Gleichzeitig dient die Messe laut Verband dazu, internationale Kontakte zu vertiefen und die Rolle deutscher Unternehmen im europäischen Marktumfeld zu stärken.

Informationen zur Wind Europe 2026 stehen im Internet bereit.

Montag, 20.04.2026, 12:36 Uhr
Susanne Harmsen
Energie & Management > Wind Europe - Mehr deutsche Aussteller in Madrid
Quelle: Wind Europe 2026
Wind Europe
Mehr deutsche Aussteller in Madrid
Der Windindustrie- und Wasserstoffverband (WAB) organisiert in Madrid den deutschen Auftritt zur Wind Europe 2026. 24 Aussteller aus Deutschland präsentieren sich im „German Pavilion“.
Der WAB präsentiert vom 21. bis 23. April den „German Pavilion“ auf der Wind Europe 2026 in Madrid. Laut WAB stellen dort 24 deutschenUnternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Damit erreiche der Gemeinschaftsstand im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundes einen neuen Höchstwert an beteiligten Ausstellern.

Der europäische Branchenverband Wind Europe veranstaltet die Leistungsschau der Windkraftbranche. Er erwartet nach eigenen Angaben mehr als 16.000 Besucher sowie über 600 Aussteller. Die Messe wird von einem Konferenzprogramm begleitet, das aktuelle Entwicklungen der Branche aufgreift.

Europas Windkraft wächst

Nach Angaben von Wind Europe wurden im vergangenen Jahr europaweit 19.100 MW neue Windenergiekapazität installiert, davon 2.000 MW im Offshore-Bereich. Deutschland habe mit 5.700 MW rund 30 Prozent der Neuinstallationen gestellt. Insgesamt beläuft sich die installierte Windleistung in Europa damit auf 304.000 MW. Für die kommenden Jahre rechnet der Verband mit einem weiteren Ausbau und prognostiziert zusätzliche 151.000 MW bis zum Jahr 2030.

Markus Nölke, Geschäftsführer der WAB, bewertet diese Entwicklung als Zeichen für Fortschritte beim Ausbau der Windenergie. Insbesondere die Onshore-Windenergie entwickle sich stabil, während auch Offshore-Projekte zunehmend an Dynamik gewännen. Nölke verweist zudem auf internationale Beispiele wie Großbritannien und Dänemark, wo angepasste Ausschreibungsbedingungen kurzfristig zu mehr Investitionen geführt hätten. Für Deutschland fordert er vergleichbare Rahmenbedingungen.

Im Kontext geopolitischer Entwicklungen betont Nölke die Bedeutung erneuerbarer Energien für die Versorgungssicherheit. Die Messe in Madrid biete der Branche eine Plattform, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsansätze auszutauschen.

Am Gemeinschaftsstand organisiert die WAB ein begleitendes Programm. Dazu zählt unter anderem eine „Speakers Corner“, auf der Fachvorträge zu Branchenthemen stattfinden. Für den 22. April ist ein Empfang am Stand geplant. Erwartet wird dort auch der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), Frank Wetzel.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Klimadialoge“ sollen im Rahmen der Messe Beiträge unter anderem von Unternehmen wie Siemens Gamesa und Iberdrola sowie von Wind Europe und dem BMWE stattfinden. Die WAB sieht den „German Pavilion“ als Möglichkeit, die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergie abzubilden. Gleichzeitig dient die Messe laut Verband dazu, internationale Kontakte zu vertiefen und die Rolle deutscher Unternehmen im europäischen Marktumfeld zu stärken.

Informationen zur Wind Europe 2026 stehen im Internet bereit.

Montag, 20.04.2026, 12:36 Uhr
Susanne Harmsen

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