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Energie & Management > Smart Meter - Konsolidierung im wettbewerblichen Messstellenbetrieb
Quelle: Shutterstock / Shcherbakov Ilya
Smart Meter

Konsolidierung im wettbewerblichen Messstellenbetrieb

Der wettbewerbliche Messstellenbetreiber Zählerhelden zieht sich aus dem Markt zurück. Spotmyenergy übernimmt dessen Portfolio.
Laut einer Mitteilung von Spotmyenergy handelt es sich um 3.000 intelligente Messsysteme, die von Zählerhelden übernommen werden. Die beiden wettbewerblichen Messstellenbetreiber hätten den gleichen Ansatz, heißt es in der Mitteilung.

„Wir haben Spotmyenergy als Partner gewählt, weil wir mit Blick auf den Messstellenbetrieb denselben Anspruch teilen: gemeinsam mit Installateuren vor Ort den Smart Meter Rollout in Deutschland voranzutreiben“, wird Bernd Bosch zitiert. Die Gesellschafter des 2022 gegründeten Start-ups würden sich künftig wieder stärker auf ihre jeweiligen Kerngeschäfte konzentrieren, aber auch mit Spotmyenergy zusammenarbeiten, so der Geschäftsführer von Zählerhelden. Die Gesellschafter sind der zu Senec gehörende Solarinstallateur BSH und der Abrechnungsdienstleister ABM.

Jochen Schwill, Gründer und Geschäftsführer von Spotmyenergy, versprach, operativ werde sich für die Kunden von Zählerhelden nichts ändern. Der Messstellenbetrieb laufe ohne Unterbrechungen weiter.

Das Entwicklungspotenzial des wettbewerblichen Messstellenbetriebs will Spotmyenergy unter anderem zusammen mit Horizon Energy Deutschland heben, das als Meter Asset Provider den Rollout intelligenter Messsysteme für den Messstellenbetreiber mitfinanziert. Die beiden Unternehmen hatten im Frühjahr 2025 bekannt gegeben, dass in den nächsten beiden Jahren 50 Millionen Euro in die Beschaffung moderner Messeinrichtungen, Smart Meter Gateways und Steuerboxen fließen werden. Ein Teil dieser zugesicherten Mittel fließe nun in die Übernahme des Messtellenbetriebs von Zählerhelden.

Darüber hinaus hat Spotmyenergy im Januar 2026 den Einstieg des belgischen Investmentfonds Junction Growth Investors bekannt gegeben. Damit habe sich innerhalb von zwölf Monaten zusammen mit den Mitteln von Horizon ein „Kapitalimpuls“ von 60 Millionen Euro für den Smart Meter Rollout ergeben, hieß es damals von Seiten des wettbewerblichen Messstellenbetreibers.
 

Freitag, 24.04.2026, 09:33 Uhr
Fritz Wilhelm
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Der wettbewerbliche Messstellenbetreiber Zählerhelden zieht sich aus dem Markt zurück. Spotmyenergy übernimmt dessen Portfolio.
Laut einer Mitteilung von Spotmyenergy handelt es sich um 3.000 intelligente Messsysteme, die von Zählerhelden übernommen werden. Die beiden wettbewerblichen Messstellenbetreiber hätten den gleichen Ansatz, heißt es in der Mitteilung.

„Wir haben Spotmyenergy als Partner gewählt, weil wir mit Blick auf den Messstellenbetrieb denselben Anspruch teilen: gemeinsam mit Installateuren vor Ort den Smart Meter Rollout in Deutschland voranzutreiben“, wird Bernd Bosch zitiert. Die Gesellschafter des 2022 gegründeten Start-ups würden sich künftig wieder stärker auf ihre jeweiligen Kerngeschäfte konzentrieren, aber auch mit Spotmyenergy zusammenarbeiten, so der Geschäftsführer von Zählerhelden. Die Gesellschafter sind der zu Senec gehörende Solarinstallateur BSH und der Abrechnungsdienstleister ABM.

Jochen Schwill, Gründer und Geschäftsführer von Spotmyenergy, versprach, operativ werde sich für die Kunden von Zählerhelden nichts ändern. Der Messstellenbetrieb laufe ohne Unterbrechungen weiter.

Das Entwicklungspotenzial des wettbewerblichen Messstellenbetriebs will Spotmyenergy unter anderem zusammen mit Horizon Energy Deutschland heben, das als Meter Asset Provider den Rollout intelligenter Messsysteme für den Messstellenbetreiber mitfinanziert. Die beiden Unternehmen hatten im Frühjahr 2025 bekannt gegeben, dass in den nächsten beiden Jahren 50 Millionen Euro in die Beschaffung moderner Messeinrichtungen, Smart Meter Gateways und Steuerboxen fließen werden. Ein Teil dieser zugesicherten Mittel fließe nun in die Übernahme des Messtellenbetriebs von Zählerhelden.

Darüber hinaus hat Spotmyenergy im Januar 2026 den Einstieg des belgischen Investmentfonds Junction Growth Investors bekannt gegeben. Damit habe sich innerhalb von zwölf Monaten zusammen mit den Mitteln von Horizon ein „Kapitalimpuls“ von 60 Millionen Euro für den Smart Meter Rollout ergeben, hieß es damals von Seiten des wettbewerblichen Messstellenbetreibers.
 

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